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Om kredit och vexlar

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Bibliographic data

fullscreen: Om kredit och vexlar

Monograph

Identifikator:
1891000233
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-260008
Document type:
Monograph
Author:
Held, Adolf http://d-nb.info/gnd/116681667
Title:
Zwei Bücher zur socialen Geschichte Englands
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Duncker & Humblot
Year of publication:
1881
Scope:
XIV, 775 Seiten
1 Portrait
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Buch. Entwicklung der Grossindustrie.
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Om kredit och vexlar
  • Title page
  • Contents

Full text

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318 ,Die Herrschaft des Wortes 11 , sofort springt ihr die isolierende zu Hilfe. So wird auch das Flechtwerk des Menschheitslebens nicht schlechthin zum Gedankenbild. Die Zustände werden nicht bloß begrifflich vereinfacht, in der Ablösung vom Zeitenlauf; sie werden in sich geteilt. Im Widerspruche zu dem Einen Gewebe der Erlebnisse, dem auch die theoretische Umformung des „Menschheitslebens“ als das Eine und Ungeteilte nacheifert, geht da eine Abspaltung vor sich. Man zappelt mehrere kleine Schritte, um sich den unbequemen einen zu ersparen, der hier allein am Platze wäre. Denn es handelt sich offenkundig um keine Auslese, nach der die Forschung selber hingedrängt würde, durch einen von Haus aus und zwingend hinzutretenden Gesichtspunkt Der Gesichtspunkt tritt nur der Bequemlichkeit wegen hinzu und bewirkt dann jene rein gedankliche Auslösung, die nur der Lehrzweck rechtfertigen kann. Es kommt dadurch zu scheinbaren Einheiten der Erkenntnis, die eben nur Einheiten der lehrhaften Übermittlung von Wissen sind. Sie werden nicht minder zu „Gebieten“ umgedacht. Aber weder ahnt man, daß hier nur der Gesichtspunkt dahintersteckt; noch weniger, daß es hier in ganz anderer Weise der Fall ist als bei anderen „Gebieten“, die man im friedlichen Nebeneinander wähnt. Ein „Gebiet“ wie das „Wirtschaftsleben“ hat nicht im entferntesten die Würde des „Rechts lebens“, des „Sittenlebens“, des „Kunstlebens“ der Menschheit; oder sonst einer dieser intimeren „Welten“, die wir aus dem gültigen Grunde vor uns sehen, weil da buchstäblich mit ganz anderen Augen in die Welt des Handelns geschaut wird. Hier dagegen dreht es sich um „Gebiete“, die ausgesprochen nur Kinder unserer Denkfaulheit sind. Sie antworten einer Trennung im Gesichtspunkte, die überhaupt nur dem oberflächlichsten Blicke möglich wird; ich habe im voraus die Wendung „aus der didaktischen Vogelschau“ gebraucht. Im ganzen wird hier schon klar, daß die schildernde Wissenschaft nicht als Wissenschaft vom Menschheitsleben in der Larve der „Syste matik“ stecken konnte, nicht in solcher einfach, sondern in jener zweifach geschundenen Gestalt. Und tatsächlich in diesem mehr als reduzierten Aussehen befand sich die Nationalökonomie, als sie „klassisch“ war. Auf diesem dürren Ästlein einer gedoppelten Reduktion saßen die Leute und offenbarten die „ewigen“ und „ehernen Gesetze“, die „der Nachwelt nichts mehr zu tun übrig lassen“. Es ist auch sofort klar, weshalb es eine „Wissenschaft vom Wirtschaftlichen“ war, als Station der schildernden Wissenschaft auf dem Leidenswege zu sich selber. Wenn der Alltag zum wissenschaftlichen Bewußtsein aufwachen sollte, dann war es der Gesichtspunkt der Not, der nottat.

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Geld-, Bank- Und Börsenwesen. C.E. Poeschel Verlag, 1937.
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