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L' empire colonial français

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Bibliographic data

fullscreen: L' empire colonial français

Monograph

Identifikator:
1816640468
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-202399
Document type:
Monograph
Author:
Anthouard; Archinard; Aubier, Albert François Ildefonso d'; Louis; Louis Dominique Achille http://d-nb.info/gnd/1055240675
Title:
L' empire colonial français
Place of publication:
Paris
Publisher:
Librairie Plon
Year of publication:
1929
Scope:
XXXIX, 361 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Deuxième partie. Les problèmes coloniaux
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses
  • Title page
  • Contents

Full text

28 
zum 7. Juli 1779 3068 fl 3 kr 20 ff an Zehent zu entrichten, was 
einem Reingewinn von 30 680 fl 30 kr entspricht. Dieser Reingewinn 
verteilt sich auf jene S 1 ^ Jahre ziemlich gleichmäßig. Eine steigende 
oder fallende Tendenz ist nicht zu erkennen. Die jährliche Durch 
schnittseinnahme betrug also in jenem Zeitraum etwas mehr als 
3600 fl, wovon 2400 fl Meyer Amschel zukamen. 
Welche Höhe nun das Geschäftsvermögen im Jahre 1771 hatte, 
können wir nicht ermitteln. Zweifellos aber muß sich dasselbe im 
Laufe der folgenden fünfzehn Jahre vermehrt haben. Es ist nicht 
anzunehmen, daß Rothschild alles, was er verdiente, mit seiner 
Familie aufbrauchte, auch nicht, als sein Bruder noch am Leben war. 
Das Durchschnittseinkommen von 2400 fl 20 ff, das ihm während 
der Jahre 1771 bis 1782 zukam, betrug zweimal soviel als der 
Gehalt eines Ratsherrn der zweiten Bank, übertraf den Gehalt eines 
Schöffen, den man nach Stellung und Einkommen mit einem heutigen 
Stadtrat vergleichen darf, um drei Fünftel, und den des Schultheißen 
um ein Drittel 31 . Dazu kam der Wert der freien Wohnung, der bei 
den Gewinnsätzen des Maaserbüchleins nicht in Ansatz kommt. Das 
Einkommen war also ein recht erhebliches, und Rothschild konnte 
auch bei guter Lebensführung, selbst noch im Jahre 1781, wo ihm 
sein fünftes Kind geboren wurde, ein gutes Teil seines Einkommens 
zu weiterer Vermehrung des Geschäftsvermögens verwenden. 
Aus all dem wird es durchaus begreiflich, daß Meyer Amschel 
um die Mitte der achtziger Jahre nach seinem Vermögensstand ein 
wohlhabender Mann war. Denn diesen Schluß muß man unter allen 
Umständen aus seinem Häuserkauf ziehen. Als er noch Junggeselle 
war, bewohnte er mit seinen zwei Brüdern, von denen einer ver 
heiratet war, einen Hausanteil im Wert von 1600 Rtlrn., und man 
darf annehmen, daß von diesem Kapital auf Meyer Amschel nicht 
mehr als 1000 fl entfielen. Nach seiner Verheiratung erhöhte er mit 
Gutle seinen Hausanteil auf ein Kapital von 3500 fl, womit das un 
gefähre Verhältnis zwischen Familienvater und Junggesellen schon 
reichlich zum Ausdruck kommt. Der Kaufpreis des Hauses zum 
grünen Schild aber, das er anderthalb Jahre nach dem Tode seines 
Bruders, am 31. Dezember 1783 und am 7. November 1785 erwarb, 
betrug insgesamt 11 630 fl, und damit vermehrte sich sein Haus 
kapital auf das Dreieinhalbfache der vorhergehenden Zeit. Wir 
müssen aus diesen Daten den Schluß ziehen, daß Rothschild in 
der Mitte der achtziger Jahre zu gesichertem Wohlstand gelangt
	        

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Meyer Amschel Rothschild, Der Gründer Des Rothschildschen Bankhauses. Verlag Englert & Schlosser, 1922.
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