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Grundzüge der Theorie der Statistik

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Bibliographic data

fullscreen: Grundzüge der Theorie der Statistik

Monograph

Identifikator:
1746729937
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-119900
Document type:
Monograph
Author:
Földes, Béla http://d-nb.info/gnd/119338211
Title:
Finanzwissenschaft
Edition:
2., neubearbeitete Auflage
Place of publication:
Jena
Publisher:
G. Fischer
Year of publication:
1927
Scope:
XIV, 683 S.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Grundzüge der Theorie der Statistik
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • I. Kapitel. Die Geschichte der Statistik
  • II. Kapitel. Beschaffung und Bearbeitung der Massenbeobachtung
  • III. Kapitel. Das Exponentialgesetz
  • IV. Kapitel. Die Anwendung des Exponentialgesetzes
  • V. Kapitel. Interpolation und Ausgleichung
  • VI. Kapitel. Bevölkerungsstatistik
  • VII. Kapitel. Abgeleitete statistische Ausdrücke
  • VIII. Kapitel. Versicherungswesen und Statistik
  • Schluß

Full text

431 
Mann, Frau, verheiratet, unverheiratet oder ehemals verheiratet, 
Personen eines gewissen Alters oder eines gewissen Berufes, Per- 
sonen, welche lebensversichert sind usw. Da nun der Bestand an 
[ndividuen, welcher sich zu einem gegebenen Zeitpunkt vorfindet, 
im allgemeinen mit der Zeit Veränderungen hinsichtlich der Größe 
und Zusammensetzung dadurch unterworfen ist, daß Individuen aus 
der Bevölkerung ausscheiden („austreten“) oder daß neue hinzutreten 
‚„eintreten“), so ist eine der wichtigsten Aufgaben der Bevölkerungs- 
statistik die, zu untersuchen und zu beschreiben, worin diese Ver- 
änderungen bestehen, in welcher Weise sie voneinander ab- 
hängen und wie schnell sie verlaufen („statistische Be- 
wegungslehre“). Die Einteilungen der „Bevölkerung“, zu denen 
man hierbei veranlaßt werden kann, können je nach der Art der 
Bevölkerung höchst verschieden sein; aber welche Bevölkerung man 
nun auch betrachtet, allen ist dies gemein, daß Individuen eintreten, 
eine gewisse Zeit in der Bevölkerung verbleiben und danach aus- 
scheiden, so daß eine große Menge von Aufgaben von anscheinend 
höchst verschiedener Art Betrachtungen unterzogen werden können, 
lie sich zuguterletzt als genau dieselben erweisen. 
2S4. Betrachten wir bis auf weiteres als das Nächstliegende 
die menschliche Bevölkerung eines ganzen Landes (Staates), dann 
ist der Zu- und Abgang durch die Zahl der Geburten und Sterbe- 
fälle, sowie durch das Ausmaß der Wanderungen über die Landes- 
zrenzen bestimmt. Wenn die Volkszahl zu Anfang und Schluß 
irgend einer Periode jeweils F, und F} ist und in derselben Periode 
F Geburten und d Sterbefälle eintreffen, ferner £ Personen ein- 
und w% Personen auswandern, dann ist 
Fn— Fa= ff — d—+i -— u 
Die Differenz f— d heißt Geburtenüberschuß (natürlicher 
Bevölkerungszuwachs) und die Differenz i— u Wanderungs- 
überschuß; beide Differenzen können natürlich jede für sich 
negativ werden. Sehr oft wird die Größe des Geburtenüberschusses 
im wesentlichen dafür entscheidend sein, wie schnell die Volkszahl 
wächst; aber die Ein- und Auswanderung kann im übrigen mit sich 
führen, daß sich die Volkszahl in verschiedenen Ländern in ganz 
verschiedener Weise verändert, wie es z. B. aus folgenden an- 
aähernden Zahlen (in Tausenden) für die Bevölkerungen Dänemarks. 
Frankreichs und Irlands hervorgeht.
	        

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Répertoire Des Administrateurs & Commissaires de Société, Des Banques, Banquiers et Agents de Change de France et de Belgique. 1926.
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