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Bibliographic data

Full text: Neueste Zeit (Abt. 3)

Monograph

Identifikator:
177130992X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-153391
Document type:
Monograph
Author:
Wokurek, Ludwig
Title:
Das Arbeitsrecht der Čechoslovakischen Republik
Place of publication:
Brünn
Publisher:
Verlag des "Hauptvereines deutscher Ingenieure in der Čsl. Republik"
Year of publication:
1928
Scope:
XI, 405 S.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
III. Teil. Arbeiterschutzrecht
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Neueste Zeit (Abt. 3)
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Neue Anschauungen von Staat und Gesellschaft
  • Zweites Kapitel. Sprengung des alten Reiches und der alten Staatsverhältnisse
  • Drittes Kapitel. Liquidation der alten Formen des wirtschaftlichen und sozialen Lebens; Beginn innerer Neubildungen
  • Viertes Kapitel. Die Freiheitskriege: 1809, 1813
  • Fünftes Kapitel. Weitere kämpfe gegen Frankreich; Wiener Kongreß; Heilige Allianz
  • I. Sachregister
  • II. Personenregister

Full text

118 Dreiuudzwanzigstes Buch. Erstes Kapitel. 
im freien Staate würde auch Humboldts Losung gewesen sein. 
Aber auch in die Entwicklung der mehr unteren Kreise des 
Volkes hat sich der Staat nicht einzudrängen, weder als Kon⸗— 
kurrent noch als Vormund: vielmehr ist auch hier alles der 
Auswirkung der Mannigfaltigkeit der Individuen zu über— 
lassen. Nichts ist in dieser Hinsicht vielleicht bei Humboldt 
charakteristischer als die Behandlung der öffentlichen Finanzen. 
Da verbietet der Theoretiker dem Staate unbedingt irgend⸗ 
welchen Besitz, etwa an Domänen, Bergwerken, Forsten u. dgl.: 
denn bei solchem Besitze stelle er sich mit dem Einzelnen auf 
die gleiche Grundlage privater Rechte, und es bestehe die 
Gefahr, daß seine bloße Nachbarschaft schon den Einzelnen 
schädige und verdränge. Die notwendigen Mittel für den 
zffentlichen, eng begrenzten Aufwand sollen vielmehr allein 
durch eine Steuer auf den Grund und Boden und eine Ein— 
fkommensteuer erlangt werden. 
Man sieht, ein humanitärer Optimismus führt dem Ver— 
fasser die Feder: alles erwartet er von der sozialpsychischen 
Auswirkung gesteigerter seelischer Einzelenergien; am liebsten 
würde er von dem Gedanken des Staates überhaupt absehen: 
wie so vielen edlen Denkern der frühsubjektivistischen Zeit, wie 
auch Kant, erscheint der Staat auch ihm nur als notwendiges 
Übel. Und so ist dieser Staat im Grunde nur dazu da, dort noch 
subsidiär einzutreten, wo die Einzelpersonen nicht auf der Höhe 
ihrer neuen Aufgaben stehen: nichts hat er im Grunde zu ver— 
hüten als die Anarchie, die noch immer aus der freien Summe 
unzähliger Mannigfaltigkeitsbestrebungen der Individuen hervor⸗ 
zubrechen vermag. Dem dienen dann Polizeimaßnahmen, dem 
dient vor allem die Pflege des Rechtes. Der Rechtsstaat in 
diesem Sinne also und nicht mehr der Gesetzesstaat des spätesten 
Absolutismus wird schließlich das Ideal Humboldts: hierin 
trifft er mit dem Liberalismus des 19. Jahrhunderts zu— 
sammen, wie denn seine politischen Forderungen überhaupt, 
nur unter Wegfall der radikalen Spitzen, ihre klassisch abgeklärte 
1S. dazu oben S. 21ff.
	        

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Geld-, Bank- Und Börsenwesen. C.E. Poeschel Verlag, 1937.
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