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Das Problem der Wirtschaftsdemokratie

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Bibliographic data

fullscreen: Das Problem der Wirtschaftsdemokratie

Monograph

Identifikator:
183264667X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-222130
Document type:
Monograph
Author:
Boissonnade, Prosper http://d-nb.info/gnd/101724543
Title:
Le travail dans l'Europe chrétienne au moyen âge (Ve-XVe siècles)
Edition:
Nouv. éd
Place of publication:
Paris
Publisher:
Alcan
Year of publication:
1930
Scope:
II, 431 S.
Ill.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Livre premier. Le travail dans l'europe chrétienne pendant le haut moyen age. Les invasions; L'œuvre de destruction et les essais de reconstruction. Vͤ-Xͤ siècle
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Problem der Wirtschaftsdemokratie
  • Title page
  • Contents
  • Das Problem der Wirtschaftsdemokratie auf der Düsseldorfer Industrietagung 1929 / von Dr. J. Herle, Geschäftsführer des Reichsverbandes der Deutschen Industrie
  • Das gewerkschaftliche Programm der Wirtschaftsdemokratie / von Universitätsprofessor Dr. Georg Halm, Würzburg
  • Die Probleme der Wirtschaftsdemokratie. Dargestellt an internationalen Beispielen / von Privatdozent Dr. Walter Heinrich, Wien
  • Individualismus oder Kollektivismus als Weltanschauung / von Professor Dr. E. Horneffer, Gießen
  • Freiheit oder Organisation des sittlichen Gedankens in der Wirtschaft. Vom Standpunkt des evangelischen Christentums. Pastor Dr. rer. pol. Depuhl, Volkswirt RDV, Hannover
  • Freiheit oder Organisation des sittlichen Gedankens in der Wirtschaft. Vom Standpunkt des katholischen Christentums / von Prof. Schilling in Tübingen
  • Individualismus und Kollektivismus als Triebkräfte in der Wirtschaft / von Bergassessor a. D. Dr.-Ing. e. h. v. u. z. Loewenstein
  • Der demokratische Gedanke im Staats- und Wirtschaftsleben / von Prof. M. Wundt, Jena
  • Sozialismus und Demokratie / von Dr. Paul Osthold, Düsseldorf
  • Gemeinwirtschaftliche Experimente in der Vergangenheit / von Universitätsprofessor Dr. Preyer, M. d. R. , Königsberg
  • Wirtschaftsdemokratie und Kartelle / von Universitätsprofessor Dr. Robert Liefmann
  • 10 Jahre Kohlenwirtschaftsgesetz / von Geheimrat G. Brecht, Köln
  • Für die Freiheit der Schlüsselindustrie / von Dr. M. Schlenker, Düsseldorf
  • Wirtschaftsdemokratische Irrtümer bezüglich der weiterverarbeitenden Industrie / von Direktor Karl Lange. Verein Deutscher Maschinenbau-Anstalten
  • Konzernbildung und Wirtschaftsdemokratie / von Prof. Dr. Karl Muhs, Greifswald
  • Die begrenzte Reichweite des Genossenschaftsgedankens in der Gütererzeugung. Der Wesensunterschied zwischen genossenschaftlicher Gütererzeugung und Güterverteilung / von Universitätsprofessor Emil Wehrle, Karlsruhe
  • Grenzen zwischen öffentlicher und privater Wirtschaft / von Dr. Martin Sogemeier, Berlin
  • Recht und Gemeinschaftsgedanke / von Universitätsprofessor Dr. Heinrich Lehmann, Köln
  • Das deutsche Arbeitsrecht, Wegbereiter des Sozialismus / von Rechtsanwalt Schoppen, Düsseldorf
  • Sozialpolitik zwischen Demokratie und Autonomie / von Dr. Josef Winschuh, Berlin
  • Um die Autonomie des sozialen Gedankens / von Professor Dr. Adolf Günther, Innsbruck
  • Die Vorherrschaft der freien Gewerkschaften in den Organen der Selbstverwaltung / von Dr. rer. pol. Hadrich, Leipzig
  • Steuern als Werkzeug der Wirtschaftssozialisierung / von Dr. jur. et phil. Franz von Lilienthal, Oberregierungsrat
  • Hoffnungen und Tatsachen um den Artikel 165 der Reichsverfassung. Ein Bericht / von Dr. Wilhelm Steinberg, Düsseldorf
  • Soziale Bauhütten / von Dr. Schuster, Düsseldorf
  • Um Form und Wesen der Handelskammer / von Dr. Wilden, Geschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Düsseldorf
  • Falsche Romantik um die Betriebsdemokratie / von Dr. Robert Holthöfer (Essen)
  • Das Schlagwort vom Bildungsprivileg / von Bergassessor Dr.-Ing e. h. Ernst Brandi, Dortmund, Vorsitz des Vereins für die bergbaulichen Interessen in Essen
  • Wirtschaftsdemokratische Wanderung in der Fremde / von Wolfgang Krüger, Berlin
  • Unternehmer und Wirtschaftsdemokratie / von A. Heinrichsbauer, Essen
  • Idee und Persönlichkeit als Triebkräfte der Geschichte / von Universitätsprofessor Dr. W. Schüßler, Rostock

