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Die Arbeiterfrage in der Südrussischen Landwirtschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Die Arbeiterfrage in der Südrussischen Landwirtschaft

Monograph

Identifikator:
1819912523
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-208152
Document type:
Monograph
Title:
Das Problem der Wirtschaftsdemokratie
Edition:
2. Aufl.
Place of publication:
Düsseldorf
Publisher:
Industrie-Verl.
Year of publication:
[1929]
Scope:
186 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Das Schlagwort vom Bildungsprivileg / von Bergassessor Dr.-Ing e. h. Ernst Brandi, Dortmund, Vorsitz des Vereins für die bergbaulichen Interessen in Essen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Arbeiterfrage in der Südrussischen Landwirtschaft
  • Title page
  • Contents
  • Kapitel I. Einleitung. Die natürlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse Neurusslands
  • Kapitel II. Die heutigen Besitz - und Betriebsverhältnisse des Privatgrundbesitzes
  • Kapitel III. Die wirtschaftliche Lage der Bauernschaft
  • Kapitel IV. Nachfrage und Angebot von Arbeitskräften
  • Kapitel V. Lohnverhältnisse
  • Kapitel VI. Bestimmungsgründe der Landarbeiterlöhne
  • Kapitel VII. Der Arbeitsvertrag

Full text

168 
auch für niedrigere Löhne zu verdingen. Im Mai aber werden die 
Ernteaussichten bestimmter, auch der voraussichtliche Bedarf an Arbeits 
kräften kann festgestellt werden, das Bedürfnis an Arbeitskräften wird 
deshalb so gross und dringend, dass die Löhne zu dieser Zeit sogar 
eine bedeutendere Höhe, als die für die Frist vom März resp. April bis 
1. Oktober erreichen. Betrachtet man die Monatslöhne im Zusammen 
hang mit den Erntezuständen und zwar vom Standpunkte der Dringlich 
keit der Nachfrage nach Arbeitskräften, so sieht man, wie die Bewegungen 
der Monatslöhne von eben diesem Bedarf abhängig sind. 
Auch bei der Bestimmung der Akkordlöhne spielt der Ernteausfall 
eine wichtige Rolle, wenn auch im Zusammenwirken mit anderen Fak 
toren. Es ist in den neurussischen Gouvernements die Regel, dass die 
Arbeiter, die nicht auf den Arbeitermärkten, sondern auf dem Gut ge 
dungen werden, vor Abschluss des Kontraktes das Feld besichtigen und 
dem Erntezustande entsprechende Akkordlöhne verlangen. Auch werden 
die Akkordlöhne durch die Bodenbonität, die Arten und Mittel der Flur 
bestellung bestimmt. 
Alle Arten von Arbeitslöhnen, die zur Zeit der Heu- und Getreide 
ernten gedungen werden, richten sich nach den Tagelöhnen. Die 
Arbeiter ziehen es vor, sich als Tagelöhner zu verdingen, da die Tage 
löhne am höchsten stehen und da sie als Tagelöhner dem Arbeitgeber 
gegenüber sich am freiesten fühlen. Es kommt sehr oft vor, dass während 
die Arbeitgeber Akkord- oder Fristarbeiter suchen und eine beträchtliche 
Summe für solche Arbeiter anbieten, sich die Arbeiter als solche nicht 
verdingen und auf die Zeit der höchsten Tagelöhne — die Zeit der 
Getreideernte — warten. 
Wenn aber die Tagelöhne von Anfang an sich hoch stellen, weil 
die gute Ernte in Aussicht steht, verdingen sich die Arbeiter auch als 
Akkord- oder Frist- oder Monatsarbeiter; denn diese richten sich nach 
den Tagelöhnern und folgen der Aufwärtsbewegung derselben. 
Unter den Bestimmungsgründen der Arbeitslöhne im neurussischen 
Ackerbau ist auch die Möglichkeit eines anderweitigen Er 
werbes in Betracht zu ziehen. Da, wo die Industrie am höchsten ent 
wickelt ist, stehen auch die Löhne der Landarbeiter höher als da, wo 
noch immer der Ackerbau fast einzig als Erwerbsmittel der Bevölkerung 
dient. Bei der noch immer in territorialer Beziehung geringen Entwicke 
lung der Industrie in den neurussischen Gouvernements sind die Ort 
schaften, wo die industrielle Erwerbsmöglichkeit des Bauern ihren Einfluss 
auch auf seinen Lohn auf dem platten Lande übt, so zerstreut und wenig 
zahlreich, dass die Höhe der durchschnittlichen Arbeitslöhne für das
	        

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Die Arbeiterfrage in Der Südrussischen Landwirtschaft. Ernst Reinhardt, Verlagsbuchhandlung, 1908.
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