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Die drei Nationalökonomien

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Bibliographic data

fullscreen: Die drei Nationalökonomien

Monograph

Identifikator:
1826612467
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-221187
Document type:
Monograph
Author:
Sombart, Werner http://d-nb.info/gnd/118751433
Title:
Die drei Nationalökonomien
Place of publication:
München [u.a.]
Publisher:
Duncker & Humblot
Year of publication:
1930
Scope:
XII, 352 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweiter Teil. Die drei Nationalökonomien
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die drei Nationalökonomien
  • Title page
  • Contents
  • Erster Teil. Der heutige Zustand der Nationalökonomie
  • Zweiter Teil. Die drei Nationalökonomien
  • Dritter Teil. Die Lehre von der Wirtschaft als Ganzes
  • Schriftstellerverzeichnis
  • Sachverzeichnis

Full text

266 
Reichweite des Wirtschaftssystenis, das mit seinem „Geist“ die Hand- 
lungen der einzelnen Wirtschaftssubjekte bestimmend beeinflußt. 
Aber es gibt daneben Kreise gleichen Geistes, die sich unabhängig 
vom Wirtschaftssysteme bilden. Ich denke an die Religionszonen: 
Christentum mit seinen verschiedenen Bekenntnissen (Puritanismus!), 
Judentum, Mohammedanismus, Hinduismus, Konfuzianismus, die jede 
für sich eine besondere geistige Atmosphäre schaffen. Ich denke an 
die Abgrenzung der geistigen Motivationsinhalte durch die Nation, 
die Klasse, den Stand, den Beruf: Einfluß der Kaufmannssitten, des 
Ghetto! u. a. Alle diese Zonen eines gleichförmigen Ethos decken 
sich entweder oder schneiden sich. Der in ihnen herrschende Geist 
wird durch die Geschichte bestimmt und ist zeitlich veränderlich. 
Immer aber bietet er einen ersten und wichtigen Grund für gleich- 
förmige Charakterbildung dar. 
Diese wird aber ferner gebildet durch das Blut, aus dem heraus 
gehandelt wird. Hier werden wir zu unterscheiden haben zwischen 
allgemeinen Grundzügen der menschlichen Natur und den Eigenarten 
besonderer Gruppen von Menschen. 
Es ist handgreiflich, daß ein großer Teil der Gleichförmigkeiten 
des sozialen, insonderheit des wirtschaftlichen Geschehens, auf die 
gleiche Menschennatur zurückgeht: Hunger, Liebe, Machttrieb sind 
nun einmal das Erbteil unseres Geschlechts, und daß wir überhaupt 
„wirtschaften“, das heißt immer wieder Dinge der äußeren Natur 
unserem Bedarfe dienlich machen, immer wieder, bringt einen Zug 
von Einförmigkeit in unser Handeln, der überragend alles sonstige 
Verhalten bestimmt. Daneben wirken Sonderveranlagungen bestimm- 
ter gleichgearteter Blutsgemeinschaften vereinheitlichend in engerem 
Kreise und schaffen verschiedene Zonen gleichförmigen Geschehens. 
Rassen und Rassenmischungen bilden wohl die Grundlage der ein- 
heitlichen Charakterbildung. Und ein Blick auf die Gleichförmigkeit 
bestimmter Züge der Wirtschaft etwa im Bereiche germanischer 
Völker einerseits, slawischer Völker andererseits bestätigt die Richtig- 
keit dieser Vermutung: Max Weber hat einmal die Eigenart der 
polnischen Bauernsiedlung im Gegensatze zu der der deutschen auf 
den kleineren Magen der Slawen zurückgeführt.
	        

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Die Drei Nationalökonomien. Duncker & Humblot, 1930.
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