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Die drei Nationalökonomien

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Bibliographic data

fullscreen: Die drei Nationalökonomien

Monograph

Identifikator:
1826612467
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-221187
Document type:
Monograph
Author:
Sombart, Werner http://d-nb.info/gnd/118751433
Title:
Die drei Nationalökonomien
Place of publication:
München [u.a.]
Publisher:
Duncker & Humblot
Year of publication:
1930
Scope:
XII, 352 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweiter Teil. Die drei Nationalökonomien
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die drei Nationalökonomien
  • Title page
  • Contents
  • Erster Teil. Der heutige Zustand der Nationalökonomie
  • Zweiter Teil. Die drei Nationalökonomien
  • Dritter Teil. Die Lehre von der Wirtschaft als Ganzes
  • Schriftstellerverzeichnis
  • Sachverzeichnis

Full text

264 
und auf diese Gleichförmigkeiten hat sich daher auch von jeher das 
Hauptaugenmerk der Forscher gerichtet. 
Je nach dem grundsätzlichen Standpunkt, den der Forscher ein- 
nahm, hat man sich auf sehr verschiedene Weise mit diesen Gleich- 
törmigkeiten des Geschehens auseinanderzusetzen versucht. 
Die Metaphysiker haben sie auf den verborgenen Plan, der der 
Welt zugrunde liegt, zurückgeführt: die Menschen gehen — ohne 
es zu wissen — an dem „Leitfaden der Natur‘ fort (Kant), sie 
werden „ohne und selbst wider ihren Willen durch eine ihnen ver- 
borgene Notwendigkeit‘ geleitet (Schelling), die „List der Ver- 
aunft‘ (Hegel) führt die Menschen auf ihren Wegen, die „Natur- 
gesetzmäßigkeit‘” beherrscht ihr Tun und bewirkt die Gleichförmig- 
keit ihres Handelns. Das heißt, vom Standpunkt wissenschaftlicher 
Erkenntnis aus gesehen: den Knoten zerhauen, nicht ihn lösen. 
Die Naturwissenschaftler haben das Ordnungsprinzip des Natur- 
gesetzes auf das Geschehen in der menschlichen Gesellschaft an- 
gewandt und haben für die mannigfachen Gleichförmigkeiten 
Regeln aufzustellen versucht, sei es, daß sie einzelne Geschehens- 
reihen in ihrem regelmäßigen. Verlauf zu erfassen suchten, sei es, 
laß sie Nachweise. der Proportionalität bestimmter Erscheinungen 
in ‘verschiedenen isolierten Reihen zu erbringen unternahmen, das 
heißt „Korrelationsverhältnisse‘“ zu ermitteln trachteten. Also, daß sie 
etwa die ziffernmäßige Gleichförmigkeit feststellten in den Bezie- 
hungen zwischen Eigentumsvergehen und Brotpreisen, zwischen der 
Höhe der Diskontsätze und Bankrotten, zwischen Selbstmordziffern 
and Zahl der Geisteskranken in einem Lande, zwischen Alkohol- 
‚erbrauch und Kindersterblichkeit. zwischen Alter und Lohnhöhe 
SW. 132, 
Weder die melaphysische Deutung noch die naturwissenschaft- 
liche Ordnung des sozialen Geschehens kann uns befriedigen. Jene 
iehnen wir ab als unwissenschaftlich, diese können wir annehmen, 
aber sie bedeutet für uns nicht mehr als eine vorläufige Feststellung, 
182 Siehe F. Eulenburg, a. a. O. Eulenburgs Urteil ist in allen diesen F ragen 
lurchaus kritisch begründet, Das Beispiel einer grotesken Einseitigkeit in der Ver- 
;retung des naturwissenschaftlichen Standpunkts bietet Georg v. Mayr. Siehe 
jeine Theoretische Statistik (Statistik und Gesellschaftslehre. ı. Bd. 2, Aufl. r914),
	        

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Die Drei Nationalökonomien. Duncker & Humblot, 1930.
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