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Arbeiterschaft und Kolonialpolitik

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Bibliographic data

fullscreen: Arbeiterschaft und Kolonialpolitik

Monograph

Identifikator:
1786228629
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-177385
Document type:
Monograph
Author:
Fabian, Dora http://d-nb.info/gnd/119486555
Title:
Arbeiterschaft und Kolonialpolitik
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Laub
Year of publication:
1928
Scope:
46 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Die Aufgaben der Internationale
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Arbeiterschaft und Kolonialpolitik
  • Title page
  • Kolonien als Einwanderungsgebiete
  • Die handels- und wirtschaftspolitische Bedeutung der Kolonien
  • Das Eingeborenenproblem
  • Braucht Deutschland Kolonien ?
  • Die Aufgaben der Internationale
  • Contents

Full text

nirgends deutlicher fühlbar macht als in der stärksten Kolonial- 
macht der Welt, in England, berechtigt uns nicht zu der Hoff- 
nung, daß die Einsicht, daß die koloniale Epoche sich ihrem 
Ende nähert, die Kapitalistenklasse dazu bewegen wird, dieses 
Ende zu beschleunigen. Wir erwarten das deshalb nicht, weil 
dieses Ende zugleich das Ende der stärksten Stütze des Kapi- 
talismus bedeuten würde, 
Um so notwendiger aber ist es für die Arbeiterklasse der 
ganzen Welt, daß sie diese Zusammenhänge erkennt, Not- 
wendig vor allem, daß sie sich von der Illusion frei macht, daß 
Kolonialpolitik heute irgendwo einen Vorteil für die Arbeiter- 
schaft bedeuten könne. Die Ausbeutung vieler Millionen ein- 
geborener Proletarier rächt sich in unmittelbarer Wirkung an 
den proletarischen Klassengenossen der Kernländer. Damit ist 
die Kolonialfrage nichts anderes als ein Teil 
der. sozialistischen Politik überhaupt, d.h. 
sie ist nur lösbar durch Zusammenarbeit der sozialistischen Par- 
teien der ganzen Welt. Die Lösung dieser Frage liegt für den 
Augenblick ganz gleichmäßig im Interesse der europäischen wie 
der außereuropäischen Arbeiterschaft. Wir können heute nicht 
darüber abrechnen, welcher Teil den größeren Nutzen an der 
Lösung dieser Frage hat, wir haben auch innerhalb Europas kein 
Recht, uns etwa als die „Befreier‘‘ der Kolonialvölker hinzu- 
stellen. Wir haben nur zu fragen, auf welcher Seite die größere 
Verpflichtung liegt, diese Frage ernsthaft in Angriff zu 
nehmen, und die liegt zweifellos bei der europäischen Arbeiter- 
schaft auf Grund ihrer jahrzehntealten Tradition und Schulung. 
Über den Augenblick hinaus aber ist die Beendigung der 
kolonialen Ausbeutungspolitik untrennbar verbunden mit der 
Erreichung des Endziels des Sozialismus. 
Nicht zum erstenmal nimmt die Sozialistische Arbeiter- 
internationale Stellung zum Kolonialproblem. Zuletzt hat sie 
auf ihrem internationalen Kongreß in Stuttgart 1907. über 
dieses wichtige Problem eifrig diskutiert. Seitdem haben sich 
die Ereignisse vielfach gewandelt, aber wir können heute fest- 
stellen, daß es in der Richtung der von unseren Genossen dort 
aufgezeigten Tendenzen geschah. Der Stuttgarter Beschluß ist 
in seiner grundsätzlichen Einstellung heute noch unverändert 
richtig, ist aber leider so sehr in Vergessenheit geraten, daß an 
dieser Stelle noch einmal an ihn erinnert werden soll. Nach hef- 
tiger Debatte wurde die von der Minderheit der Kommission 
(Ledebour, Wurm, de la Porte, Bracke, Karski) vorgeschlagene 
Resolution in folgendem Wortlaut angenommen: 
„Der Kongreß ist der Ansicht, daß die kapitalistische Ko- 
lonialpolitik ihrem innersten Wesen nach zur Knechtung, 
Zwangsarbeit oder Ausrottung der eingeborenen Bevölkerung
	        

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Arbeiterschaft Und Kolonialpolitik. Laub, 1928.
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