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Bolschewismus, Fascismus und Demokratie

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Bibliographic data

fullscreen: Bolschewismus, Fascismus und Demokratie

Monograph

Identifikator:
183264667X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-222130
Document type:
Monograph
Author:
Boissonnade, Prosper http://d-nb.info/gnd/101724543
Title:
Le travail dans l'Europe chrétienne au moyen âge (Ve-XVe siècles)
Edition:
Nouv. éd
Place of publication:
Paris
Publisher:
Alcan
Year of publication:
1930
Scope:
II, 431 S.
Ill.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Livre premier. Le travail dans l'europe chrétienne pendant le haut moyen age. Les invasions; L'œuvre de destruction et les essais de reconstruction. Vͤ-Xͤ siècle
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Bolschewismus, Fascismus und Demokratie
  • Title page
  • I. Die Krisis der Freiheit nach dem Weltkrieg
  • II. Die Folgen von Krieg und Frieden
  • III. Die Lehren der Freiheit und die freien Verfassungen im 19. Jahrhundert
  • IV. Der Nationalismus als Verleugnung der Freiheit und der Demokratie
  • V. Die Krisis der liberalen Parteien und ihre Ursachen. Die Wirkung des Sozialismus in den freien Verfassungen
  • VI. Der Nationalismus als Verleugnung der Freiheit und der Demokratie
  • VII. Die Reaktion in Europa und das Diktatur-Fieber der Mittelmeerstaaten
  • VIII. Die neue Form der Reaktion: der Fascismus
  • IX. Der Fascismus als weißer Bolschewismus und eine Gefahr für den Frieden
  • X. Freiheit, Reaktion und Sozialismus als historische Phänomene
  • XI. Die Übertreibungen über den Bolschewismus. Die Ausschreitungen des europäischen Kapitalismus außerhalb Europas. Der Kultus der Gewalt
  • XII. Bolschewismus und Fascismus als gleichartige Phänomene. Die Kritik am Wirken der Parlamente. Unmöglichkeit einer dauernden absoluten Verfassung in der heutiigen Gesellschaft
  • XIII. Die Entwicklung der Mittelschichten und der Widerstand gegen die extremen Tendenzen
  • XIV. Notwendigkeit einer Revision der parlamentarischen Funktion und Arbeiterpolitik
  • XV. Der Verfall Europas als Folge der Neigung zur Gewaltätigkeit und des Mangels an Frieden und Freiheit. Die unausbleibliche Rückkehr zu den liberalen Verfassungen
  • Contents

Full text

arbeit lebt, die in Industrie, Handel, Landwirtschaft und Gemeindeverwaltung 
führend ist, die in den öffentlichen und privaten Betrieben sich betätigt und 
die freien Berufe ausübt. Je zahlreicher und gebildeter diese mittlere Schicht 
der Gesellschaft ist, um so fester und sicherer ist das soziale Leben gegründet. 
Rußland hatte kein Bürgertum, oder vielmehr das Bürgertum war dort gering 
an Zahl und erst im Aufstieg seiner Entwicklung. Allein aus diesem Grunde 
hat Rußland im Kriege seine Offizier-Korps nicht auffüllen können, da ge- 
bildete Soldaten als Ersatz für die gefallenen Offiziere fehlten, und nach dem 
Kriege konnte es aus Mangel an eigentlichem Bürgertum den revolutionären 
Strömungen nicht widerstehen. Rußland hat weder den Krieg gewonnen noch 
den Frieden erlangt. 
Die großen demokratischen Länder, wie Großbritannien und die Ver- 
einigten Staaten Amerikas, konnten bei Ausbruch des Krieges aus den reich- 
lich vorhandenen gebildeten Mittelschichten große Heeresmassen zusammen- 
stellen. So konnten nach dem Kriege alle Länder des Fortschritts und der 
Kultur auch den vorausgesehenen revolutionären Bewegungen widerstehen. 
Der Bolschewismus ist also eine ausschließlich russische Erscheinung, und 
trotz der weitverbreiteten kommunistischen Unruhen hat er keine Aussicht 
auf Nachahmung. Rußland hat niemals Freiheit gekannt, weder jetzt noch 
früher, und bei der Begründung seines kommunistischen Regimes hat es 
manche Methoden der Vergangenheit angewandt, 
Welches auch die Irrtümer und die Greuel des Bolschewismus sind, idie 
jetzige Verfassung wird der Zukunft des russischen Volkes mehr Heil bringen 
als die Tyrannei eines Schwächlings wie Nikolaus II., dessen Fehler und 
Schuld allein durch sein erbarmungswürdiges Ende gesühnt werden konnten. 
Gegen sein eigenes Programm gründete der Bolschewismus, durch die Ver- 
teilung des Landes an Bauern, eine Demokratie der Bodenkultur auf der 
Basis der großen Grundbesitze der Vergangenheit. Täglich macht er den pro- 
duktiven Kräften des Kapitalismus neue Konzessionen, und das Problem, 
Rußland wieder aufzurichten und seinen ungeheueren Bodenreichtum aus- 
zunutzen, ist daher eine Angelegenheit aller Völker. Für alle ist es gleich 
wichtig, daß die Gewaltherrschaft in Rußland ein Ende findet. 
Zwar gibt es auch bolschewistische Agenten, und Moskau hat auch ver- 
sucht, überall die Sucht nach Gewalt anzufachen, doch ist der Erfolg kaum 
nennenswert. Gäbe es nicht so viel Unsicherheit und Arbeitslosigkeit in Eng- 
land und Deutschland, so viel Geldsorgen in allen Staaten und glaubte man 
nicht überall an kommende Kriege, so verlöre der russische Bolschewismus 
jede Bedeutung, und die kommunistischen Parteien existierten nicht oder 
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Bolschewismus, Fascismus Und Demokratie. Hanfstaengl, 1926.
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