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Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)

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Bibliographic data

fullscreen: Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)

Multivolume work

Identifikator:
1780159447
Document type:
Multivolume work
Author:
Marx, Karl http://d-nb.info/gnd/118578537
Title:
Das Kapital
Place of publication:
Berlin
Publisher:
J. H. W. Dietz Nachf., G. m. b. H.
Year of publication:
1926-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1780159595
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-188277
Document type:
Volume
Author:
Marx, Karl http://d-nb.info/gnd/118578537
Title:
Der Produktionsprozeß des Kapitals
Volume count:
1.1928
Place of publication:
Berlin
Publisher:
J. H. W. Dietz Nachf., G. m. b. H.
Year of publication:
1928
Scope:
XLVIII, 768 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Zweiter Abschnitt. Die Verwandlung von Geld in Kapital
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Kapital
  • Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)
  • Title page
  • Contents
  • Erster Abschnitt. Ware und Geld
  • Zweiter Abschnitt. Die Verwandlung von Geld in Kapital
  • Dritter Abschnitt. Die Produktion des absoluten Mehrwertes
  • Vierter Abschnitt. Die Produktion des relativen Mehrwertes
  • Fünfter Abschnitt. Die Produktion des absoluten und relativen Mehrwertes
  • Sechster Abschnitt. Der Arbeitslohn
  • Siebter Abschnitt. Der Akkumulationsprozeß des Kapitals
  • Index

Full text

XXV 1. 
17 
grofsen und ganzen der nordamerikanisch-westindische Handel, 
solange England ihn lenken konnte, als äufserst vorteilhaft 
für das Mutterland bezeichnet werden. Letzteres zog schliefs- 
lich, wie man den Handel auch ansah, den Hauptnutzen daraus. 
Grofsbritannien hatte eine passive Handelsbilanz mit West 
indien, letzteres wieder eine solche mit Nordamerika, und 
Nordamerika endlich eine solche mit Grofsbritannien. Was 
Grofsbritannien nicht durch den direkten Handel mit Sklaven 
inseln gewinnen konnte, holte es sich auf dem Umwege über 
Nordamerika. Somit konzentrierte sich der Endvorteil zuletzt 
in England (Edwards VI, cf. II, S. 380 ff.). Auch die nord 
amerikanischen Kolonien fuhren gut dabei; denn ihr Export 
handel zu den Inseln gab der oben erwähnten stattlichen Zahl 
von Matrosen und Kaufleuten ihren Lebensunterhalt und bot 
den Farmern einen sicheren Absatz für den sonst wertlosen 
Uberschufs ihrer agrarischen Produkte. 
So ermöglichte es wesentlich der Besitz von Nordamerika, 
dafs der englisch-westindische Handel in jeder Beziehung dem 
Mutterlande zugute kam. Die Zuckerinseln entsprachen durch 
aus den Erwartungen, um derentwillen man Kolonien gegründet 
hatte. Ihr Ein- und Ausfuhrhandel mit Grofsbritannien be 
schäftigte 1787 eine Flotte von (589 Schiffen, deren Gehalt 
14817(5 Tonnen und deren Besatzung 13936 Mann betrug. 
Da alle diese Erfolge im letzten Grunde den Sklaven- 
importen und ihrer Hände Arbeit zugeschrieben werden mufsten, 
so kann man es verstehen, dafs von seiten der Gegner der 
Abolition behauptet werden konnte, der ganzen westindischen 
Plantagenwirtschaft und dem wichtigsten britischen Handels 
zweige würde durch die Abolition der Todesstreich versetzt 
werden. „All die Tausenden von Plantagenbesitzern, Reedern, 
Schiffs bauern, Matrosen, Handwerkern, Witwen und Waisen, 
deren Kapital in westindischen Plantagen angelegt war, würden 
brotlos gemacht werden, wenn nicht mindestens 80—100 Mill. 
Entschädigung gezahlt würden ! Würde Pitt plötzlich alle 
Staatsschulden aufheben, so könnte diese Mafsregel nicht ver 
derblicher wirken als die Abolition!“ 
Wir werden im folgenden sehen, dafs von solchen Be 
fürchtungen , wie sie im Parlament oft ausgesprochen sind, 
keine Rede sein konnte, dafs sie starke Übertreibungen ge 
wisser einflufsreicher, interessierter Handelskreise waren. Es 
wird sich auch zeigen, dafs die britischen Zuckerinseln gegen 
ünde des 18. Jahrhunderts ihre Plantagen Wirtschaft nicht nur 
ebne Sklavenimporte weiterzuführen imstande waren, sondern 
dafs die von 1783—1806 von Grund auf veränderten Verhält 
nisse unerbittlich die Einstellung des Negerhandels verlangten, 
wollte England nicht diesen soeben geschilderten glänzenden 
Kolonialhandel an das konkurrierende Ausland verlieren. 
Forschungen XXV 1 (116). — Hochstetten 
2
	        

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Die Wirtschaftlichen Und Politischen Motive Für Die Abschaffung Des Britischen Sklavenhandels Im Jahre 1806/07. Duncker & Humblot, 1905.
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