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Neueste Zeit (Abt. 3)

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Bibliographic data

fullscreen: Neueste Zeit (Abt. 3)

Multivolume work

Identifikator:
1892063557
Document type:
Multivolume work
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Deutsche Geschichte
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Gaertner
Year of publication:
1891-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1892073072
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-237292
Document type:
Volume
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Neueste Zeit
Volume count:
Abt. 3
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Weidmann
Year of publication:
1909
Scope:
IX S., S. [361] - 749
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Drittes Kapitel. Erste Stufe der kleindeutschen Lösung der Einheitsfrage
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Neueste Zeit (Abt. 3)
  • Title page
  • Contents
  • Drittes Kapitel. Erste Stufe der kleindeutschen Lösung der Einheitsfrage
  • Viertes Kapitel. Zweite Stufe der kleindeutschen Lösung der Einheitsfrage
  • Fünftes Kapitel. Ursprung, Verlauf und Ausgang des Kulturkampfs

Full text

Erste Stufe der kleindeutschen Lösung der Einheitsfrage. 391 
trat Osterreich die Lombardei an Napoleon ab, der sie an Piemont 
und Sardinien weitergab. Ganz Italien aber sollte einschließ⸗ 
lich des österreichisch bleibenden Venetiens einen Staatenbund 
bilden unter dem Ehrenvorsitze des Papstes. Dazu sollten die 
mittlerweile vertriebenen Souveräne von Toskana und Modena 
ohne fremde Intervention wieder eingesetzt werden, und das hieß 
also in dem Falle, daß die Bevölkerungen ihre Rückkehr ver⸗ 
langen würden. 
Napoleon hatte damit im ganzen das Ideal der italie⸗ 
nischen nationalen Freiheit erreicht, das ihm vorschwebte. Denn 
was bedeutete der Ehrenvorsitz des Papstes anderes als eine 
verschleierte Kontrolle Frankreichs? Anders aber erblickten die 
Italiener selbst schon ihre nationale Zukunft. Sie wollten alle 
Länder, auch Venetien, rein italienisch regiert haben, und sie 
wollten sie geeint sehen unter einer völlig unabhängigen nationalen 
Herrschaft. Und so kam es, zum großen Teil unter dem Wider⸗ 
ftreben Napoleons, zu einer zweiten, weit nationaleren Stufe der 
italienischen Einheitsbewegung. 
Zunächst war es den Fürsten von Toskana und Modena 
nicht möglich, in ihre Staaten zurückzukehren: einmütig be— 
schlossen ihre Untertanen die Angliederung an Piemont, und 
auch die päpstlichen Legationen wünschten diesen Anschluß. 
König Viktor Emanuel nahm diese Außerungen selbständiger 
nationaler Gesinnung wohlwollend auf, und es gelang ihm, 
gegen Abtretung von Savoyen und Nizza an Frankreich die 
Zustimmung Napoleons zur Einverleibung dieser Staaten zu 
exrhalten: am 2. April 1860 konnte das erste italienische 
Parlament eröffnet werden. Bald darauf aber, im Mai 1860, 
fuhr Garibaldi unter geheimer Zustimmung der piemontesischen 
Regierung mit der Schar seiner Tausend nach Sizilien und ver⸗ 
kündete ain 14. Mai 1860 im Namen Viktor Emanuels, Königs 
von Italien, die Diktatur über die Insel. Im August brach 
er dann von Sizilien in den festländischen Teil des Königreichs 
Neapel vor; fast spielend rückte er der Hauptstadt entgegen, in 
die er am 7. September einzog. Und alsbald richtete er hier 
eine revolutionäre Regierung ein und rüstete sich zu einem Zuge
	        

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Neueste Zeit. Weidmann, 1909.
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