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Einführung in die Kriegswirtschaftslehre

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Bibliographic data

fullscreen: Einführung in die Kriegswirtschaftslehre

Monograph

Identifikator:
178040560X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-168007
Document type:
Monograph
Title:
Der Haushalt des Kaufmannsgehilfen
Place of publication:
Hamburg
Publisher:
Deutschnationaler Handlungsgehilfen-Verband
Year of publication:
1927
Scope:
64 Seiten, [12] Blätter
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
I. Die Besonderheit und das Ziel der Erhebung
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Einführung in die Kriegswirtschaftslehre
  • I. Die Kriegswirtschaftslehre als Sonderdisziplin
  • II. Verschiedenartigkeit der Kriegswirkung
  • III. Das Problem der Reserven
  • IV. Arten der kriegswirtschaftlichen Bedarfsdeckung
  • V. Aufgaben und Wesen des Geldes
  • VI. Beschaffung von Zeichengeld
  • Beschaffung von Weltgeld
  • VIII. Organisation der unmittelbaren Realienbeschaffung
  • IX. Sicherung des Realienbedarfes für den Kriegsfall
  • X. Rückwirkungen des Krieges und der Rüstungen auf Geld und Kredit
  • IX. [i. e. XI.] Rückwirkungen des Krieges und der Rüstungen auf Produktion und Handel
  • XII. Der Kriegserfolg
  • Schlußbemerkungen

Full text

2<J 
Tabelle XX. 
Güterbewegung in der Geld- und Naturalwirtschaft 
Fall 
Zeitpunkt 
Vorgang 
Zivilbevölkerung 
Regierung 
Armee 
A 
B 
C 
t, 
Produktion 
a 
10 Noten 
b 
10 Noten 
C 
10 Noten 
— 
-4-> 
t 2 
Geldsteuer von 50°/ o 
a 
5 Noten 
b 
5 Noten 
c 
5 Noten 
15 Noten 
— 
o 
-4-* 
V- 
XJ 
t 3 
Verkauf 
b 
2 
10 Noten 
c 
2 
10 Noten 
a 
T 
10 Noten 
a b c 
2» 2’ 2 
— 
<L> 
o 
14 
Abgabe an die Armee 
b 
2 
10 Noten 
c 
2" 
10 Noten 
a 
2 
10 Noten 
— 
a b C_ 
~2> 2~> 2 
t, 
Konsum 
10 Noten 
10 Noten 
10 Noten 
— 
... — 
-«-J 
t, 
Produktion 
a 
b 
c 
— 
kJ 
o 
(/) 
i- 
t 2 
Naturalsteuer 
von 100°/ 0 
— 
— 
— 
a, b, c 
— 
jä 
kJ 
i— 
3 
'S 
z 
t 3 
Abgabe an die Armee 
und Zivilbevölkerung 
b 
2 
c 
~2 
a 
~2 
— 
a b _c 
T’ ~2> 'i 
t 4 
Konsum 
— 
— 
— 
— 
— 
Wenn während eines Weltkrieges die Geld- 
und Kreditordnung versagen sollte, dürfte es wohl 
genügen, wenn nur die wichtigsten Bedarfsartikel 
von Staats wegen beschafft und abgegeben werden. 
Die zahlreichen Uebergänge von einer Geld 
wirtschaft mit völlig freier Konkurrenz, zu einer 
staatlich kontrollierten und zu einer Na 
turalwirtschaft können hier nicht näher erörtert 
werden. Ausdrücklich sei nur hervorgehoben, 
daß an sich auch eine Naturalwirtschaft 
mit freier Konkurrenz denkbar ist, daß dieselbe 
aber im Kriegsfälle kaum sehr viele Vorzüge vor 
der Geldwirtschaft mit freier Konkurrenz haben 
dürfte. 
Die Großnaturalwirtschaft mit Naturalanleihen 
und Naturalsteuern ist insbesondere dort am 
Platze, wo die Bauern wenig Geld zur Verfügung 
haben und der Staat auch kein Geld in den 
Kassen hat. In manchen Fällen wird es ge 
nügen, wenn der Staat Naturalanleihen aufnimmt 
und sie in Geld zurückzuzahlen zusagt, in ande 
ren Fällen wird er vielleicht auch die Zurück 
zahlung nach Wahl in Geld oder in Naturalien 
zusichern, wie dies z. B. bei einer Geldanleihe 
der Fall war, welche die Südstaaten während des 
Sezessionskrieges in Paris aufgenommen haben. 
Die Rückzahlung sollte in Geld oder aber in 
Baumwolle erfolgen. Wenn die Geldordnung 
überall erschüttert ist, würde man es sehr g^ 
begreifen, wenn die Anleihe selbst in Naturalien 
z. B. in Form von Getreide oder Kriegsschiffe 11 
aufgenommen und vielleicht in Roheisen zurück' 
gezahlt wird. Als die Südstaaten nur mehr übe r 
ein arg zerrüttetes Geldwesen verfügten und 
Möglichkeit für die einzelnen Pflanzer, ihre Wäret 1 
gut zu verkaufen, sehr gering war, half man si^ 
damit, daß man eine Naturalsteuer einhob. Jeder 
Pflanzer und Pächter mußte nach Abzug eines 
für den eigenen Gebrauch bestimmten Vorräte 5 
V 10 aller seiner Vorräte an Getreide, Erdäpfel 11 ' 
Futterstoffen, Zucker, Zuckersaft, Baumwolle 
Wolle, Tabak in natura der Regierung abliefert 1 ! 
ferner ’/io v on allen geschlachteten Schweinet 1 ’ 
u. zw. in Form von Schinken, wobei 60 Pfund 
Schinken für 1 Zentner Schwein gerechn e 
wurden. Wir sehen aus diesen Bestimmunget 1 ’ 
daß die Regierung nicht nur solche Artikel b e ' 
schaffte, welche sie zur Armeeverpflegung b e ' 
nötigte, sondern auch solche, die offenbar daZjj 
bestimmt waren, von Regierungs wegen verkamt 
zu werden. Den Ertrag konnte dann die Regif 
rung verwenden. Wir sehen hier ein Beispiel ^ 
jene Konzentration des Verkaufes, die wir scho 11 
oben erwähnten. Eine derartige Kombination 15 
z. B. überall dort sehr am Platze, wo naturalwk ^ 
schaftliche Staaten in die Geldwirtschaft überg e
	        

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Einführung in Die Kriegswirtschaftslehre. [Seidel], 1914.
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