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Deutsche Wirtschafts- und Finanzpolitik

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Bibliographic data

fullscreen: Deutsche Wirtschafts- und Finanzpolitik

Monograph

Identifikator:
1761960571
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-144401
Document type:
Monograph
Title:
Deutsche Wirtschafts- und Finanzpolitik
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Selbstverl. des Reichsverb. der Dt. Industrie
Year of publication:
1925
Scope:
67 S.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Begründung
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Kapital
  • Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)
  • Title page
  • Contents
  • Erster Abschnitt. Ware und Geld
  • Zweiter Abschnitt. Die Verwandlung von Geld in Kapital
  • Dritter Abschnitt. Die Produktion des absoluten Mehrwertes
  • Vierter Abschnitt. Die Produktion des relativen Mehrwertes
  • Fünfter Abschnitt. Die Produktion des absoluten und relativen Mehrwertes
  • Sechster Abschnitt. Der Arbeitslohn
  • Siebter Abschnitt. Der Akkumulationsprozeß des Kapitals
  • Index

Full text

Vorwort zur ersten Auflage. 
Das Werk, dessen ersten Band ich dem Publikum übergebe, 
bildet die Fortsetzung meiner 1859 veröffentlichten Schrift: „Zur 
Kritik der Politischen Oekonomie.“ Die lange Pause zwischen An- 
fang und Fortsetzung ist einer langjährigen Krankheit geschuldet, 
die meine Arbeit wieder und wieder unterbrach. 
Der Inhalt jener früheren Schrift ist zusammengefaßt im ersten 
Kapitel dieses Bandes. Es geschah dies nicht nur des Zusammen. 
hangs und der Vollständigkeit wegen. Die Darstellung ist verbessert. 
Soweit es der Sachverhalt irgendwie erlaubte, sind viele früher nur 
angedeuteten Punkte hier weiter entwickelt, während umgekehrt dort 
ausführlich Entwickeltes hier nur angedeutet wird. Die Abschnitte 
über die Geschichte der Wert- und Geldtheorie fallen jetzt natürlich 
ganz weg. Jedoch findet der Leser der früheren Schrift in den Noten 
zum ersten Kapitel neue Quellen zur Geschichte jener Theorie er- 
öffnet. 
Aller Anfang ist schwer, gilt in jeder Wissenschaft. Das Ver- 
ständnis des ersten Kapitels, namentlich des Abschnitts, der die 
Analyse [die Zergliederung] der Ware enthält, wird daher die meiste 
Schwierigkeit machen. Was nun näher die Analyse der Wert- 
substanz und der Wertgröße betrifft, so habe ich sie möglichst 
popularisiert.* Die Wertform, deren fertige Gestalt die Geldform, 
ist sehr inhaltslos und einfach. Dennoch hat der Menschengeist sie 
seit mehr als 2000 Jahren vergeblich zu ergründen gesucht, während 
anderseits die Analyse viel inhaltsvollerer und komplizierterer For- 
men wenigstens annähernd gelang. Warum? Weil der ausgebildete 
Körper leichter zu studieren ist als die Körperzelle. Bei der Analyse 
der ökonomischen Formen kann außerdem weder das Mikroskop 
dienen noch chemische Reagentien. Die Abstraktionskraft muß 
beide ersetzen. Für die büzgerliche Gesellschaft ist aber die Waren«- 
* Es schien dies um so nötiger, als selbst der Abschnitt von F. Lassalles 
Schrift gegen Schulze-Delitzsch, worin er „die geistige Quintessenz“ meiner 
Entwicklung über jene Themata zu geben erklärt, bedeutende Mißverständ- 
nisse enthält. Nebenbei: Wenn F. Lassalle die sämtlichen allgemeinen 
theoretischen Sätze seiner ökonomischen Arbeiten, zum Beispiel über den 
historischen Charakter des Kapitals, über den Zusammenhang zwischen 
Produktionsverhältnissen und Produktionsweise usw. usw. fast wörtlich, bis 
auf die von mir geschaffene Terminologie hinab, aus meinen Schriften ent- 
lehnt hat, und zwar ohne Quellenangabe, so war dies Verfahren wohl durch 
Propagandarücksichten bestimmt. Ich spreche natürlich nicht von seinen 
Detailausführungen und Nutzanwendungen, mit denen ich nichts zu tun habe.
	        

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Der Produktionsprozeß Des Kapitals. J. H. W. Dietz Nachf., G. m. b. H., 1928.
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