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Ansprachen und Vorträge

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Bibliographic data

fullscreen: Ansprachen und Vorträge

Monograph

Identifikator:
1769367772
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-186190
Document type:
Monograph
Title:
Ansprachen und Vorträge
Place of publication:
Oldenburg
Publisher:
Stalling
Year of publication:
1925
Scope:
50 S
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
5. Vortrag des Herrn Dr. Hasselmann=Hamburg über "Kulturaufgaben des Schiffbaus"
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Ansprachen und Vorträge
  • Title page
  • Contents
  • 1. Ansprache des Vorsitzenden Geheimrat Richard Riemerschmid
  • 2. Begrüßungsrede des Vertreters des Senats zu Bremen, Dr. Stahlknecht
  • 3. Begrüßungsrede des Obmanns der Bremer Werkgruppe, Generalkonsul Dr. h.c. Roselius
  • 4. Vortrag des Herrn Dr. Theodor Heuß, M.d.R., über "Export und Qualitätsproduktion"
  • 5. Vortrag des Herrn Dr. Hasselmann=Hamburg über "Kulturaufgaben des Schiffbaus"
  • 6. Bericht des Herrn Museumsdirektor Dr. Walter Riezler=Stettin, über die Pariser Ausstellung

Full text

den Wiederaufbau der Handelsflotte zu ermöglichen, selbstver⸗ 
ständlich weitgehende Beschränkungen aller Art in bezug auf die 
Ausstattung der Schiffe notwendig machten. Dieses Bau— 
programm von damals ist nunmehr abgewickelt, und da tut sich 
die wichtige Frage auf: was soll jetzt werden? Die deutschen 
Werften kämpfen einen Verzweiflungskampf, der an Weser und 
Elbe schon manches Opfer gefordert hat. Neue Schiffe aus 
eigener Kraft zu bauen, ist so gut wie unmöglich, und so wird es 
in den nächsten Jahren unser Schicksal sein, daß die Fragen des 
Schiffbaus, sofern es nicht gelingt, ausländische Bauaufträge in 
größerem Umfange hereinzubekommen, überwiegend theoretischer 
Natur sein werden. Das kann und soll uns aber nicht hindern, 
im Gegenteil, das soll uns ein Ansporn sein, diese Fragen immer 
und immer wieder zu durchdenken. Und wenn es auch in den 
nächsten Jahren vielfach ein Uben am Phantom sein wird, so 
wird es hier doch so gehen wie im Flugzeugbau, daß gerade in 
den Zeiten der aufgezwungenen Ruhe die besten Gedanken ent— 
stehen. Denn es ist noch immer so gewesen, daß aus der Enge 
und der Abgeschlossenheit der deutschen Studierstube und des 
deutschen Laboratoriums heraus neue Anregungen für die Praxis 
hervorgegangen sind. Und auch die Geschichte der deutschen 
Schiffahrt nach dem Kriege ist reich an Erfindungen, deren Aus— 
wirkungen heute noch gar nicht abzusehen sind. Ich erinnere nur 
an das Flettner-Ruder, an den Kreiselkompaß, an die auto— 
matische Steuerung, an den Flettner-Rotor. Als zum ersten 
Male der Hamburger Dampfer „Hansa“ mit automatischer 
Steuerung über den Ozean fuhr, also ohne daß ein Mann das 
Ruder zu bedienen brauchte, da war das ein Ereignis, das die 
Kaufleute und Gelehrten in der Neuen. Welt aufmerken ließ, 
und das für uns, die wir tiefer in die Dinge hinein sehen, ein 
Symbol nicht zu überwindender Tatkraft ist. 
Gerade die Not der Zeit hat uns gezwungen, in allem Tech— 
nischen die Schiffe auf das rationellste zu bauen, und diese ratio— 
nelle Bauweise ist vorbildlich geworden, und zwar nicht nur auf 
dem Gebiete des Schiffbaues. Ich werde Ihnen nachher im Zu— 
sammenhange mit den Lichtbildern über Schiffsbauten einige 
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Rationalisierung Als Kulturfaktor. Verlag von Reimar Hobbing, 1928.
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