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Grundfragen der englischen Volkswirtschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Grundfragen der englischen Volkswirtschaft

Multivolume work

Identifikator:
1895264332
Document type:
Multivolume work
Author:
Myers, Gustavus
Title:
Geschichte der großen amerikanischen Vermögen
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1916 -
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1895266750
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-242184
Document type:
Volume
Author:
Myers, Gustavus http://d-nb.info/gnd/10190651X
Title:
Geschichte der großen amerikanischen Vermögen
Volume count:
Bd. 1
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1916
Scope:
XL, 412 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Zweiter Teil: Die grossen Landvermögen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundfragen der englischen Volkswirtschaft
  • Title page
  • Contents
  • I. Das englische Agrarwesen. Von Dr. Rudolf Leonhard
  • II. Die englische Industrie. Von Dr. Theodor Vogelstein
  • III. Das englische Kreditwesen. Von Professor Dr. Edgar Jaffé
  • IV. Die Arbeiterfrage in England. Von Professor Dr. Edgar Jaffé
  • V. Die Organisation des britischen Weltreichs. Von Professor Dr. M. J. Bonn
  • V. Der moderne Imperialismus. Von Professor Dr. M. J. Bonn

Full text

Die Organisation des britischen Weltreichs. 
91 
Gebiete ohne Landgrenze, wie Australien, bedurften keiner 
Rüstungen gegen einen europäischen Feind; sie konnten leicht die 
Mittel aufbringen, um die innere Ordnung aufrechtzuhalten. Auf 
der anderen Seite besaß Kanada zwar eine Landgrenze, ein Kon 
flikt zwischen Kanada und den Vereinigten Staaten war aber nur als 
Folge eines englisch-amerikanischen Konfliktes wahrscheinlich, da 
her die Kosten der Verteidigung als «Reichssache» zu betrachten 
waren. Erst seitdem Kanada ein eigenes kanadisches Nationalgefühl 
entwickelt hat und eine kanadische Nation entstanden ist, die viel 
leicht einmal selbständig werden möchte, aber keinesfalls daran 
denkt, einem Konflikt mit den Vereinigten Staaten durch Ver 
schmelzung mit diesen aus dem Wege zu gehen, ist Kanada selbst 
an der Unverletzlichkeit des kanadischen Gebietes in erster Linie 
interessiert. 
Die eigentliche Schwierigkeit in der Frage der kolonialen Ver 
teidigung lag in Ländern wie Westindien oder Südafrika, wo eine 
weiße Oberschicht nicht stark genug war, die innere Ordnung auf 
rechtzuhalten, oder eine Kolonistenmiliz nicht imstande ist, die ein 
geborenen Grenzvölker abzuwehren oder zu beherrschen. Hier hat 
das Mutterland oft die Besoldung der Garnisonen übernehmen oder 
die Kosten der Grenzkriege tragen müssen. Das Mutterland hat 
daher das ganze neunzehnte Jahrhundert hindurch die Ausdehnung 
der kolonialen Grenzen in solchen Ländern möglichst einzuschränken 
gesucht. Es wollte seine Bürde nicht vermehren, da es klar er 
kannte, daß die Kolonien trotz allen Drangs zur Ausbreitung nur 
eine beschränkte Leistungskraft besaßen. Südwestafrika z. B. konnte 
nur deutsches Gebiet werden, weil das Mutterland einer Angliede 
rung an die Kapkolonie nur dann zustimmen wollte, wenn es selbst 
von allen daraus entstehenden Unkosten verschont bleiben würde. 
Aus ähnlichen Erwägungen heraus hat es die Einführung der Selbst 
verwaltung in verhältnismäßig kleinen Kolonien begünstigt, weil es 
so die finanzielle Verantwortlichkeit für koloniale Ausbreitungs 
bestrebungen bis zu einem gewissen Grade abzuwälzen hoffte. 
Mit dieser Politik ist es bis heute nicht völlig erfolgreich gewesen. 
Australien, Neuseeland, Kanada und Neufundland bedürfen heute 
keiner Reichstruppen mehr; Gebiete wie Südafrika werden bei 
großen Eingeborenenbewegungen auf die Hilfe des Mutterlandes 
kaum verzichten können.
	        

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Grundfragen Der Englischen Volkswirtschaft. Verlag von Duncker & Humblot, 1913.
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