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Die obligatorische Krankenversicherung

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Bibliographic data

fullscreen: Die obligatorische Krankenversicherung

Monograph

Identifikator:
176840707X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-149526
Document type:
Monograph
Title:
Die obligatorische Krankenversicherung
Place of publication:
Genf
Publisher:
Internationales Arbeitsamt
Year of publication:
1927
Scope:
892 Seiten
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Dritter Teil. Einnahmequellen und Finanzgebaren
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die obligatorische Krankenversicherung
  • Title page
  • Allgemeine Einleitung
  • Erster Teil. Das Anwendungsgebiet
  • Zweiter Teil. Leistungen
  • Dritter Teil. Einnahmequellen und Finanzgebaren
  • Vierter Teil. Die Versicherungsträger
  • Fünfter Teil. Das Streitverfahren, Rechtsverletzungen und Strafen
  • Sechster Teil. Die Krankenversicherung der Ausländer
  • Contents

Full text

512 DRITTER TEIL 
um den Überschuss, der in der jährlichen. Prämie enthalten ist, ver- 
mehrt, sodann den Zeitabschnitt, in welchem die Reserve zur Ver- 
vollständigung eben dieser Prämie aufgezehrt zu werden beginnt. 
Wir erkennen jetzt abermals, warum das individuelle Kapital- 
deckungssystem bei einem System des freien Anschlusses vor- 
teilhaft ist. Nehmen wir an, dass der Versicherte, der mit 16 
Jahren eingetreten. ist, seinen bisherigen Versicherungsträger 
mit 30 Jahren verlässt. Dieser hat nur der Kasse, der der Ver- 
sicherte beitritt, eine Summe von 131 Fr. zu zahlen und die neue 
Kasse wird den Versicherten sozusagen an dem gleichen Punkt 
wieder aufnehmen, wo die alte ihn entlassen hat. Daher die Über- 
iragung der Prämienreserve. 
Andererseits bringt uns die Tafel der Reserven auf ein Verfahren, 
um die Beiträge auszugleichen, welches auch das Eintrittsalter 
sei, und um sie alle auf das Niveau des Beitrages zurückzuführen, 
der dem Versicherten entspricht, der mit 16 Jahren beitrags- 
pflichtig wird. Nehmen wir z. B. einen Versicherten, der erst mit 
40 Jahren in die Versicherung eintritt. Er müsste eine jährliche 
Prämie von 53 Fr. zahlen. Man will ihm aber nur 35,70 Fr. abver- 
langen, wie wenn er mit 16 Jahren eingetreten wäre. Dies ist 
möglich, wenn man ein Mittel findet, der Kasse bei Eintritt des Ver- 
sicherten eine Summe zu kreditieren in der Höhe der Reserve, die 
sich gebildet hätte, wenn dieser Versicherte seit seinem 16. Lebens- 
jahre in unserem Fall 281 Fr. an Beiträgen gezahlt hätte. Aber 
da man dieses „Eintrittsgeld‘‘ dem Versicherten nicht zur Last 
legen will, ist dies der bestimmte Punkt, wo man, zum mindesten 
in Beziehung auf die Vergangenheit, das System der individuellen 
Kapitaldeckung verlassen muss. Man könnte zur Deckung dieses 
Ausfalls auf die kollektive Kapitaldeckung zurückgreifen. Man 
könnte ebenso für diese Belastung ein einfaches System der jähr- 
lichen Umlage anwenden oder auch dem Staat die Sorge für die 
Bezahlung des Eintrittgeldes übertragen. Die Lösungsmöglich- 
keiten sind zahlreich. Wir werden beim Studium der Gesetzgebung 
die von Grossbritannien angenommene Lösung sehen. 
Um die Schilderung der Kapitaldeckung in bezug auf das 
Umlagesystem abzuschliessen, machen wir noch einige Bemer- 
kungen. 
Zum Unterschied von dem Umlagesystem ist das Kapitaldeckungs- 
system eine Finanzierungsmassnahme „auf lange Sicht“. Erhebliche 
oder wiederholte Unterschiede im Zinsfuss, in der Sterblichkeits- 
ziffer und Erkrankungsziffer gefährden die Festigkeit des ganzen
	        

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Die Obligatorische Krankenversicherung. Internationales Arbeitsamt, 1927.
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