Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Der Wirtschaftsbetrieb als Betrieb (Arbeit)

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Der Wirtschaftsbetrieb als Betrieb (Arbeit)

Multivolume work

Identifikator:
1780159447
Document type:
Multivolume work
Author:
Marx, Karl http://d-nb.info/gnd/118578537
Title:
Das Kapital
Place of publication:
Berlin
Publisher:
J. H. W. Dietz Nachf., G. m. b. H.
Year of publication:
1926-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1780159595
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-188277
Document type:
Volume
Author:
Marx, Karl http://d-nb.info/gnd/118578537
Title:
Der Produktionsprozeß des Kapitals
Volume count:
1.1928
Place of publication:
Berlin
Publisher:
J. H. W. Dietz Nachf., G. m. b. H.
Year of publication:
1928
Scope:
XLVIII, 768 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Siebter Abschnitt. Der Akkumulationsprozeß des Kapitals
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Wirtschaftsbetrieb als Betrieb (Arbeit)
  • Title page
  • Contents
  • A. Die Grundlagen
  • B. Die Menschen im Betrieb
  • C. Die Organisation
  • D. Die Wirtschaftlichkeit
  • Index

Full text

36 
Die Grundlagen. 
Bei der größeren Zahl der Wirtschaftsbetriebe äußert sich mithin der Produk 
tionsfaktor Natur in der bemerkenswerten Tatsache, daß jeder Betrieb einen 
Standort haben muß, das ist der Ort, an dem er seine Arbeit durchführt, um die 
geplanten und berechneten Leistungen zu vollbringen. Jeder Wirtschaftsbetrieb 
hat — im juristischen Sinne einen Sitz — im wirtschaftlichen Sinne einen Stand 
ort. Wie ein (Gesamt-)Betrieb aus mehreren Unter- oder Teilbetrieben bestehen 
kann, so kann jeder dieser Teilbetriebe wieder einen örtlich verschiedenen Standort 
haben. Es kommt nicht selten vor, daß (zum Beispiel bei Großbetrieben, Kon 
zernen) sich die kaufmännische oder Hauptverwaltung an einem anderen Ort be 
findet als dort, wo die technischen Betriebe ihren Standort haben. Im folgenden 
soll auf den Standort der Wirtschaftsbetriebe etwas näher eingegangen werden. 
Alfred Weber hat die Frage des Standortes der Industrie aufgegriffen, weil sie den 
„Schlüssel für die Zusammenballung der Industriebevölkerung“ bildet. Im Rahmen unserer 
Darstellung gilt es, vom Standpunkt der Unternehmung her die Frage zu prüfen, welche 
Überlegungen anzustellen sind, um den für jeden Betrieb günstigsten Standort zu finden. 
Hinter diesen Überlegungen steht die Verwirklichung der kapitalistischen Grundrechnung 
(s. 2. Buch, S. 4ff.), nach der Kosten, Preise, Umsatz und Kapital so aufeinander abgestimmt 
werden, daß sie das bestmögliche Verhältnis des Umsatzgewinnes zum Kapital (Rentabilität) 
ergeben. Kosten-, Kapital- und Erlösüberlegungen sind es also, die in erster Linie bei der Wahl 
des Standortes zu berücksichtigen sind. Daß auch noch andere Überlegungen Platz greifen 
können, werden die weiteren Darlegungen ergeben. 
2. Der Standort der Industriebetriebe. Im folgenden ist zuerst von dem Standort der 
Industriebetriebe die Rede. Hier lassen sich die einzelnen Bestimmungsgründe mit größerer 
Deutlichkeit verfolgen und aufzeigen. Sie haben grundsätzlich die gleiche Bedeutung auch 
für die übrigen Wirtsohaftsbetriebe. Vorweg sei noch betont, daß bei jedem Standort in der 
Regel verschiedene Bestimmungsgründe in Betracht kommen, die sich gegenseitig beein 
flussen. Gedanklich ist es meist nicht schwer, trotzdem den günstigsten Standort zu bestim 
men; in der Wirklichkeit können hingegen Schwierigkeiten aller Art eintreten, die zu einer 
Verziohtleistung auf diesen oder jenen Bestimmungsgrund zwingen. Im allgemeinen wird es 
schon als Gewinn anzusehen sein, wenn es gelingt, eine möglichst große Zahl der günstigen 
Gesichtspunkte zu verwirklichen, wie auch wohl der Fall selten ist, daß sich ein Wirtschafts 
betrieb just auf dem ungünstigsten Standort behaupten muß. 
Im nachfolgenden handelt es sich zunächst um eine systematische Aufzählung der Be 
stimmungsgründe für die Wahl des Standortes. 
Wir können unterscheiden: 1. die ordentlichen, 2. die außerordentlichen und 
3. die besonderen Bestimmungsgründe. Zu den ordentlichen Bestimmungsgründen 
zählen: die Bezugskosten für die Roh- und Hilfsstoffe, die Kosten für den Absatz 
und die Beschaffung der erforderlichen Arbeitskräfte. Bezugs-, Absatzkosten 
und Arbeitskräfte werden gewöhnlich als die Standortsfaktoren bezeichnet, weil 
sie in der Regel von ausschlaggebender Bedeutung für die Wahl des Standortes 
sind. Befindet sich der Standort in der Nähe der benötigten Rohstoffe, so spricht 
man von rohstofforientierten Betrieben; liegt der Standort dem Absatz zuge 
wendet, so sind die Betriebe absatzorientiert; als arbeitsorientiert wird der Betrieb 
bezeichnet, der von den Arbeitskräften bestimmt wird. Die drei Ausrichtungen 
können nahe beieinander hegen (in einzelnen Fällen sogar in einem Punkt Zusam 
mentreffen : Industriegebiete); aber es ist ebensogut möglich, daß sie weit aus 
einander rücken. 
Was zunächst die Absatzkosten anlangt, so gilt es den Ort ausfindig zu machen, 
von dem aus die besten oder kürzesten Verkehrswege (Post, Eisenbahn, Schiffahrt, 
Auto) mit den geringsten Kosten zu der größten Zahl möglicher Abnehmer führen. 
Hierher gehören in erster Linie die örtlichen Betriebe der zahlreichen Handwerker, 
sowie die Industriebetriebe, die die Güter des täglichen Bedarfs herstellen: Bau 
gewerbe, Lebensmittel, Kleidung. Sie sind überall anzutreffen, wo in den Städten 
Massenbedürfnisse auf tägliche Befriedigung angewiesen sind. Hier treten die 
Bezugskosten hinter den Absatzvorteilen zurück; freilich kommt hin und wieder
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Répertoire Des Administrateurs & Commissaires de Société, Des Banques, Banquiers et Agents de Change de France et de Belgique. 1926.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

Which word does not fit into the series: car green bus train:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.