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Volkswirtschaftliches Quellenbuch

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Bibliographic data

fullscreen: Volkswirtschaftliches Quellenbuch

Monograph

Identifikator:
177130992X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-153391
Document type:
Monograph
Author:
Wokurek, Ludwig
Title:
Das Arbeitsrecht der Čechoslovakischen Republik
Place of publication:
Brünn
Publisher:
Verlag des "Hauptvereines deutscher Ingenieure in der Čsl. Republik"
Year of publication:
1928
Scope:
XI, 405 S.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
I. Teil. Allgemeiner Teil
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Volkswirtschaftliches Quellenbuch
  • Title page
  • Autorenverzeichnis
  • Contents
  • Erster Teil. Deutsche Volkswirte, Kaufleute und Industrielle
  • Zweiter Teil. Handel
  • Dritter Teil. Industrie
  • Vierter Teil. Weltwirtschaft und Handelspolitik
  • Fünfter Teil. Verkehr
  • Sechster Teil. Volkswirtschaftliche Zustände in den Vereinigten Staaten von Amerika
  • Index

Full text

46 
Zweiter Teil. Handel. I. Die Volkswirtschaft. 
Handen sei. Schon dem Nationalökonomen wird es sauer, obgleich er doch nur mit 
materieller Arbeit zu schaffen hat, deren Früchte sich zählen und wägen lassen. 
Denn weder, indem er die Zahl der Arbeiter der einzelnen Berufskreise nebenein 
ander stellt, noch indem er den Beitrag dieser Kreise zu dem Volkseinkommen gegen 
einander abwägt, erhält er ein vollkommen reines und gerechtes Ergebnis. Auch 
in der materiellen Arbeit steckt nämlich ein gutes Bruchteil geistiger Kultur, welches 
schwer in die Wagschale der einzelnen Arbeitsgruppen fällt, entscheidend für die 
wirtschaftliche Macht dieser Gruppen, und nicht in Prozenten oder Dezimalbrüchen 
sich ausdrücken läßt. Der soziale Volksforscher vollends bewegt sich im Gebiete 
geistiger Statistik, die kein Hexenmeister in Ziffern bannen kann, er hat nicht nur 
die materielle, sondern auch die Geistesarbeit auf ihr Gleichgewicht zu prüfen und 
soll dabei entscheiden über eine Blüte geistiger Gesittung, die sich nur in Tatsachen 
schildern, nicht aber kraft der vier Spezies beweisen läßt. Dennoch sollen beide nicht 
ermüden in ihrer schweren Aufgabe, begeistert durch den Gedanken, daß es gilt, 
in der Lehre vom Gleichgewicht der Arbeit nicht bloß die Gesetze der Wirtschaft 
und des Völkerlebens zu erkennen, sondern auch dem Volke die Moral der Arbeit 
im großen Stile zu predigen und als Sittenlehrer der Nationen zugleich, nach dem 
Bilde Platos, die rechte Sitte der harmonischen Arbeit wachzurufen in jedem einzelnen. 
4. Arbeit und Rhythmus. 
Von Karl Bücher. 
Bücher, Arbeitsvereinigung und Arbeitsgemeinschaft. In: Die Entstehung der 
Volkswirtschaft. Vorträge und Versuche. 8. Ausl. Tübingen, H. Laupp, 1911. S. 261, 
S. 272, S. 277—278 und S. 282—286. 
Arbeitsoereinigung ist die Vereinigung verschiedenartiger Arbeiten in einer 
Hand, Arbeitsgemeinschaft die gleichzeitige Verwendung mehrerer Arbeiter zur Be 
wältigung einer Arbeitsaufgabe. 
Das Prinzip der Arbeitsvereinigung ist bei allem Reichtum ihrer Erscheinungsformen 
ein ziemlich einfaches: überschüssige Kraft soll nutzbringend verwendet werden. Das Prinzip 
der Arbeitsgemeinschaft läßt sich nicht auf eine so glatte Formel bringen. Im allgemeinen 
handelt es sich ja darum, die unzulängliche Einzelkraft so weit zu ergänzen, daß die vor 
liegende Arbeitsaufgabe bewältigt werden kann. Aber die Unzulänglichkeit der Kraft des 
einzelnen Arbeiters kann wieder verschiedene Ursachen haben. Sie kann begründet sein in 
einer bestimmten geistigen Veranlagung des Arbeiters, die ihn hindert, allein anhaltend tätig 
zu fein; sie kann auf ungenügender Körperkraft beruhen, und sie kann endlich in technischen 
Umständen liegen, die bewirken, daß eine Arbeit nicht ohne eine andere, von ihr verschiedene 
geleistet werden kann. Je nachdem einer von diesen drei Fällen stattfindet, ergeben sich drei 
verschiedene Arten der Arbeitsgemeinschaft. Die erste können wir Gesellschaftsarbeit 
oder gesellige Arbeit nennen, die zweite Arbeitshäufung und die dritte Ar 
beitsverbindung . . . . 
Unter Arbeitshäufung verstehen wir die Aufbietung mehrerer gleich 
artiger Arbeitskräfte zur Bewältigung einer einheitlichen Arbeitsaufgabe, z. B. zum 
Aufladen einer schweren Last, zum Schieben eines Balkens, zum Mähen einer Wiese, 
zum Treiben bei der Jagd. Die zu leistende Arbeit braucht an sich nicht für die 
Kraft eines einzigen zu schwer zu fein; es genügt schon, daß sie von ihm nicht in 
gehöriger Zeit vollendet werden kann, um die Verwendung einer Mehrzahl von 
Arbeitern vorteilhaft zu machen. Dies fällt besonders bei solchen Tätigkeiten ins 
Gewicht, welche an bestimmte Jahreszeiten gebunden oder von der Witterung ab-
	        

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La Question d’Orient Depuis Ses Origines Jusqu’ À Nos Jours. Librairie Félix Alcan, 1914.
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