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Entstehung und Bedeutung der Preußischen Städteordnung

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Bibliographic data

fullscreen: Entstehung und Bedeutung der Preußischen Städteordnung

Monograph

Identifikator:
1885646178
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-253324
Document type:
Monograph
Title:
Entstehung und Bedeutung der Preußischen Städteordnung
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Dürr
Year of publication:
1908
Scope:
VI, 154 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Vierter Abschnitt. Die preußische Städteordnung vom 19. November 1808
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Entstehung und Bedeutung der Preußischen Städteordnung
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erster Abschnitt. Die deutschen Städte im Mittelalter: Ihre Blütezeit
  • Zweiter Abschnitt. Die deutschen Städte im 16. und 17. Jahrhundert: Die Korruption der städtischen Verwaltung
  • Dritter Abschnitt. Die preußischen Städte im 17. und 18. Jahrhundert: Vernichtung städtischer Freiheit
  • Vierter Abschnitt. Die preußische Städteordnung vom 19. November 1808

Full text

54 
er durch Erbuntertänigkeit so lange zurückgehalten wurde, einiger positiven Unter— 
stützung zur Erhöhung seines persönlichen Wertes noch bedürfen. Hierzu zähle ich 
7. die Aufstellung gesetzlicher Mittel zur Vernichtung der Frohnen. ... 
. Damit aber alle diese Einrichtungen ihren Zweck, die innere Entwickelung 
des Volkes, vollständig erreichen und Treue und Glauben, Liebe zum Könige und 
Vaterlande in der Tat gedeihen, so muß der religiöse Sinn des Volkes neu belebt 
werden. Vorschriften und Anordnungen allein können dieses nicht bewirken. Doch 
liegt es der Regierung ob, mit Ernst diese wichtige Angelegenheit zu beherzigen, 
durch Entfernung unwürdiger Geistlichen, Abwehrung leichtsinniger und unwissender 
Kandidaten und Verbesserung der theologischen Vorbereitungsanstalten die Würde 
des geistlichen Standes wieder herzustellen, auch durch eine angemessene Einrichtung 
der Pfarrabgaben und durch Vorsorge für anständige Feierlichkeit des äußeren 
Gottesdienstes die Anhänglichkeit an die kirchlichen Anstalten zu befördern. 
9. Am meisten aber hierbei, wie im ganzen, ist von der Er— 
ziehung und dem Unterricht der Jugend zu erwarten. Wird durch eine 
auf die innere Natur des Menschen gegründete Methode jede Geisteskraft von innen 
heraus entwickelt und jedes edle Lebensprinzip angereizt und genährt, alle einseitige 
Bildung vermieden, und werden die bisher oft mit seichter Gleichgültigkeit vernach— 
läjsigten Triebe, auf denen die Kraft und Würde des Menschen beruht, Liebe zu 
Gott, König und Vaterland, sorgfältig gepflegt, so können wir hoffen, ein 
physisch und moralisch kräftiges Geschlecht aufwachsen und eine bessere Zukunft sich 
eröffnen zu sehen! — 
Königsberg, den 24. November 1808. Stein. 
Nach zwei Jahren trat Hardenberg sodann an seine Stelle. „Man 
sagt wohl, er habe in Steins Geist den Staat weiter geleitet; wie 
sollte er aber, der vielgewandte Diplomat der alten Schule, der Meister 
in Finanzen und Verwaltung, der mit Sinn und Wahl genießende 
Ldebemann, mit jenem herben, energischen, gedankenmächtigen, dem mit 
Stolz und Zorn deutschen Mann desselben Weges gehen? Um beide 
breitete sich, so berichten die ihnen nahe gestanden, ein eigentümlicher 
Zauber; um Stein, der des mächtigen Charakters, der sittlichen Hoheit 
und Schönheit, der mit sich reißenden Gewalt großer Gedanken, — um 
Hardenberg, der des immer bereiten Wohlwollens, der Milde und Ruhe 
seines heiteren Blickes, der Zuversicht gewiß bester Leitung, gewiß mög— 
lichster Firderung. Wohl begegneten sie sich mannigfach in ihren Maß— 
nahmen, aber sie stammten bei ihnen aus einer völlig verschiedenen Auf— 
fassung menschlicher Dinge, ihrer Grundlagen und Aufgaben. Keines— 
wegs trat Hardenberg dem durch Stein geweckten oder vertretenen Geist 
in Preußen schroff entgegen, vielmehr verhielt er sich mit demselben, 
ließ ihn gewähren, verwandte ihn. Und es konnte scheinen, als wenn 
der behutsamere Hardenberg allein den preußischen Namen hindurchrettete, 
den Steins rücksichtsloser Ungestüm vielleicht in unabwendbares Verderben 
gestürzt hätte.“ 
Auch Hardenberg hatte seine Ideen, wie wir gehoört haben, in 
einer Denkschrift niedergelegt und diese seinerzeit (September 1807) von 
Riga aus dem Koönige gesandt. In dieser Rigaer Denkschrift haben 
wir die hauptsächlichsten Grundsätze zu suchen, nach denen Hardenberg
	        

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Urzeit Und Mittelalter. Heyfelder, 1904.
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