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Arbeiterschaft und Kolonialpolitik

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Bibliographic data

fullscreen: Arbeiterschaft und Kolonialpolitik

Monograph

Identifikator:
1786228629
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-177385
Document type:
Monograph
Author:
Fabian, Dora http://d-nb.info/gnd/119486555
Title:
Arbeiterschaft und Kolonialpolitik
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Laub
Year of publication:
1928
Scope:
46 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Die handels- und wirtschaftspolitische Bedeutung der Kolonien
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Arbeiterschaft und Kolonialpolitik
  • Title page
  • Kolonien als Einwanderungsgebiete
  • Die handels- und wirtschaftspolitische Bedeutung der Kolonien
  • Das Eingeborenenproblem
  • Braucht Deutschland Kolonien ?
  • Die Aufgaben der Internationale
  • Contents

Full text

brauch stark gestiegen; er betrug 1911 6670531 cwts, 1026 
7396 844. England hat in manchen der Nachkriegsjahre weniger 
Baumwolle aus Indien bezogen als Deutschland, Belgien oder 
Italien. Die englische Ausfuhr an Tuchen nach Indien ist seit 
1913 um etwa.die Hälfte gesunken. Aber die englische Textil- 
industrie ist darauf eingestellt, den Weltverbrauchallein 
zu decken. Während in Asien leistungsfähige Industrien ent- 
standen sind, die die östlichen Länder versorgen und ihre Roh- 
stoffe aus ihrer nächsten Nachbarschaft beziehen, liegt der eng- 
lische Apparat zu einem großen Teil still. Im Juli 1927 waren 
in der englischen Woll- und Baumwollindustrie 312 000 männ- 
liche und 507 000 weibliche Arbeiter. arbeitslos. 
Die enormen Gewinne, die die Textilindustrie von Lan- 
cashire mit Hilfe der englischen Regierung Jahre hindurch 
machen konnte, gehören heute der Vergangenheit an. Die Über- 
windung der Schwierigkeiten wird hier, wie überall, auf Kosten 
der Arbeiterschaft unternommen. Wir stehen heute mitten in 
der Krise und wissen noch nicht, wie ihr Ende aussehen wird. 
Aber sicher ist, daß sie nicht ohne die schwersten Arbeits- 
kämpfe überwunden. werden kann. Nachdem der Plan, einen 
Konzern zu gründen, dem Firmen mit insgesamt mindestens 
zwei Millionen Spindeln angehören sollten, gescheitert ist, und 
nachdem weiter eine Konferenz zwischen Arbeitgebern und 
Arbeitnehmern, die die Frage der Lohnherabsetzung und Ar- 
beitszeitverlängerung regeln sollte, mit der Ablehnung sämt- 
licher Vorschläge der Unternehmer durch die Arbeiterschaft 
endete, beginnen die Arbeitgeber mit Gewalt vorzugehen. 
Die Unternehmerverbände haben an ihre Mitglieder die An- 
frage gerichtet, ob sie bereit sind, in einen Arbeitskampf einzu- 
treten. Das Ziel dieses Kampfes ist: Herabsetzung der Standard- 
akkordlöhne um 25%, bei Zeitlohnarbeitern entsprechend. Die 
Unternehmer der amerikanischen und der ägyptischen Sektion 
werden angefragt, ob sie bereit sind, ihre Spinnereien zu 
schließen und die Arbeiter auszusperren. Der Ausgang dieser 
Aktion steht noch bevor. 
Allein aus dem Rückgang der englischen Textilindustrie ist 
es auch zu erklären, daß die ersten Arbeiterschutzgesetze für 
die indische Textilarbeiterschaft nicht etwa auf die Bestrebun- 
gen der indischen Arbeiterbewegung, sondern auf die der 
Baumwollherren von Lancashire zurückzuführen sind. Und es 
ist bezeichnend genug, daß das plötzlich erwachte Mitgefühl 
mit der ausgebeuteten indischen Arbeiterschaft sich lediglich 
auf die Textilarbeiter bezieht, während doch der Kuli auf den 
Teeplantagen ein mindestens ebenso fürchterliches Sklaven- 
dasein führt. Aber in Lancashire wird eben nicht Tee, sondern 
Baumwolle verarbeitet. Schon 1875 begann die indische Textil-
	        

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Arbeiterschaft Und Kolonialpolitik. Laub, 1928.
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