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Die drei Nationalökonomien

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Bibliographic data

fullscreen: Die drei Nationalökonomien

Monograph

Identifikator:
1826612467
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-221187
Document type:
Monograph
Author:
Sombart, Werner http://d-nb.info/gnd/118751433
Title:
Die drei Nationalökonomien
Place of publication:
München [u.a.]
Publisher:
Duncker & Humblot
Year of publication:
1930
Scope:
XII, 352 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweiter Teil. Die drei Nationalökonomien
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die drei Nationalökonomien
  • Title page
  • Contents
  • Erster Teil. Der heutige Zustand der Nationalökonomie
  • Zweiter Teil. Die drei Nationalökonomien
  • Dritter Teil. Die Lehre von der Wirtschaft als Ganzes
  • Schriftstellerverzeichnis
  • Sachverzeichnis

Full text

134 
Irreführend ist auch der namentlich von den englischen Logikern, 
wie Mill, Cairnes u. a., so sehr beliebte Gegensatz von „deduk- 
tivem‘“ und „induktivem‘“ Verfahren. In Wirklichkeit besteht dieser 
Gegensatz grundsätzlich nicht. Was jene Männer das „deduktive‘‘ 
Verfahren nennen und was sie auf die Nationalökonomie angewandt 
wissen wollen, ist genau genommen das Verfahren der Subsumtion 
einzelner Fälle unter die auf induktivem Wege gewonnenen „Gesetze‘‘ 
oder allenfalls die Ableitung spezieller Gesetze aus allgemeinen und 
allgemeinsten Gesetzen. Immer bleibt das Verfahren, mittels dessen 
man zu jenen allgemeinen Gesetzen gelangt, das der Induktion. 
Die Unterscheidung von „exakten“ und „nichtexakten‘“ Gesetzen 
hat also bei Menger gar keinen rechten Sinn. Diesen erhält sie nur, 
wenn man „exakt“ diejenigen nennt, die die Ableitung eines Ge- 
setzes aus reinen Quantitäten vornimmt, so daß also das Gesetz in 
einer mathematischen Formel ausgedrückt werden kann. Was Menger 
unter „exakt‘“ versteht, wird diesem Begriffe keineswegs gerecht. 
Und in dem Punkte hat Schmoller in seiner Polemik mit Menger 
das Richtige getroffen, wenn er meinte: der Leiter eines physikali- 
schen oder chemischen Laboratoriums würde einen Studenten hinaus- 
werfen, der mit dem Mengerschen Begriff von „Exaktheit‘“ arbeiten 
wollte. 
Mengers Theorie von der Gesetzesbildung gehört überhaupt zu 
den schwächsten Teilen seines Buches. Er macht sich eines ständigen 
Schwankens zwischen zwei Gesetzesbegriffen schuldig: dem Begriff 
des Naturgesetzes, das Erscheinungen der Erfahrung ordnen soll, und 
dem Begriff eines „Gesetzes“ (das aber kein Gesetz in irgendwelchem 
vernünftigen Sinne ist) des wirtschaftlichen Verhaltens. Diese Ge- 
setze nennt er „Gesetze der Wirtschaftlichkeit‘. Damit gleitet er 
natürlich auf eine völlig andere Ebene ab, als die ist, auf der sich 
im allgemeinen seine Untersuchungen bewegen. 
Ich habe den nationalökonomischen Gesetzesbegriff naturwissen- 
schaftlicher Prägung nur an der subjektivistischen Richtung ver- 
deutlicht. Im Grunde derselbe ist er bei allen Spielarten der ordnen- 
den Nationalökonomie. Gesetze — richtig verstanden im Sinne dieser 
Forschungsmethode — sind in höchster Vollendung Formeln, in 
denen die Regelmäßigkeiten im Zeitablauf der Erscheinungen em-
	        

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Die Drei Nationalökonomien. Duncker & Humblot, 1930.
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