Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Zur Frage der Naturalteilung

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Zur Frage der Naturalteilung

Monograph

Identifikator:
1752429486
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-127700
Document type:
Monograph
Author:
Franklin, Benjamin http://d-nb.info/gnd/118534912
Title:
Essays of Benjamin Franklin
Place of publication:
New York
Publisher:
G. P. Putnam's Sons
Year of publication:
1927
Scope:
xi, 273 Seiten
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
XXIV. A dialogue between Britain, France, Spain, Holland, Saxony, and America
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Zur Frage der Naturalteilung
  • Title page
  • Contents
  • I. Abschnitt. Die Geschichte der Naturalteilung im Grabfeld
  • II. Abschnitt. Die Wirkungen der Naturalteilung im Grabfeld

Full text

5 
Untereßfeld. Die im Bezirke liegenden Orte der Amtskellerei Sulzfeld 
waren Großbardorf, Großeibstadt, Saal, Sulzfeld. Leinach gehörte 
Zur Anitskellerei Lauringen, Wülfershausen zur Amtskellerei Neustadt. 
Aubstadt, Höchheim, Jrmelshansen besaßen die Freiherrn von Bibra, 
Waltershausen die Marschalke von Ostheim, Kleinbardorf, Schwanhansen, 
Sternberg, Snlzdorf die Familie von Guttenberg, Kleineibstadt die 
Herren von Münster, Breitensee die Universität Würzburg, Gollmut- 
hansen war sächsisch, Rothausen, Serrfeld, Trappstadt, Zinnneran waren 
Ganerbendörfer. st 
Ein buntes topographisches Bild! Doch waren in diesen Orten 
die oben aufgeführten Grundherrn meist nicht die einzigen. Sie hatten 
als die in diesen Orten begütertsten, zimr Teil auch ausschließlichen 
Grundherrn die Gerichtsbarkeit und Polizeigewalt inne. Wollte man 
alle Grundherrn in den einzelneil Orten aufzählen, so würde dies noch 
ein bunteres Bild geben. Der Grund dieser Mannigfaltigkeit lag darin, 
daß sich die Grundherrschaft im Grabfeld wie überhaupt im Gebiete 
westlich der Elbe in dem sog. Streubesitz befand, d. h. daß innerhalb 
desselben Dorfes sogar jeder Bauer einen anderen Grundherrn haben 
konnte. Grilndherr konnte jeder werden, gleichgiltig ob er eine Kor 
poration, ein Adeliger, Stadtbürger oder sogar ein Bauer war. Die 
Folge dieses Streubesitzes war, daß der Besitz des Grundherrn zumeist 
nicht an einem Orte konzentriert, sondern in vielen Dörfern gelegen war. 
Die Bauern im Grabfeld hatten sogen, „bessere Besitzrechte". Diese 
kamen dein Eigentum am nächsten und waren von unbeschränkter Dauer. 
Freieigene bäuerliche Güter gab es nicht. Die Bauern hatten das 
Recht, ihre Güter frei zu vererben, zu veräußern und zu verschulden. 
Die meisten Grundholdcn so die der Fürstbischöfe, Klöster, Stiftungen 
waren lediglich zur Anzeige, nicht aber zur Einholung des grnndherr- 
lichen Konsenses bei Besitzverändernngen verpflichtet. Die Anzeige hatte 
liur zum Zweck der Einschreibung und Abschreibung der Besitzver 
änderungen in den Lehenbüchern zu erfolge,:.") Lediglich die Zer- 
st Unter „Ganerbschaft" scheint hier nicht das verstanden zu sein, was man 
jetzt in der Literatur unter diesem Namen begreift. Ganerbschaft lag vor, wenn 
Grundherrn in einenr Dorf ziemlich gleichmäßig begütert waren. Die Grundherrn 
hießen die Ganerben. So war Trappstadt unter 12 Ganerben verteilt. Diese 
hatten in der Dorfs- und Gerichtsordnung von 1624 bestimmt, die Gerichtsbarkeit 
und Polizeigewalt gemeinsam auszuüben. Als Grund hiesür wird in der Dorfs 
und Gerichtsordnung angegeben, daß sonst „die Untersässigen in persönlichen und 
sachlichen Klagen und Sprüchen aus solcher Manglung gemeines Dorfgerichts vor 
.jedem Ganerben, ihrem Erbherrn, mit der Darstellung großer Kosten, schwerer Mühe 
mnd viel Versäumnis ihrer jährlichen Arbeit Recht suchen müßten." 
st Fürstbischöfliche Verordnung v. 15. I. 1742 und v. 3. I. 1746.
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Zur Frage Der Naturalteilung. A. Deichert’sche Verlagsbuchhandlung Nachf. (Georg Böhme), 1906.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How many letters is "Goobi"?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.