Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

error

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

Object: error

Monograph

Identifikator:
1751319059
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-129553
Document type:
Monograph
Title:
Répertoire des administrateurs & commissaires de société, des banques, banquiers et agents de change de France et de Belgique
Place of publication:
Paris [u.a.]
Year of publication:
[1926]
Scope:
1316 S.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Répertoire des administrateurs, commissaires, liquidateurs, curateurs, etc., de sociétés
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Urzeit und Mittelalter (Abt. 1)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Achtes Buch
  • Neuntes Buch
  • Zehntes Buch

Full text

2 
Achtes Buch. Drittes Rapitel. 
Das wichtigere von beiden Momenten ist wohl in der 
hochgradig naturalwirtschaftlichen Tönung des deutschen Lehns— 
rechtes zu finden. Ursprünglich war der weitaus bedeutendere 
Bestandteil des Lehnsverbandes überall die Vasallität, d. h. 
das unmittelbare Treuverhältnis des Belehnten zum Herrscher 
gewesen: eben von hier aus waren die einzelnen Lehnspflichten 
der Ehrerbietung zu Hoffahrt und Heerfahrt, zu Fest und 
Gericht, zu Rat und Gefolge entwickelt worden. Allein seit dem 
Zeitalter der Ottonen begann die Vasallität, das Treuverhältnis, 
zurückzutreten vor dem Benefizium, der Berechtigung zum Nutz⸗ 
besitz verliehenen Gutes. Während nun in Ländern, die sich der 
geldwirtschaftlichen Umwälzung bereits in dieser frühen Zeit 
näherten, leicht Lehnsverhältnisse auf andere als dingliche 
Benefizien begründet werden konnten, bestand in dem volks— 
wirtschaftlich zurückstehenden Deutschland eine solche Möglichkeit 
nicht; hier waren Grund und Boden, und höchstens noch besonders 
konkrete dingliche Nutzungen an ihm, noch auf lange das einzige 
Substrat der Lehnstreue. Nun drängte eben dieses Substrat 
langsam auf Erblichkeit; und gerade deshalb galt es bald als 
der hervorragende Teil des Lehnsverhältnisses: schon in der 
zweiten Hälfte des 11. Jahrhunderts sank deshalb der Lehns— 
begriff aus der politischen Bedeutung gelegentlich völlig zum 
Wirtschaftsbegriff herab. Nach dem Benefizium, nicht nach 
Charakter und Art der Lehnsdienste erfolgte darum die soziale 
Differenzierung der Belehnten; das ganze Institut nahm eine 
agrarisch-aristokratische Färbung an; königlicher Vasall, Edler 
oder Fürst und Großgrundherr fielen fast stets zusammen, 
wurden schließlich als identisch betrachtet. 
Die Folge war, daß der königliche Lehnsnexus nicht hinaus— 
drang über die Aristokratie des Reiches, nicht hinabdrang in die 
Tiefen des Volkes, daß gerade auf dem Wege des Lehnsnexus 
ein unmittelbarer Zusammenhang der Krone mit Angehörigen 
der Masse des Volkes kaum mehr erreichbar schien. Aber noch 
mehr. Eben die wichtigsten Lehen knüpften sich an ehemalige 
hohe Ämter, an Herzogtümer, Kammerbotenstellungen, Graf— 
schaften, deren einstige Inhaber in karlingischer wie schon mero—
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Volume

METS METS (entire work) MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Regelung Des Arbeitsschutzes Insbesondere Der Arbeitszeit Nach Den Zur Zeit Gültigen Gesetzen Und Verordnungen (Nebst Ausführungsanweisungen) Und Dem Entwurf Des Arbeitsschutzgesetzes (in Der Vom Reichsrat Beschlossenen Fassung). Verlag von Reimar Hobbing, 1928.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What color is the blue sky?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.