Full text

dem Kriege seitens des Vereins für Sozial- 
politik, der Gesellschaft für soziale Reform, 
der internationalen Organisationen für Sozialversicherung, 
für Arbeitsvermittlung, gegen Arbeitslosigkeit usw. unter- 
10mmen worden waren. 
Wir folgern: der soziale Gedanke und seine Mani- 
festation in Sozialversicherung und sonstiger Sozialverwal- 
‘ung ist zwar von einem. sehr scharf markierten Staats- 
wesen zuerst, gefördert worden, er trug demgemäß auch 
Züge dieses Staatswesens an sich; in ihm war aber doch 
von jeher eine gewisse „Autonomie“, eine weitgehende 
arinzipielle und auch formal-verwaltungsrechtliche Selb- 
ständigkeit. Jenes Staatswesen, das zwerst zur Durch- 
führung der sozialen‘ Ideen berufen war, ist aber gewiß 
kein „demokratisches“ gewesen, trotz allgemeinen 
Wahlrechts und. gewisser - demokratischer Anläufe im ein- 
zelnen. Ist dem so, dann kann in der Tat der Gedanke 
verfochten werden, daß es dabei‘ auch bleiben solle; daß 
die Umbiegung des Staatswesens im demokratischen Sinn 
an der Autonomie ‚des sozialen Gedankens, der Selbständig- 
keit des sozialen Versicherungswesens und der sonstigen 
Sozialverwaltungen nicht rütteln, diese vielmehr im Sinne 
der Selbstverwaltung weiter entwickeln solle. Wir haben 
aber noch zu fragen, ob solche Forderung mit „Demo- 
Kratie“ sich vertrage, ob nicht das eigentliche Wesen 
des demokratischen Staats, vielleicht gegen den Willen 
der Regierenden selbst, zu starken Eingriffen in die Sozia- 
len Angelegenheiten zwangsläufig führen müsse, 
IH. 
Dem Wesen des alten Staates und der in ihm gegebe- 
nen Kraftverteilung hatte es entsprochen, . daß er Seine 
sozialen Handlungen mehr oder: weniger selbstherrlich, 
zewissermaßen als ein Geschenk; den Regierten dar- 
bot. Ob die, welche man sozial befriedigen wollte, auch 
sozial befriedigt sein wollten, war nicht so sehr entschei- 
dend wie der Gedanke, mit Erfüllung einer sozialen Pflicht 
zugleich eine Kräftigung der eigenen Machtposition herbei- 
zuführen. Wir denken an’ den Zusammenhang der ersten 
Sozialversicherungsgesetze: mit dem Sozialistengesetz, 
denken ‚an die Ablehnung, welche diese Art Sozialpolitik 
seitens der Sozialdemokraten und der ihnen nahestehenden 
Gewerkschaften erfuhr. 
Der neue Staat ist nicht so frei in‘ seinen 
Entschlüssen. 
auch verbietet die völlig anders gewordene außenpolitische 
und. wirtschaftliche Lage, soziale „Geschenke“ unbesehen 
und ohne Rücksicht auf die, welche letzten Endes dafür 
aufkommen müssen, zu verabreichen. Wir greifen auf 
diese Gesichtspunkte, die für unser Gesamtthema wichtig 
sind, hernach (VI.) noch zurück; hier ist die Feststellung 
wesentlich,. daß das. zur Herrschaft aufgerufene „Volk“ 
199
	        

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Das Problem Der Wirtschaftsdemokratie. Industrie-Verl., 1929.
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