Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Einführung in das Studium der Konjunktur

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Einführung in das Studium der Konjunktur

Monograph

Identifikator:
1765923751
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-146069
Document type:
Monograph
Author:
Casson, Herbert Newton http://d-nb.info/gnd/118814435
Title:
The story of artificial silk
Place of publication:
London
Publisher:
Efficiency Magazine
Year of publication:
[1928]
Scope:
xiii S., S. 17 - 130
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Contents

Table of contents

  • Einführung in das Studium der Konjunktur
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erster Abschnitt. Die Erklärungen der Wirtschaftskrisen und des Konjunkturwandels
  • Zweiter Abschnitt. Der Ablauf der Konjunktur in Deutschland seit der Begründung des Reiches
  • Dritter Abschnitt. Der Einfluß des Konjunkturwandels und der Krisen auf die Volkswirtschaft
  • Vierter Abschnitt. Konjunkturprognose und Konjunkturpolitik
  • Fünfter Abschnitt. Ausblick

Full text

20 
Erster Abschnitt. Die Erklärungen der Wirtschaftskrisen. 
erweitern. Der Wunsch, all dieses oder etwas davon zu tun, ist in 
eines jeden Brust gepflanzt; nichts ist dazu erforderlich, als die 
Mittel, und nichts kann diese Mittel geben, als eine Erweiterung der 
Hervorbringung. Hätte ich Nahrungs- und andere Bedürfnismittel zur 
Verfügung, so würde es mir nicht lange an Arbeitern fehlen, die mich 
in den Besitz mancher von denjenigen Gegenständen setzten, welche 
mir am brauchbarsten oder am wünschenswertesten sind 1 ).“ 
Auch in Deutschland war diese Anschauung weit verbreitet. In 
seinen vielgelesenen „Grundsätzen der Volkswirtschaftslehre“ sagt 
K. H. Rau: „Es ist unmöglich, daß von allen Gütern zugleich eine 
größere Menge hervorgebracht würde, als man zu kaufen im 
stande wäre.“ 
Diese Anschauungen mußten also ihre Hauptgegner im: Lager 
derjenigen finden, welche der herrschenden Wirtschaftsordnung mit 
ihrer schrankenlosen Freiheit in wirtschaftlicher Beziehung, dem 
Privateigentum, und dem ungehemmten Erwerbstrieb als Triebkraft 
der Produktion, kritisch gegenüberstanden. Bereits Robert Owen, 
einer der frühesten Vertreter des Sozialismus, hatte in mehreren, in 
den Jahren 1815—1823 erschienenen Schriften mit Nachdruck darauf 
hingewiesen, daß die herrschende Wirtschaftsordnung die Schuld 
an der allgemeinen Notlage trage. Die großen Fortschritte der Tech 
nik, die Einführung der Maschinen hätten die menschliche Arbeit 
entwertet, so daß die Kaufkraft der Arbeiterklasse herabgemindert 
sei, während doch die Produktionsleistungen gewaltig gestiegen 
wären. Als nach dem Aufhören der Napoleonischen Kriege die Auf 
nahmefähigkeit der Absatzmärkte zurückging, behielt man die mecha 
nische Kraft als die billigere bei und entließ die damit überflüssig 
gewordenen Arbeiter. In diesem iSinne hing damals vor allem auch 
die Notlage der Arbeiterklasse auf das engste mit dem Mißverhältnis 
von Produktion und Konsumtion zusammen a ). 
Mit weit größerem Nachdruck als Robert Owen hat die berühmte 
Krisentheorie von Sismondi, der zwar nicht Sozialist war, aber 
trotzdem zu den entschiedensten Gegnern der herrschenden Wirt 
schaftsordnung gehörte, sich in einen ausgesprochenen Gegensatz 
zu den Lehren von Say und Ricardo gestellt. Für ihn ist das Krisen 
problem in erster Linie eine Frage der Einkommensverteilung. Das 
Gleichgewicht zwischen Produktion und Konsumtion ist, der An 
sicht Sismondis nach, in erster Linie durch die Kaufkraft der Ar 
beiterklasse bestimmt. An verschiedenen Stellen seiner heute noch 
! ) Nach der Übersetzung von Baumstark, 2. Aufl. 1877. S. 259—260. 
s ) Vgl. dazu auch Helene Simon, Robert Owen. Jena 1905. Be 
sonders Kap. 10.
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Einführung in Das Studium Der Konjunktur. G. A. Gloeckner, Verlagsbuchhandlung, 1925.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What color is the blue sky?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.