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Strukturwandlungen der Weltwirtschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Strukturwandlungen der Weltwirtschaft

Monograph

Identifikator:
1758279451
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-136273
Document type:
Monograph
Author:
Harms, Bernhard http://d-nb.info/gnd/118701657
Title:
Strukturwandlungen der Weltwirtschaft
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1927
Scope:
58 Seiten
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II.
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Strukturwandlungen der Weltwirtschaft
  • Title page
  • Contents
  • I.
  • II.

Full text

Strukturwandlungen der Weltwirtschaft 
25 
in Alaska, in Zentralamerika und im Fernen Osten geltend machen dürfte. 
Hier winken dem amerikanischen Kapital gewaltige Zukunftsaufgaben. 
Daß im übrigen der Panamakanal die Westküste Zentral- und Südamerikas, 
aber auch diejenige Nordamerikas dem Weltverkehr erst recht eigentlich 
angeschlossen hat, bedarf hier wiederum nur der Erwähnung. Die so 
bedingten Strukturwandlungen stehen heute überwiegend erst in den 
Anfängen, doch unterliegt es keinem Zweifel, daß sie schon in absehbarer 
Zeit für den Weltverkehr grundlegende Bedeutung erhalten werden. 
Fundamentale Umwandlungen haben sich gegenüber der Vorkriegs- 
zeit im Luftverkehr ergeben. In den letzten Jahren der Vorkriegszeit 
wurde zwar geflogen, aber einen Luftverkehr gab es nicht. Bis etwa zum 
Jahre 1920 dienten Flugzeug und Luftschiff vornehmlich militärischen 
Zwecken. Von da ab erst bahnt sich der eigentliche Luftverkehr an, 
der seit dem Jahre 1923 ungeahnten Aufschwung genommen hat, an dem 
allerdings das Luftschiff bisher nicht teilzunehmen vermochte. In den 
meisten westeuropäischen Ländern und in fast allen entwickelten Übersee- 
gebieten hat sich in der Luft die »Linienfahrt« herausgebildet. Eine im 
eigentlichen Sinne des Wortes weltwirtschaftliche Bedeutung kann ihr bis 
heute nicht zugesprochen werden, zumal da sie ausnahmslos auf staatliche 
Subvention angewiesen ist. Immerhin darf damit gerechnet werden, daß 
auch dies Stadium der Entwicklung überwunden wird. Die vornehmste 
Aufgabe der Luftschiffahrt liegt bis auf weiteres im Personen- und Brief- 
verkehr, wenngleich in gewissem Umfange auch schon ein hochwertiger 
Güterverkehr eingesetzt hat. Das Flugzeug ist seiner Natur nach ein 
internationales Verkehrsmittel und empfindet die durch Staatsgrenzen 
bedingten Verkehrshindernisse stärker als irgendein anderes Verkehrs- 
mittel. Deshalb ist anzunehmen, daß von hier aus der Wille zur inter- 
nationalen Verkehrsfreiheit starke Impulse empfangen wird. In gewissem 
Sinne ist die weltwirtschaftliche Bedeutung des Flugverkehrs mit der- 
jenigen der Telegraphie in ihren Anfängen zu vergleichen. Wie damals 
die elektrische Nachrichtenübertragung dem geschäftlichen Verkehr völlig 
neue Formen gab, so heute der fliegende Motor, der statt. der Nach- 
richten von Menschen die Menschen selbst bringt und schon heute ein 
»Konferenzwesen« von erstaunlicher Aktivität ermöglicht hat. An einem 
Tage in Berlin, Paris und London geschäftliche Besprechungen abzuhalten, 
ist nicht mehr eine Frage des technischen Verkehrs, sondern der Nerven, 
Im übrigen ist Amerika am Flugverkehr stärker interessiert als Europa, 
weil er dort Osten und Westen erst recht eigentlich miteinander in 
Beziehung setzt. Nicht minder wichtig wird die Luftschiffahrt für 
die einstweilen noch verkehrsarmen Länder werden, wie Zentral- und 
Südamerika, vielleicht auch Afrika. Die einschlägige Entwicklung ist 
allerdings an die Erzielung von Gewinn, an Wirtschaftlichkeit, gebunden.
	        

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The Shadow of the World’s Future, or the Earth’s Population Possibilities & the Consequences of the Present Rate of Increase of the Earth’s Inhabitants. Ernest Benn Limited, 1928.
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