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Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

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Bibliographic data

fullscreen: Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

Volume

Identifikator:
1876769408
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-262860
Document type:
Volume
Author:
Cassirer, Ernst http://d-nb.info/gnd/118519522
Title:
Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit
Volume count:
Bd. 1
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Cassirer
Year of publication:
1906
Scope:
XV, 608 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Volume
Structure type:
Chapter
Title:
Einleitung
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erstes Buch: Die Renaissance des Erkenntnisproblems
  • Zweites Buch: Die Entdeckung des Naturbegriffs
  • Drittes Buch: Die Grundlegung des Idealismus

Full text

Die Kritik der sinnlichen Wahrnehmung, 
837 
Ausdruck, sagen, es sei“. Und so dürfen wir fortan weder die 
Bezeichnung des „So“, noch des „Nicht-so“ brauchen, weil auch 
diese bereits den vergeblichen Versuch einer Fixierung in sich 
schliessen würden: „sondern die, welche diesen Satz behaupten, 
müssen eine andere Sprache erdenken, da es für ihre Grundansicht 
bis jetzt noch keine Worte gibt: es müsste denn etwa sein das: 
„in gar keiner Weise“ (055° öxwc). Denn dies möchte noch der rich- 
tigste Ausdruck sein. wenn man es das Unbestimmte (drxeıpov} 
nennt.“ 22) 
Ist aber diese letzte Folgerung wirklich zutreffend und zwin- 
gend? Das Sein, die unveränderliche Dauer der Sinnendinge ist 
uns für immer und rettungslos entschwunden: müssen wir damit 
aber zugleich den Begriff der Wahrheit aufgeben? Oder kennen 
wir nicht vielmehr ein Gebiet von Wahrheit, einen Inbegriff wis- 
senschaftlicher Sätze, die von der Existenz bestimmter empiri- 
scher Subjekte gänzlich unabhängig sind? Seit der Entdeckung 
der reinen Geometrie und der reinen Arithmetik hat sich uns eine 
Klasse von Urteilen erschlossen, die sich nicht auf die Dinge 
unserer Wahrnehmungswelt, sondern auf die reinen gedanklichen 
Setzungen der Zahlen und Figuren beziehen. Wir können die 
„Fünf“ und die „Sieben“ selbst betrachten, wir können nach ihrer 
wechselseitigen Beziehung und ihrer Summe fragen, ohne „fünf 
und sieben Menschen“ im Sinne zu haben. Die Objekte mögen 
sich stetig verändern, sie mögen aus grossen zu kleinen, aus glei- 
chen zu ungleichen werden: die Bedeutung, die wir mit den Be- 
griffen „Grösse“ und „Gleichheit“ verbinden, bleibt dennoch stets 
ein und dieselbe, Die scheinbare und ungenaue Gleichheit der 
Hölzer und Steine bringt „das Gleiche sel: st“ ins Bewusstsein, weist 
uns darauf hin, was dieses Prädikat in all den verschiedenen em- 
pirischen Urteilen, in denen es auftritt, gleichmässig besagen will. 
Die Dinge mögen entstehen und vergehen und sich mit immer 
neuen Merkmalen und Prädikaten bekleiden: wenn nur der Sinn 
dieser Prädikate selbst beharrt. Ihn zu befestigen und durch 
allen Wechsel der empirischen Beispiele hindurch festzuhalten, 
ist die Aufgabe und die Kraft der Definition, die somit eine 
höhere, rein gedankliche Konstanz erschaftt, als sie im Gebiete 
der Wahrnehmungswelt jemals erreichbar wäre. Sie ist es, die 
die flüchtigen und ziellosen Gebilde der „Vorstellung“ zur festen
	        

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Das Erkenntnisproblem in Der Philosophie Und Wissenschaft Der Neueren Zeit. Cassirer, 1906.
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