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Der historische Materialismus

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Bibliographic data

fullscreen: Der historische Materialismus

Monograph

Identifikator:
175994050X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-137069
Document type:
Monograph
Author:
Gorter, Herman http://d-nb.info/gnd/118718207
Title:
Der historische Materialismus
Edition:
3., bedeutend verm. Ausg.
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Buchh. für Arbeiterliteratur
Year of publication:
1928
Scope:
137 S.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
V. Das gesellschaftliche Sein bestimmt den Geist
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der historische Materialismus
  • Title page
  • I. Die Aufgabe der Schrift
  • II. Was der historische Materialismus nicht ist
  • III. Inhalt der Lehre
  • IV. Unsere Beispiele
  • V. Das gesellschaftliche Sein bestimmt den Geist
  • IV. [i.E. VI.] Schluß

Full text

—9 
Steht dies nun aber nicht im Widerspruch mit dem, 
was wir behaupteten? Wird damit nicht wieder der Geist 
zur ersten Triebkraft der gesellschaftlichen Entwicklung? 
Wenn der Geist die Technik erzeugt und die Technik die 
Gesellschaft, so ist ja doch der Geist der erste Schöpfer 
Sehen wir uns die Sache noch etwas näher an. 
Der historische Makerialismus leugnet durchaus nicht, 
daß der Geist zur Technik gehöre. Wie wäre das auch mög— 
lich? Die Technik ist Menschenwerk. Menschen sind denkende 
Wesen. Produktionsverhältnisse, Eigentumsverhältnisse sind 
Verhaältnisse von Menschen; es wird in diesen Verhält— 
nissen gehandelt und gedacht Technik, Eigentums⸗ und Pro— 
duktionsverhaältnisse ind sowohl geistig wie auch materiell. 
Dies st es nicht, was wir leugnen 
Wir leugnen nur das Selbständige, das 
Eigenmachtige, das Freiwillaͤge, das Ueber— 
nalürliché, das Unbegreifliche des Geistes und 
seiner Tätigkeit Wir sagen weun der Geist eine neue 
Wissenschaft, eine neue Technik erfindet, da un tut er 
dasnichtdgus freien Stäcken, sondernaus 
einemgesellschaftlichen Drangoder Be— 
darnisheraus 
Früher wurden die meisten technischen Erfindungen 
gemacht von Menschen, die im Produktionsprozeß selbst 
atig waren In ihnen lebte der Drang, die Arbeit besser, 
rascher auszuführen, um reicher zu werden, oder alle zu— 
sammen reicher zu machen! 
Wie daun auch die Gesellschaft beschaffen sein mochte, 
klein oder groß, noch Nomadenhorde oder Stamm, feudale 
oder kapitalistische Gesellschaft, dieser Drang war gesellschaft— 
lich entstand durch ein dkonomisches Bedürfnis In den 
Gesellschaften mit gemeinsamem Besitz war es der soziale 
Drang, etwas fur die Gemeinschaft zu tun — in den 
Klassengesellschaften mit Privateigentum war es der gesell— 
schaftuche Brang, etwas für das gesellschaftliche Indivi— 
duͤum zu tun, fur den Privatbesitzer oder für die Klasse der 
Privatbesitzer 
Kein Wunder Da der Mensch ein gesellschaftliches 
Wesen und die Arbeit der Menschen gesellschaftlich ist, ist 
auch der Drang nach Verbesserung der Arbeit nicht etwas, 
das aus dem eigenen Geist des Einzelmenschen, sondern 
etwas, das aus seinen gesellschaftlichen Verhältnissen her— 
borgeht. Der Drang nach verbesserter Technik, nach Er— 
findungen, ist ein gesellschaftlicher Drang; er entsteht durch 
gesellschaftliche Bedürfnisse
	        

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Der Historische Materialismus. Buchh. für Arbeiterliteratur, 1928.
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