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Die deutsche Kali-Industrie 1930

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Bibliographic data

fullscreen: Die deutsche Kali-Industrie 1930

Monograph

Identifikator:
1847185045
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-241659
Document type:
Monograph
Title:
Die deutsche Kali-Industrie 1930
Edition:
(Als Ms. gedr.)
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Hoppenstedt
Year of publication:
(1930)
Scope:
94 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
[ I. ] Weltbedeutung und Entwicklungstendenzen der deutschen Kali-Industrie
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die deutsche Kali-Industrie 1930
  • Title page
  • Contents
  • [ I. ] Weltbedeutung und Entwicklungstendenzen der deutschen Kali-Industrie
  • [ II. Die drei großen Gruppen der deutschen Kali-Industrie ]

Full text

zur Zeit auf 44—45 Milliarden Tonnen geschätzt werden!), der Anteil Deutschlands 
hieran auf fast die Hälfte. 
! 
Die wichtigsten bekannten Vorkommen der Welt 
Deutschland (Staßfurt - Magdeburger Bezirk, 
Halle-Mansfeld-Unstrut-Gebiet, Hannover, Süd- 
harz, Werra-Gebiet, Baden). . . 
Frankreich (Elsaß) . 
Polen (Galizien, Bromberger Revier) . . . 
U. d. S, S. R. (Solikamsk im Gouvernement Perm) 
Rohsalze ' Reinkali 
MilL ta Mill. to 
20 000 
2 000 
L 500 300 
L 500 | 800 
3 500 600 
Neben diesen und einigen anderen weniger bedeutenden oder weniger er- 
[orschten Kalisalzlagern sind auch sonst in der Natur Kalisalze weit verbreitet: 
sie finden sich in zahlreichen Mineralien und Gesteinen wie z. B. im Feldspat, 
erner im Fluß- und im Meerwasser, im Lehmboden usw. Eine rentable Gewinnung 
zrößerer Mengen ist jedoch in absehbarer Zeit nur bei den großen Salzlager- 
;stätten denkbar. 
Rationalisierungsergebnisse der letzten Jahre 
Bald nachdem man bei Staßfurt um 1840 bei der Suche nach Steinsalz zufällig 
Kalisalze entdeckt und eilig aus dem Wege auf die Halden geräumt hatte, weil 
man sie zunächst für wertlos ansah, erkannte man den weittragenden Wert dieser 
‚Abraumsalze“, entwickelte einen eigenen Kalibergbau und ging auch all- 
mählich zur Kaliverarbeitung über. 1861 entstand die erste Fabrik. in der aus 
Sarnallit Chlorkali gewonnen wurde. 
Bis in die Kriegsjahre schwoll dann die Zahl der Werke immer mehr an, bis 
andlich in der Nachkriegszeit ein Rückgang nicht der Produktion, aber der Zahl 
der produzierenden Werke einsetzte. Die Zahl der Syndikatswerke, die um die 
Jahrhundertwende erst 15, im Jahre 1913 bereits 164 und 1914 194 betragen hatte, 
belief sich 1921 auf 205 und 1928 auf 229, Hiervon waren jedoch 1921 nur 155 und 
(928 nur noch 60 Werke in Tätigkeit. Von den restlichen 169 Werken des Jahres 
‚928 steht ein kleinerer Teil in Reserve, ein größerer ist endgültig stillgelegt und 
jereits abgebrochen, hat also nur noch auf dem Papier für die Quotenberechnung 
3Zedeutung. Infolge dieser Verminderung der Werkzahl hat sich im Vergleich zu 
1914 die durchschnittliche Leistung der fördernden Anlagen, gemessen an der er- 
zeugten Reinkalimenge, bis 1928 mehr als vervierfacht. Die Durchschnittsleistung 
belief sich 1912 auf rund 100000 dz und 1914 auf 52000 dz; sie stieg auf 92000 dz 
im Jahre 1922, auf 144 000 dz im Jahre 1925 und auf 237000 dz im Jahre 1928. Die 
tolgende Tabelle veranschaulicht diese Entwicklung:?) 
1) Nach einer Schätzung der Preuß. Geologischen Landesanstalt. 
2) Für die Jahre seit 1912 zusammengestellt nach dem Bericht des Enquete-A Unter- 
Ausschuß) ‚‚Die deutsche Kaliindustrie‘‘ Berlin 1929 8. 10. 11 und 15. ® usschusses (IIT.
	        

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Geschichte Der Großen Amerikanischen Vermögen. Fischer, 1916.
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