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Fortschritt und Armut

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Bibliographic data

Object: Fortschritt und Armut

Monograph

Identifikator:
1027863817
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-43741
Document type:
Monograph
Author:
George, Henry http://d-nb.info/gnd/118716948
Title:
Fortschritt und Armut
Edition:
Sechste, unveränderte Auflage
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (XII, 407 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Buch III. Die Gesetze der Verteilung
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Fortschritt und Armut
  • Title page
  • Contents
  • Buch I. Arbeitslohn und Kapital
  • Buch II. Bevölkerung und Unterhaltsmittel
  • Buch III. Die Gesetze der Verteilung
  • Buch IV. Die Wirkung des materiellen Fortschnitts auf die Güterverteilung
  • Buch V. Das Problem gelöst
  • Buch VI. Das Heilmittel
  • Buch VII. Die Gerechtigkeit des Heilmittels
  • Buch VIII. Die Anwendung des Heilmittels
  • Buch IX. Die Wirkungen des Heilmittels
  • Buch X. Das Gesetz des menschlichen Fortschrittes
  • Schluß. Das Problem des individuellen Lebens

Full text

Das Gleichgewicht des Problems erklärt. 
m 
Aap. VIII, 
Ehe ich diese Theorie entwickelte, habe ich für nötig erachtet, das 
Ungenügende der herrschenden Theorien zwingend zu beweisen, denn 
im Denken wie im handeln folgt die große Menge der Menschen ihren 
Führern, und eine Lohntheorie, die nicht nur von den höchsten Namen 
gestützt wird, sondern auch in den herrschenden Meinungen und Vor 
urteilen festgewurzelt ist, wird jede andere Theorie verhindern, überhaupt 
nur in Betracht gezogen zu werden, bis sie als unhaltbar erkannt worden 
ist; gerade wie die Theorie, daß die Erde der Mittelpunkt des Weltalls 
sei, jede Znbetrachtnahme der Theorie, daß sie sich um ihre eigene Achse 
und um die Sonne drehe, verhinderte, bis es klar bewiesen wurde, daß 
die sichtbaren Bewegungen der Pimmelskörper bei der Theorie des Still 
standes der Erde nicht zu erklären waren. 
In Wahrheit besteht eine ausfällige Ähnlichkeit zwischen der national 
ökonomischen Wissenschaft in ihrer heutigen Gestalt und der Astronomie 
vor Anerkennung der Lehre des Ropernikus. Die Kunstgriffe, durch 
welche die herrschende Nationalökonomie die sozialen Erscheinungen 
welche sich jetzt der Aufmerksamkeit der zivilisierten Welt aufdrängen, 
zu erklären sucht, lassen sich recht wohl mit dem erkünstelten Erstem 
von Kreisen und Nebenkreisen vergleichen, das von den Gelehrten kon 
struiert wurde, um die Pimmelserscheinungen in einer, mit den Lehren 
der Autorität und den rohen Eindrücken und Vorurteilen der Ungelehrten 
übereinstimmendenweise zu erklären. Und gerade wie die Beobachtungen, 
welche zeigten, daß diese Theorie der Kreise und Nebenkre'se nicht alle 
Pimmelserscheinungen erklären könnte, den weg zum Überdenken 
der an ihre stelle tretenden einfacheren Theorie ebnete, so wird eine 
Anerkennung des Unvermögens der herrschenden Theorien zur Er 
klärung vieler sozialen Erscheinungen die Wege zum Überdenken einer 
Theorie ebnen, die der Nationalökonomie die ganze Einfachheit und 
Harmonie verleihen wird, welche die Kopernikussche Theorie der Astro 
nomie verlieh. 
Bei diesem Punkt jedoch hört die parallele auf. Daß die Erde 
wirklich mit unbegreiflicher Schnelligkeit durch den Raum rasen sollte, 
widerstrebte den ersten Wahrnehmungen der Menschen in jedem Zustande 
und in jeder Lage; die Wahrheit aber, die ich klar zu machen wünsche, 
ist dem einfachsten Verstände begreiflich, wurde in der Kindheit jedes 
Kolkes anerkannt und ist nur durch die Verwicklungen des zivilisierten 
Zustandes, die Verdrehungen eigensüchtiger Interessen und die falsche 
Dichtung, die die Spekulationen der Gelehrten eingeschlagen haben, 
verdunkelt. Um sie anzuerkennen, brauchen wir nur zu den ersten 
Prinzipien zurückzugehen und einfache Vorstellungen im Auge zu be 
halten. Nichts kann klarer sein als der Satz, daß das Unvermögen der 
^ähne, mit der zunehmenden produktionskraft zu steigen, der Steige- 
vung der Grundrente zuzuschreiben ist. 
Drei Dinge vereinigen sich zur Produktion: die Arbeit, das Kapila 
und der Grund und Boden.
	        

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Fortschritt Und Armut. Verlag von Gustav Fischer, 1920.
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