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Das Recht auf Arbeit in geschichtlicher Darstellung

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Bibliographic data

fullscreen: Das Recht auf Arbeit in geschichtlicher Darstellung

Monograph

Identifikator:
1928055672
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-266904
Document type:
Monograph
Author:
Singer, Rudolf
Title:
Das Recht auf Arbeit in geschichtlicher Darstellung
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1895
Scope:
VI, 84 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
§ 5. Proudhon
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Recht auf Arbeit in geschichtlicher Darstellung
  • Title page
  • Contents
  • § 1. Der Ursprung des Rechts auf Arbeit. - Die Physiokraten
  • § 2. Das Recht auf Arbeit in der ersten französischen Revolution
  • § 3. Charles Fourier und seine Schule
  • § 4. Saint-Simon und die Saint-Simonisten
  • § 5. Proudhon
  • § 6. Die provisorische Regierung des Jahres 1848 und das Recht auf Arbeit
  • § 7. Louis Blanc
  • § 8. Die Ateliers nationaux
  • § 9. Das Recht auf Arbeit in der französischen Nationalversammlung
  • § 10. Das Recht auf Arbeit in Deutschland. I. Die ersten Vertreter des Gedankens; die deutsche Nationalversammlung
  • § 11. Das Recht auf Arbeit in Deutschland. II. Die jüngste Phase
  • § 12. Der Schweizer Initiativantrag
  • § 13. Der juristische Begriff des Rechts auf Arbeit
  • § 14. Schlussbemerkungen

Full text

weil sie auf ewig dem Müssiggange der civilisirten Stände die 
soziale Superiorität gegenüber der Arbeit zuerkennt; weil sie 
für immer die menschliche Thätigkeit ungleich verteilt, im Ge- 
gensatze zu allen Fähigkeiten und F ertigkeiten. 
Die Formel ist endlich gefährlich, weil sie viel mehr 
das wolverstandene Interesse der Kapitalisten, Grundbesitzer, 
Spekulanten und privilegirten Besitzer begünstigt, für die sie 
aine rührende Sorgfalt an den Tag legt, als das des Armen, 
der für diese arbeitet, weil die schlauen Staatserhalter das Volk 
beim Wort nehmen könnten, über dieses Recht hinaus nichts zu 
verlangen; weil sie die Wünsche und Rechtsansprüche des 
Arbeiters auf die nackte Lebensnotdurft herabdrückt; weil der 
Arme, verdummt und verzweifelt, sich vielleicht noch einige 
Jahrhunderte zufrieden geben; weil sie ihn glauben machen 
könnte, dass seine Peiniger ohnehin thun, was möglich ist und 
dass es keine Mittel gebe gegen seine Leiden; weil sie durch 
eine wolfeile Freigebigkeit, durch eine listige Concession, den 
Tag der allgemeinen Abrechnung verzögern, und auf diese 
Weise die Sozialreformatoren der Kraft und Stütze beraubt, 
welche eine so berechtigte und vom Vater auf den Sohn ver- 
erbte, langjährige Unzufriedenheit der heiligen Sache, der Sache 
Aller verleiht, weil sie mit einem Worte die Ketten des Prole- 
tariers noch fester schmieden und unter einer neuen Form des 
Feudalismus seine beständige Knechtschaft besiegeln würde.“ 
Proudhon stellt daher dieser F ormel .den Satz entgegen, dass 
jeder Mensch die Pflicht zur Arbeit habe, damit Allen das 
Recht auf das ganze Arbeitsprodukt zukomme !). 
Mit schärferen Waffen konnte wol das Recht auf Arbeit 
ıicht bekämpft werden. Als sich die französische Nationalver- 
sammlung‘ bei der Beratung des neuen Verfassungsentwurfes 
i. J. 1848 mit dem Rechte auf Arbeit eingehend beschäftigte, 
hatte Proudhon die Absicht, dagegen zu sprechen. Proudhon 
liess jedoch diese Absicht fallen, da. er einen Misserfolg‘ be- 
sorgte. Die ungehaltene Rede veröffentlichte er später als 
Broschüre”). Auch hier tritt Proudhon als Widersacher des 
1) Representant du Peuple, Probenummer v. 14. Oktober 1847: Il n’a 
pas droit 4 un humiliant Minimum; il a droit A tout 30n produit, A V’integrite 
le son droit, ou il n’a droit A rien... "Tout homme a le devoir du travail 
afin que tous aient droit aux produits du travail. 
2) Unter dem Titel: Le di au travail et le droit de propriete, Paris 
(850 (in den Ocuvres compl&etes, Bd. 7 p. 195-—230).
	        

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Das Recht Auf Arbeit in Geschichtlicher Darstellung. Fischer, 1895.
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