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Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)

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Bibliographic data

fullscreen: Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)

Multivolume work

Identifikator:
1780159447
Document type:
Multivolume work
Author:
Marx, Karl http://d-nb.info/gnd/118578537
Title:
Das Kapital
Place of publication:
Berlin
Publisher:
J. H. W. Dietz Nachf., G. m. b. H.
Year of publication:
1926-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1780159595
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-188277
Document type:
Volume
Author:
Marx, Karl http://d-nb.info/gnd/118578537
Title:
Der Produktionsprozeß des Kapitals
Volume count:
1.1928
Place of publication:
Berlin
Publisher:
J. H. W. Dietz Nachf., G. m. b. H.
Year of publication:
1928
Scope:
XLVIII, 768 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Siebter Abschnitt. Der Akkumulationsprozeß des Kapitals
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Kapital
  • Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)
  • Title page
  • Contents
  • Erster Abschnitt. Ware und Geld
  • Zweiter Abschnitt. Die Verwandlung von Geld in Kapital
  • Dritter Abschnitt. Die Produktion des absoluten Mehrwertes
  • Vierter Abschnitt. Die Produktion des relativen Mehrwertes
  • Fünfter Abschnitt. Die Produktion des absoluten und relativen Mehrwertes
  • Sechster Abschnitt. Der Arbeitslohn
  • Siebter Abschnitt. Der Akkumulationsprozeß des Kapitals
  • Index

Full text

366 
Vierter Abschnitt 
wegen ihrer völligen Einfachheit raschen und beständigen Wechs® 
der mit dieser Plackerei belasteten Personen. 
Obgleich nun die Maschinerie das alte System der Teilung d® 
Arbeit technisch über den Haufen wirft, schleppt es sich zunächs! 
als Tradition der Manufaktur gewohnheitsmäßig in der Fabrik fort 
um dann systematisch vom Kapital als Ausbeutungsmittel del 
Arbeitskraft in noch ekelhafterer Form reproduziert und befestigt 
zu werden. Aus der lebenslangen Spezialität, ein Teilwerkzeut 
zu führen, wird die lebenslange Spezialität, einer Teilmaschine 
dienen. Die Maschinerie wird mißbraucht, um den Arbeiter selb# 
von Kindesbeinen in den Teil einer Teilmaschine zu verwandeln. 
Nicht nur werden so die zu seiner eigenen Reproduktion nötige? 
Kosten bedeutend vermindert, sondern zugleich seine hilflose Ab 
hängigkeit vom Fabrikganzen, also vom Kapitalisten, vollendet. Hie 
wie überall muß man unterscheiden zwischen der größeren PI“ 
duktivität, die der Entwicklung des gesellschaftlichen Produktiop* 
prozesses, und der größeren Produktivität, die seiner kapitalistische® 
Ausbeutung geschuldet ist. . 
In Manufaktur und Handwerk bedient sich der Arbeiter d“ 
Werkzeuges, in der Fabrik dient er der Maschine. Dort geht v" 
ihm die Bewegung des Arbeitsmittels aus, dessen Bewegung er hi 
zu folgen hat. In der Manufaktur bilden die Arbeiter Glieder ein“ 
lebendigen Mechanismus. In der Fabrik existiert ein toter Mechanl® 
mus unabhängig von ihnen, und sie werden ihm als lebendige AP 
hängsel einverleibt. „Der trübselige Schlendrian einer endlos® 
Arbeitsqual, worin derselbe mechanische Prozeß immer wiede 
durchgemacht wird, gleicht der Arbeit des Sisyphus; die Last de} 
Arbeit, gleich dem Felsen, fällt immer wieder auf den abgemattet® 
Arbeiter zurück.“1*® Während die Maschinenarbeit das Nerve? 
system aufs äußerste angreift, unterdrückt sie das vielseitige Spi® 
der Muskeln und konfisziert alle freie körperliche und geistig‘ 
Tätigkeit." Selbst die Erleichterung der Arbeit wird zum Mit” 
165 Man würdige daher den fabelhaften Einfall Proudhons, der die 
Maschinerie nicht als Synthese [Zusammenfassung] von Arbeitsmitteln, sol 
dern als Synthese von Teilarbeiten für die Arbeiter selbst — „konstruielt, 
Außerdem macht er die ebenso historische wie wunderbare Entdeckung, daß 
„die Periode der Maschinen sich durch ein besonderes Kennzeichen unter 
scheidet, nämlich die Lohnarbeit.“ 4 
186 FF. Engels: „Lage der arbeitenden Klasse in England. Leipzig 184° 
S. 217. [Ausgabe Stuttgart S. 180.] Selbst ein ganz ordinärer, optimistisch? 
Freihändler, Herr Molinari, bemerkt: „Ein Mann reibt sich schneller % ; 
wenn er durch 15 Stunden im Tage die gleichförmige Bewegung ern 
Maschine überwacht, als wenn er in derselben Zeit seine physische K” e 
anstrengt. Dieser Ueberwachungsdienst, der vielleicht als nützlie® 
Gymnastik des Geistes dienen könnte, wenn er nicht zu lange auf 
gedehnt wird, ruiniert durch sein Uebermaß Geist und Körp®" 
G). de Molinari: „Etudes Economiques. Paris 1846.“) 
187 F, Engels „Lage“ usw. S. 216. [Ausg. Stuttgart S. 179.]
	        

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