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Entstehung und Bedeutung der Preußischen Städteordnung

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Bibliographic data

fullscreen: Entstehung und Bedeutung der Preußischen Städteordnung

Monograph

Identifikator:
1885646178
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-253324
Document type:
Monograph
Title:
Entstehung und Bedeutung der Preußischen Städteordnung
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Dürr
Year of publication:
1908
Scope:
VI, 154 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Vierter Abschnitt. Die preußische Städteordnung vom 19. November 1808
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Entstehung und Bedeutung der Preußischen Städteordnung
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erster Abschnitt. Die deutschen Städte im Mittelalter: Ihre Blütezeit
  • Zweiter Abschnitt. Die deutschen Städte im 16. und 17. Jahrhundert: Die Korruption der städtischen Verwaltung
  • Dritter Abschnitt. Die preußischen Städte im 17. und 18. Jahrhundert: Vernichtung städtischer Freiheit
  • Vierter Abschnitt. Die preußische Städteordnung vom 19. November 1808

Full text

116 — 
bewegliche Kapitalbesitz der Städte hatte jetzt nämlich über den festen 
Grundbesitz des flachen Landes gesiegt; das Bürgertum, der Liberalismus, 
hatte gegenüber dem bisher herrschenden agrarischen Konservativismus 
die Vorhand erlangt. 
So zeigt sich jetzt auch das Bestreben, die Verfassung aller Ge— 
meinden — der ländlichen wie der städtischen — gemäß dieser neuen 
gesellschaftlichen Ordnung gleichmäßig auf den Kapitalbesitz zu gründen. 
Der historisch begründete Unterschied zwischen Stadt- und Landgemeinden, 
der nicht nur durch die verschiedene Größe beider, sondern auch durch 
die Art des Besitzes ihrer Bewohner bedingt war, follte fallen. Man 
wollte durch eine für alle Gemeinden geltende einheitliche Kommunal— 
verfassung auch eine feste Grundlage für ein allgemeines politisches 
Staatsleben schaffen. Aus solchen Gesichtspunkten erging für die 
Jesamte Monarchie die neue Gemeindeordnung vom 11. März 1850. 
Man hat ihr den Vorwurf der öden Gleichmacherei gemacht. Das 
st nicht berechtigt gewesen, denn sie schied in vollständig abweichender 
Regelung zwischen Gemeinden über und unter 1500 Seelen, so daß, 
wenn auch in einem Gesetz zusammengefaßt, dennoch eine Vandgemeinde— 
und eine Staͤdteordnung vorlag. 
Aus ihren Grundzügen nur so viel: Der Erwerb des Bürgerrechts 
wird erleichtert und ist nicht mehr an Verleihung gebunden, tritt viel— 
mehr bei Eintritt gewisser gesetzlicher Voraussetzungen von selbst ein. 
An Stelle des allgemeinen Wahlrechts wird, indem somit hier der rhei— 
nische Liberalismus zum Siege kam, das Dreiklassensystem gesetzt. Die 
Stellung des Gemeindevorstandes zur Gemeindevertretung wird geändert 
und die des ersteren gekräͤftigt. Endlich werden auch die staatlichen 
Auffichtsrechte gegenüber der Einzelgemeinde gestärkt, jedoch wird das den 
Gemeinden jüngst verfassungsmäßig zugesicherte Recht der Selbstverwaltung 
auch in die Aufsichtsinstanzen übertragen, so daß die Oberaufsicht des 
Staates nicht mehr durch Staatsbehörden, sondern durch neugeschaffene 
Kreisausschüsse und Bezirksräte, die aus den Wahlen der Gemeinde selbst 
hervorgehen, ausgeübt wurden; nur der Vorsitz in diesen Kollegien geht 
an königliche Beamte, Landrat und Regierungspräsident. 
Diese Gemeindeordnung von 1850 hat aber praktische Bedeutung 
aur in sehr geringem Umfange erlangt. Das Gesetz war kaum in der 
Hälfte der Städte der sieben östlichen Provinzen eingeführt worden, als 
infolge der jetzt eintretenden Reaktion die Sistierungsorder vom 19. Juni 
1852 erging. Die früheren Rechtszustände werden wieder hergestellt. 
Es wurden dann in der Folge die drei noch heute geltenden Städte— 
ordnungen erlassen, die für die sieben östlichen Provinzen vom 80. Mai 
1853, für Westfalen vom 19. März 1856, für Rheinland vom 15. Mai 
1836. Über ihre Grundzüge in Kürze folgendes: 
Sie beziehen sich sämtlich nur auf die Städte, und brachten somit
	        

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Entstehung Und Bedeutung Der Preußischen Städteordnung. Dürr, 1908.
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