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Finanzwissenschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Finanzwissenschaft

Monograph

Identifikator:
1759941719
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-137382
Document type:
Monograph
Title:
Compte rendu des travaux de la Chambre Syndicale pendant lʹannée 1926
Place of publication:
Marseille
Publisher:
Soc. Anonyme du Sémaphore de Marséille
Year of publication:
1927
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Documents Annexes
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Finanzwissenschaft
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Buch. Einleitende Lehren
  • Zweites Buch. Die verfassungsmäßige Ordnung des Staatshaushaltes und das Budget
  • Drittes Buch. Die Staatsausgaben
  • Viertes Buch. Die Staatseinnahmen
  • Fünftes Buch. Der Staatskredit
  • Sechstes Buch. Die Verwaltung des Staatshaushaltes
  • Namenverzeichnis

Full text

I. Abschnitt. Das Budget. EI 
Regierung begeht, besteht nicht nur in der verfassungswidrigen 
Einhebung der Steuern und Anweisung von Ausgaben, die ganze 
Tätigkeit der Regierung bildet eine Verfassungsverletzung, da die 
Regierung nicht mehr den Voraussetzungen der Verfassung ent- 
spricht. Ist ja in der Regel die Verweigerung der materiellen 
Mittel der Exekutive nur das Mittel zur Verhinderung der Re- 
gierungstätigkeit und demzufolge ist die gesamte Tätigkeit der Re- 
gierung gesetzwidrig. Wenn die Regierung zu dem Auswege greift, 
die Steuern nicht einzuheben und die Steuereintreibung zu ver- 
meiden, so ist damit nicht viel geholfen, ja im Gegenteil ist eine 
Schädigung der finanziellen Interessen des Staates nicht zu ver- 
meiden. Diese Interessen des Staates sind aber nicht dem Belieben 
der Regierung anheimgestellt, die Regierung wird also auch hier- 
durch ihre Pflichten verletzen. Auch dies beweist, daß aus dem 
Labyrinth kein anderer Ausweg sich darbietet, als die Anerkennung 
der Verfassung, die die Verweigerung des Budgets als Mittel dar- 
bietet, um eine das Vertrauen der Mehrheit entbehrende Regierung 
zu beseitigen). 
Stein gibt — wie bemerkt -— der Budgetverweigerung die 
Erklärung, daß dieselbe die bestehenden Gesetze nicht außer Kraft 
setzen kann, weder die auf die Einnahmen, noch die auf die Auf- 
gaben und Ausgaben bezüglichen Gesetze, weder das Recht des 
Staates auf die gesetzlich ihm zukommenden Einnahmequellen, noch 
die Pflichten des Staates zur Erfüllung der Staatsaufgaben auf 
dem gesamten Gebiete der Verwaltung. Die Verweigerung kann 
sich nur auf den auf Grund dieser Gesetze entworfenen Plan für 
die Führung des Staatshaushaltes beziehen, resp. nur auf jenen 
Teil desselben, der nicht auf bestehenden Gesetzen beruht, sondern 
der Initiative der Regierung entspringt. Da sich aber in vielen 
Teilen des Staatshaushaltsplanes die Teilung zwischen den auf Ge- 
setzen und den auf dem Wıllen der Regierung beruhenden Posten 
nicht durchführen läßt, so entsteht die Gefahr der vollständigen 
Budgetverweigerung. Dem kann nicht durch eine Scheidung von 
Staats- und Regierungsbudget abgeholfen werden. 
Wie sehr in England und Frankreich das Parlament das Recht 
der Budgetverweigerung in Anspruch nimmt, beweist die Rede des 
Vicomte de Saint Chamans (1817), der sagte: Die Budget- 
verweigerung hat Karl I. auf das Schaffot gebracht; die Budget- 
verweigerung hat Ludwig XVI. dasselbe Schicksal beschert. Und 
1) Über Budgetverweigerung und die Bedingungen, unter welchen eine 
solche Erfolg haben kann, siehe Lassalle, „Was nun“? Zweiter Vortrag über 
Verfassungswesen (Zürich 1863, S. 15 £f.). 
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Die Volkswirthschaftslehre.
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