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Der Wirtschaftsbetrieb als Betrieb (Arbeit)

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Bibliographic data

Full text: Der Wirtschaftsbetrieb als Betrieb (Arbeit)

Monograph

Identifikator:
1891000233
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-260008
Document type:
Monograph
Author:
Held, Adolf http://d-nb.info/gnd/116681667
Title:
Zwei Bücher zur socialen Geschichte Englands
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Duncker & Humblot
Year of publication:
1881
Scope:
XIV, 775 Seiten
1 Portrait
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erstes Buch. Soziale und politische Literatur von 1776-1832.
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Wirtschaftsbetrieb als Betrieb (Arbeit)
  • Title page
  • Contents
  • A. Die Grundlagen
  • B. Die Menschen im Betrieb
  • C. Die Organisation
  • D. Die Wirtschaftlichkeit
  • Index

Full text

Die Rechnung. 
215 
lichkeit, die für diese Kostenstelle auflaufenden Kosten mit früheren Ergebnissen 
derselben oder anderen, gleichartigen Kostenstellen zu vergleichen, wodurch die 
Kostenrechnung eine besondere Bedeutung für die Wirtschaftlichkeitsmessung 
erhält. Auf dieser Stufe der Kostenrechnung läßt sich ferner die Einrichtung der 
Betriebstantieme (für wirtschaftliches Arbeiten) sowie der Kostenvorgabe (s. u.) 
aufbauen. 
Die letzte Stufe der Kostenrechnung besteht darin, daß die Gemeinkosten 
sogar für den einzelnen Arbeitsplatz, z. B. ob es sich um eine große oder kleine 
Maschine, eine allgemeine oder Spezialmaschine oder eine Gruppe von Maschinen 
handelt, ermittelt und meist auf eine Arbeitsstunde umgerechnet werden. Dann 
ist es möglich, in der Kostenrechnung für das einzelne Stück zu berücksichtigen, 
ob die höheren Kosten einer Spezialmasohine oder die niedrigeren Kosten einer 
alten oder allgemeinen Maschine in Anspruch genommen worden sind. Diese Ver 
feinerung der Kostenrechnung läßt zugleich eine genauere Nachprüfung der Wirt 
schaftlichkeit der einzelnen Kostenstellen zu. 
Damit die Kostenrechnung die Vorgänge im Betrieb nachträglich nach dieser oder jener 
der besprochenen Methoden kostenmäßig erfassen kann, wird es notwendig, die auflaufenden 
Kosten in einer für die Zwecke der Kostenrechnung geeigneten Form festzuhalten. In der 
Buchhaltung in ihrer einfachsten Dorm der Verrechnung lediglich außerbetrieblicher Vorgänge 
(Verkäufe, Einkäufe, Kassenein- und -ausgänge) ist dies nicht notwendig: hier entstehen die 
schriftlichen Buchungsunterlagen von selbst in Form von Kassenbelegen, Rechnungen, Ver 
trägen usw. Im Innenbetrieb müssen solche geeigneten Unterlagen erst geschaffen werden. 
Das technische Hilfsmittel der Lohnverreohnung ist der Lohnzettel. Für jede besondere 
Arbeit jedes Arbeiters wird ein Lohnzettel ausgeschrieben. Auf ihm sind Art und Dauer der 
Arbeit (produktive oder unproduktive, Arbeit an einem Brsatzstück), die Abteilung, in welche 
die Arbeit geleistet wurde (Dreherei, Schlosserei), die Nummer des Auftrages, an dem gearbei 
tet wurde (oder die Nummer der Unkostenart) vermerkt. Zunächst dient die Masse der an 
fallenden Lohnzettel der Errechnung des Lohns der einzelnen Arbeiter und kann dann zu allen 
möglichen Zusammenstellungen benutzt werden: Lohnhöhe der Abteilungen, der einzelnen 
Aufträge, der Masohinengruppen, der Arbeitsgänge; die Unkostenlöhne können nach Un 
kostenarten, nach Unkosten der verschiedenen Kostenstellen usw. gruppiert werden. 
Weiterhin werden die Materialkosten durch Materialentnahmescheine erfaßt. Jeder Aus 
gang von Material aus dem Rohmateriallager in den Fertigungsbetrieb wird durch einen 
Materialentnahmeschein belegt. Durch Gruppierung sämtlicher Scheine kann der Material 
verbrauch für die einzelnen Aufträge, insgesamt nach Materialarten, nach Material-Unkosten 
arten, nach Material-Unkosten der Teilbetriebe festgestellt werden. 
Die Erfassung der Sonderkosten (Patentgebühren, Steuern, Gehälter, Frachten usw.) ist 
das Ziel von gesonderten Aufstellungen. 
Die Genauigkeit der Stückrechnung ist auch für die Aufstellung der (Jahres-) Bilanz von 
Bedeutung, wenn in § 261 HGB. (für die Aktiengesellschaft) von Anschaffungs- oder Herstel 
lungspreisen die Rede ist. Auf diese Weise kann von der Bilanz (Unternehmung) her ein An 
sporn kommen, die Kostenrechnung zu vervollkommnen. 
Dienen die vorgenannten Einrichtungen der Kostenrechnung dazu, den Ver 
bleib der Aufwendungen nach Art und Umfang ziffernmäßig festzuhalten, so wird 
eine weitere und besondere Kontrolle der Wirtschaftlichkeit durch die Gegen 
überstellung der Vor- und Nachkostenrechnung möglich. Wenn von Kosten 
rechnung schlechthin die Rede ist, denkt man gewöhnlich an die Nachkosten 
rechnung, genauer: Mit- und Nachrechnung, die während des Eertigungsganges 
oder nach Fertigstellung des Gutes auf Grund der tatsächlich verfolgten Auf 
wendungen vorgenommen wird. Sie rechnet, wie wir sahen, das als Kosten an, was 
wirklich für das betreffende Erzeugnis (Stück) aufgewendet worden ist. Indem 
dieses Kostenergebnis mit einem früheren oder ähnlichen Ergebnis verglichen wird, 
kann festgestellt werden, ob Abweichungen vorliegen oder nicht. Es ist dann meist 
ein leichtes, den Gründen dieser Abweichung naohzugehen und festzustellen, ob 
sie etwas über Wirtschaftlichkeit oder Unwirtsohaftlichkeit aussagen. 
Der Vergleich kann auch so vorgenommen werden, daß die Nachrechnung mit 
der voraufgegangenen Vorrechnung (Vorkalkulation) in Beziehung gesetzt wird.
	        

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Der Wirtschaftsbetrieb Als Betrieb (Arbeit). Verlag von Julius Springer, 1936.
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