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Gesetz betreffend Kinderarbeit in gewerblichen Betrieben

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Bibliographic data

fullscreen: Gesetz betreffend Kinderarbeit in gewerblichen Betrieben

Monograph

Identifikator:
1751319059
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-129553
Document type:
Monograph
Title:
Répertoire des administrateurs & commissaires de société, des banques, banquiers et agents de change de France et de Belgique
Place of publication:
Paris [u.a.]
Year of publication:
[1926]
Scope:
1316 S.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Répertoire des administrateurs, commissaires, liquidateurs, curateurs, etc., de sociétés
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundsätze der Volkswirtschaftslehre
  • Title page
  • Contents

Full text

40 
I. Buch. Production und Consumtion. 
Fabriken, Werkstätten und Bergwerken aitznwenden haben werden. Die jungen 
Leute werden, wenn sie im Besitze derartiger Kenntnisse sind, schneller und 
leichter vorwärtskommen, indem sie an den Materialien und Werkzeugen weniger 
Schaden anrichten. Nur darf man die Bedeutung dieses technischen Elementar 
unterrichts nicht übertreiben. Derselbe ist im Bergleich mit einer gesunden 
physischen, geistigen und vor allem religiös-sittlichen Erziehung, anfänglich in 
Haus uud Schule und später in der Werkstatt, oder wo die jungen Leute 
sonst ihren Platz finden, von weit geringerer Wichtigkeit. 
Uebrigens hat die für jedermann immer weniger abweisbare Nothwendig 
keit, sich die Elementarkenntnisse anzueignen — eine Nothwendigkeit, welche sich 
infolge der großartigen Umgestaltungen auf dein Gebiete der Technik und der 
Vervollkommnung der Verkehrsmittel immer fühlbarer machte —, die systema 
tische Entwicklung der Körperkräfte verhältnißmäßig beeinträchtigt. In neuerer 
Zeit ist aber in dieser Hinsicht eine heilsame Reaction eingetreten. Die Ein 
führung eines rationellen Turnunterrichts in den verschiedenen Unterrichts 
anstalten, die zahlreichen Turnvereine, die mannigfachen Arten des zwar haupt 
sächlich dem Vergnügen dienenden Sports in freier Luft, welche zugleich der 
Gesundheit und der körperlichen Entwicklung vielfach höchst förderlich sind 
— so sehr auch bisweilen moralische und wirtschaftliche Gründe von einer über 
triebenen Pflege des Weidwerks, des Berg- und Rennsports u. s. w. abhalten 
sollten —, alle diese Erscheinungen üben ein starkes Gegengewicht gegenüber 
Schädigungen des leiblichen Wohlseins und der naturgemäßen Entwicklung der 
Körperkräfte, welche der gegenwärtigen Generation durch die vermehrten geistigen 
Anstrengungen drohen i . 
1 Es ist ein großer Irrthum, zu glauben, daß die in fachwissenschaftlichen uud 
technischen Mittelschulen gelehrten Kenntnisse der gesamten Bevölkerung und nicht nur 
einer ausgewählten Anzahl von jungen Leuten zugänglich gemacht werden sollten. Eine 
derartige Forderung müßte den Glauben erwecken, daß alle Menschen eine hervorragende 
Stellung im Leben einnehmen könnten, während es doch die Aufgabe des Fachunter 
richts ist, Leute für specielle Berufe heranzubilden. Wäre es also nicht lächerlich, einen 
solchen auch denjenigen zu ertheilen welche sich niemals den betreffenden Thätigkeits 
zweigen zuwenden werden? Solchen Forderungen liegen in der That socialistische An 
schauungen zu Grunde, denn eine gleichmäßige Erziehung und Ausbildung hängt mit 
einer gleichen Vertheiluug der wirtschaftlichen Güter auf das innigste zusammen. Man 
muß sich aber gegenwärtig halten: das von gewisser nicht socialistischer Seite gestellte 
Begehren, daß jedermann eine Fachbildung ertheilt werde, ist nichts anderes als die 
Forderung, cs möge eine gewisse Summe elementarer Fachkenntnisse in den Volks 
schulen gelehrt werden, oder cs soll vielleicht gar nur den Wunsch ausdrücken, es möge in 
jenen Kenntnissen Unterricht ertheilt werden, die, wie schon gesagt wurde, zur allgemeinen 
Bildung gehören und die jungen Leute für die meisten Lebensberufe tüchtiger machen. 
Ferner ist es eine irrthümliche Anschauung, wenn man der Meinung ist, daß, 
weil auf dem Gebiete der meisten Produktionszweige Schulen, Akademien u. s. w. stir
	        

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Der Zucker Im Kriege. Verlag der Beiträge zur Kriegswirtschaft Reimar Hobbing (Sonder-Konto), 1917.
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