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Deutsche Wirtschafts- und Finanzpolitik

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Bibliographic data

fullscreen: Deutsche Wirtschafts- und Finanzpolitik

Monograph

Identifikator:
1761960571
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-144401
Document type:
Monograph
Title:
Deutsche Wirtschafts- und Finanzpolitik
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Selbstverl. des Reichsverb. der Dt. Industrie
Year of publication:
1925
Scope:
67 S.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Begründung
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Deutsche Wirtschafts- und Finanzpolitik
  • Title page
  • Contents
  • Vorschläge
  • Begründung

Full text

Die Kapital- 
armut, 
ist selbstverständlich, daß eine inter: 
nationale Schematisierung der Ar- 
beitszeit, wie sie durch das Washing- 
toner Abkommen erstrebt wird, ganz 
V. Bank: und 
Die Tatsache, daß der größte Teil 
des deutschen umlaufenden Betriebs: 
zapitals durch Krieg und Inflation 
verloren ging, ist bekannt. Die Über: 
steigerung der öffentlichen Lasten im 
Jahre 1924 und in der ersten Hälfte 
des Jahres 1925 hat der Wirtschaft 
weitere sehr erhebliche Betriebsmittel 
entzogen. Der Kursstand der weitaus 
meisten Aktien unter Pari hat eine 
Verbreiterung der Eigenkapitalbasis 
der Gesellschaften so gut wie unmög: 
lich gemacht, Alle Wirtschaftszweige 
sind zur Finanzierung der Güterer: 
zeugung und Güterverteilung dazu 
gezwungen, an den Kreditmarkt her- 
anzutreten. Deshalb ist in weitem 
Umfange die deutsche Produktion 
zu einer Kreditfrage geworden. So 
besteht heute ein außerordentliches 
Mißverhältnis zwischen dem tatsäch:- 
äüchen Kreditbedarf und den effek: 
tiven Möglichkeiten, diesen Kredit: 
bedarf zu befriedigen. Die Reichs: 
bank konnte die an sie herantreten- 
den Ansprüche nicht voll erfüllen. 
Sie mußte sich vielmehr aus Grün: 
den des Währungsschutzes schon 
seit April 1924 zu einer Kreditkon: 
tingentierung entschließen. Dieser 
für die Reichsbank vorliegende 
Zwang wird heute von keiner 
Seite verkannt. Die Bedeutung 
einer festen Währung für die Ge: 
sundung der deutschen Volkswirt: 
schaft ist in der harten Schule der 
Inflation gespürt worden. Eine 
restlose Befriedigung der Kreditan: 
Forderungen auf dem Wege einer zu: 
sätzlichen, inflationistischen Noten: 
ausgabe wird heute von keiner ernst: 
haften Seite mehr gefordert. Dies 
grundsätzlich richtige und allgemein 
besonders für die deutsche Wirt: 
schaft, die mit drückenden inters 
nationalen Verpflichtungen belastet 
ist, nicht in Betracht kommen kann. 
Kreditwesen, 
anerkannte Prinzip darf aber nicht 
zu einer Erstarrung der Kreditkon- 
tingentierung führen, durch die die 
natürliche Entwicklung der Wirt: 
schaft beeinträchtigt wird. Schon 
vor dem Kriege war die elastische 
\npassung der Reichsbank-Kredit; 
politik an die Steigerung der Pro: 
luktion und den Umfang des War 
'enumsatzes eine selbstverstände 
iche Regel. Heute ist diese Elasti: 
zität um so wichtiger, als das Miß- 
verhältnis zwischen Kapitalangebot 
ınd Kapitalnachfrage zu einer be: 
ingstigenden Einschnürung der Be: 
vegungsfreiheit der deutschen Wirt: 
schaft geführt hat. 
Aus dem gleichen Grunde ist 
heute der Verteilung der Kredite 
mehr denn je Aufmerksamkeit zu 
schenken. Gerade die Tatsache, daß 
lie deutsche Wirtschaft nur über 
zine äußerst schmale Kreditbasis 
verfügt, macht eine richtige 
Verteilung der Kredite zur 
>bersten Pflicht der über die Kredit: 
mittel verfügenden Institute. Die 
Fehler in der Verteilung der Kredite, 
die seit der Stabilisierung gemacht 
worden sind, müssen beseitigt wer: 
len, insbesondere darf sich die teil: 
weise verlustreiche Vergebung der 
Sffentlichen Gelder künftig nicht 
viederholen. 
Durch die wirtschaftlich falsche 
Verteilung der Kredite wurde der 
Absatz geschädigt. Man hat die 
7rage der Rentabilität des kredit: 
zuchenden Unternehmens nicht hin- 
’eichend berücksichtigt. Auch wur: 
den die Kredite durch die vorherr: 
schende Stellung der Berliner Zen: 
‘ralstellen den großen Unterneh: 
Verteilung der 
Kredite. 
Oo
	        

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Secretarial Practice. W. Heffer & Sons Ltd, 1930.
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