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Statische oder dynamische Zinstheorie?

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Bibliographic data

Object: Statische oder dynamische Zinstheorie?

Monograph

Identifikator:
1823562132
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-217461
Document type:
Monograph
Author:
Sander, Fritz http://d-nb.info/gnd/140473750
Title:
Allgemeine Gesellschaftslehre
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1930
Scope:
XVI, 572 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
VIII. Kapitel. Andere Besonderheiten der Vergesellschaftungs-Werbungs-Seelenaugenblicke und der Vergesellschaftungs-Seelenaugenblicke
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Statische oder dynamische Zinstheorie?
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Einige vergleichende Bemerkungen über die Lösungsversuche des Preisbildungs- und Verteilungsproblems bei Cassel und Schumpeter und die Problemstellung
  • Erster Teil. Darstellung der Casselschen und der Schumpeterschen Zinstheorie
  • Zweiter Teil. „Statische" oder „dynamische" Zinstheorie?
  • Dritter Teil. Zusammenfassende Schlußbemerkung

Full text

33 
Wir erkennen, Böhm-Bawerks Zinstheorie, die dieser 
auf der These von der Mehrergiebigkeit der zeitraubenden Pro- 
duktionsumwege aufbaut, trägt statischen Charakter, und zwar 
ist statisch hier in unserem Sinne gemeint. Der Unternehmer 
wird aus der im Gleichgewicht befindlichen Wirtschaft. nicht 
verbannt. Bei gegebenen Daten — Zahl der Arbeiter, Größe 
des nationalen Subsistenzmittelfonds und die Gestalt der Skala 
der Produktivität bei zunehmend längerer Produktionsperiode?) 
— muß, wenn Gleichgewicht herrschen soll, eine bestimmte 
Methode bei eindeutig bestimmtem Agio durchgeführt werden. 
Unsere Ansicht wird noch dadurch bestärkt, daß man nach 
Böhm-Bawerk immer mit der Kapitalinvestition die Isohypse 
der Mehrerträgnisse verfolgt, d. h. daß die Tendenz besteht, 
in allen Branchen, wenn auch mit durchschnittlich verschieden 
langen Produktionsperioden, den gleichen Kapitalgewinn zu 
erzielen”), Böhm-Bawerk hat daher recht, wenn er anläßlich 
der Kritik, der Schumpeterschen Zinstheorie — was er in 
seiner „Positiven Theorie“, wo eine ausdrückliche Scheidung 
in Statik und Dynamik fehlt, nicht tut — seine Zinserklärung 
als statisch hinstellt?). 
Nunmehr sind wir in der Lage, zu Schumpeters Ein- 
wänden gegen eine statische Erklärung der Zinserscheinung 
mit Hilfe des dritten Grundes Stellung zu nehmen. Schum- 
peter argumentiert: Im .Kreislaufe einer Volkswirtschaft, die 
mit gegebenen, im Gange befindlichen Prozessen arbeitet, „da 
kommt immer nur die_ergiebigere Produktionsmethode, die 
einmal eingeführt ist, in Frage, denn sie liefert auch für 
die Gegenwart mehr.Produ kte_als die weniger er- 
giebigere, wie man gleich sehen wird... Wenn die 
nötigen Mengen an Produktionsmitteln einmal vorhanden sind, 
wird Ohne jedes Wählen diese Methode immer wieder durch- 
geführt werden ,,. Ich mag wohl gegenwärtige Güter 
höher schätzen, wenn mir ihr Besitz mehr Güter als bisher für 
die Zukunft sichert, Ich werde das aber nicht mehr tun und 
meine Wertungen für Gegenwart und Zukunft müssen sich aus- 
gleichen, wenn ich des ergiebigeren Güterstroms gewiß bin und 
') Böhm-Bawerk, Posit. Theorie, S. 463. *) ebda., S. 466. 
:) Böhm-Bawerk, Eine „dynamische“ Theorie d. Kapitalzinses, S. 29. 
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Statische Oder Dynamische Zinstheorie? Deichert, 1928.
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