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Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

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Bibliographic data

fullscreen: Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

Multivolume work

Identifikator:
1892063557
Document type:
Multivolume work
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Deutsche Geschichte
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Gaertner
Year of publication:
1891-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1892065975
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-236173
Document type:
Volume
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Deutsche Geschichte
Volume count:
Bd. 5, Hälfte 1
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Gaertner
Year of publication:
1894
Scope:
XIII, 358 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Contents

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Contents
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erstes Buch: Die Renaissance des Erkenntnisproblems
  • Zweites Buch: Die Entdeckung des Naturbegriffs
  • Drittes Buch: Die Grundlegung des Idealismus

Full text

A 
Der Skhepticismus. — Montaigne. 
Begriff des sittlichen Selbstbewusstseins nicht zur Reife und 
Vollendung zu gelangen. — 
Noch einmal enthüllt sich uns schliesslich das Doppel- 
antlitz der Skepsis, wenn wir uns der Kritik des religiösen 
Problems zuwenden. Zwar scheint hier der Weg eindeutig vor- 
zezeichnet: indem die Apologie des Raymond de Sabonde die 
rationale Theologie zerstörte, indem sie alle Beweise für das Da- 
sein Gottes und für eine zwecktätige Leitung des Alls in ihrer 
Nichtigkeit erkennen liess, hat sie damit zugleich den Offen- 
barungsglauben als den einzigen und echten Urgrund der 
Religion erwiesen. Vor ihm muss jede Frage der Vernunft ver- 
stummen: der Zweifel hat seine höchste Aufgabe erfüllt, wenn es 
ihm gelungen ist, die fundamentalen Glaubenssätze gegen die An- 
fechtungen des kritischen Verstandes zu sichern und zu schützen. 
Und dennoch bedeutet auch diese letzte und scheinbar endgültige 
Antwort für Montaigne nur den Beginn einer neuen dialektischen 
Entwicklung. Ueberall finden wir den Gehalt der Religion an 
bestimmte menschliche Formen und Formeln gebunden und 
'n ihre Mannigfaltigkeit verstrickt. Der Glaube, den wir aus 
unmittelbarer göttlicher Eingebung empfangen sollten, wird in 
Wahrheit durch den Zufall der Geburt, durch die Laune des 
Parteigeistes und den Vorteil des Augenblicks bestimmt. Nur die 
Ethik wäre imstande, ein Kriterium zu liefern, das zwischen 
Jem echten Gehalt der Offenbarung und unseren willkürlichen 
Zutaten unterschiede; nur in der sittlichen Rückwirkung auf die 
Gesinnung und das Tun ihrer Bekenner kann die wahrhafte 
Wertdifferenz der Religionen liegen. „Alle übrigen Merkmale, 
Hoffnung und Vertrauen, Ceremonien und Busse, Wunderberichte 
and Märtyrer sind allen Religionen gemein: das besondere Zeugnis 
unserer Wahrheit müsste unsere Tugend sein, wie es zugleich 
das göttlichste und schwerste ist“ (II, 12.) Diese Forderung indes 
steht in unmittelbarem Widerstreit zu dem empirischen Bilde 
der Religion, das Geschichte und Kultur uns allenthalben dar- 
bieten. Nicht der Glaube ist es, der den Menschen nach sich 
gestaltet und bildet, sondern umgekehrt nimmt er alle Formen 
an, die unsere persönlichen Wünsche und Leidenschaften ihm 
aufdrücken. Die Einheit der verschiedenen Sekten, die im Theo- 
retischen vermisst wird: — wir finden sie im praktischen sitt-
	        

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Das Erkenntnisproblem in Der Philosophie Und Wissenschaft Der Neueren Zeit. Cassirer, 1906.
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