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Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

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Bibliographic data

fullscreen: Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

Multivolume work

Identifikator:
1892063557
Document type:
Multivolume work
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Deutsche Geschichte
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Gaertner
Year of publication:
1891-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1892072254
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-237894
Document type:
Volume
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Neueste Zeit
Volume count:
Abt. 3
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Weidmann
Year of publication:
1907
Scope:
XII, 539 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Erstes Kapitel. Die Frühromantik
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erstes Buch: Die Renaissance des Erkenntnisproblems
  • Zweites Buch: Die Entdeckung des Naturbegriffs
  • Drittes Buch: Die Grundlegung des Idealismus

Full text

Descartes. 
den Aussagen über die Verhältnisse des Wirklichen fortzuschrei- 
ten. Erst das Urteil des Verstandes ist es, das die unmittel- 
bar gegebenen Empfindungen, die an und für sich nichts ande- 
ves als „Zeichen“ darstellen, zu Objekten umgestaltet und aus- 
deutet. So ist insbesondere — wie wiederum die ‚Dioptrik‘ aus- 
führt — alle räumliche Verteilung und Gliederung der Empfin- 
lungsdaten, alle „Lokalisation“, vermöge deren wir von der Lage 
ınd Entfernung von Objekten sprechen, ein Werk des Intel- 
‚ekts und der vernünftigen Schlussfolgerung. Der Sinn als solcher 
enthält weder positiv noch negativ einen Ausspruch über das 
Sein: er kann weder irren, noch einen Irrtum berichtigen, da 
ar sich jeden Anspruchs, der über den unmittelbaren und augen- 
blicklichen „Eindruck“ hinausgeht, begibt. „Wahrheit“ und 
‚Falschheit“ sind Momente und Gesichtspunkte, die erst der In- 
tellekt erschafft und anwendet. Selbst dort, wo wir scheinbar 
die Daten des einen Sinnes nach denen des andern zurechtrücken 
und korrigieren, wie wenn wir etwa den Stab, der für das Auge 
im Wasser gebrochen erscheint, durch den Tastsinn als gerade 
erkennen — ist es in Wahrheit allein der Verstand, der nach An- 
hörung aller rationalen „Gründe“ zwischen den widerstreitenden 
Wahrnehmungen die Entscheidung trifft.%) „Da das Gesicht uns 
an und für sich nichts als Bilder, das Gehör nichts anderes als 
Klänge darbietet, so muss alles, was wir neben jenen Bildern und 
Klangzeichen als den Inhalt denken, auf den sie verweisen, uns 
lurch Ideen dargestellt werden, die von nirgend andersher, als 
aus unserm Denkvermögen selbst stammen, und die wir somit 
als eingeboren, d. h. als potentiell in uns enthalten bezeichnen 
können“.®) Der Weg der psychologischen und erkenntnis- 
theoretischen Analyse des Dingbegriffs, den später beson- 
ders Berkeley beschritten hat, ist damit klar gewiesen. Und 
wenn dieser, statt auf die Aktivität des Geistes in der Synthese 
der Einzelwahrnehmungen zu verweisen, sich auf die Asso- 
ciation der Eindrücke und auf die Leistung des Gedächtnisses 
beruft, so scheint es, als habe Descartes auch diese Auffassung er- 
wogen und sie im Voraus entwurzeln wollen. Ausdrücklich weist 
er darauf hin, dass in der Funktion des Gedächtnisses selbst die 
Mitwirkung des „reinen Verstandes‘“ bereits vorausgesetzt werde. 
Es genügt nicht, dass im Gehirn bestimmte „Spuren“ vergangener
	        

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Laienbrevier Der National-Ökonomie. Voigtländer, 1908.
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