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Währung und Handel

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Bibliographic data

fullscreen: Währung und Handel

Monograph

Identifikator:
826606091
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-66614
Document type:
Monograph
Author:
Hertzka, Theodor http://d-nb.info/gnd/118825186
Title:
Währung und Handel
Place of publication:
Wien
Publisher:
Manz
Year of publication:
1876
Scope:
1 Online-Ressource (VIII, 416 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Währung und Handel
  • Title page
  • Contents

Full text

117 
soll, nur theilweise den Character eines Creditgeschäftes, dem 
Wesen nach aber den einer wirklichen effectiven Zahlung 
besitzen muss, d. h. der solide Importeur darf die bezogene 
Waare nicht etwa mit Wechseln begleichen, die er erst dann 
einzulösen in der Lage ist, wenn es ihm bis zum Verfallstage 
gelingt die bezogenen Waaren zu verkaufen, also nicht mit 
solchen , auf denen er als letzter Schuldner erscheint, vielmehr 
mit Rimessen, die sich in seinen Händen als Zahlung für 
früher von ihm abgegebene Waare befinden. Diese Rimessen 
müssen in jedem Falle, auch wenn er die neubezogenen 
Waaren nicht verkaufen könnte, bezahlt werden u, z, nicht 
vom Importeur, sondern von einem Dritten, der den Gegen- 
werth bereits in Händen hat, so dass in Wahrheit er nicht 
der Schuldner, sondern blos der Bürge auf den an Zahlungs 
statt gegebenen Wechselbriefen ist. 
Diese Unterscheidung ist von wesentlicher Bedeutung 
bei Beurtheilung der internationalen Zahlungsverbindlichkeiten, 
denn sie zeigt, dass in solider Art kein Land irgend eine 
vom Auslande bezogene Waare diesem unbedeckt schuldig 
werden kann, sondern sie mit reellen bereits bestehenden 
V erthen bezahlen muss. Das Ausland borgt dem importiren- 
den Lande keine Güter, es empfängt Zahlung in effectiv vor 
handenen Werth en, die aber erst in einem späteren Termine 
zur Ausgleichung gelangen. Wäre das Gegentheil der Fall, 
würde der Importeur seinem ausländischen Lieferanten eine 
Schuldurkunde ausstellen, so wären regelmässig Zweifel 
darüber zulässig, ob er dieselbe am Verfallstage einzulösen 
im Stande sein wird, und was die Hauptsache ist, es wäre auf 
diese Weise möglich, Güteiiiuantitäten zu beziehen, welche die 
Kautkratt des eigenen Landes übersteigen. Da jedoch, wenn 
mau die Sache bei Lichte besieht, der heute ankommende 
Laumwollballen blos mit der Schuldurkunde über einen gestern 
bereits consumirten Baumwollballen bezahlt werden kann, so 
wird unmöglich mehr bezogen werden können, als das eigene 
Land zu kaufen im Stande ist. Ein Ueberschuss kann nur 
dadurch entstehen, dass bei gleichbleibender Conjunctur der 
Restern vom Impoideur verkaufte Baumwollballen von ihm in 
<ler Regel zu höherem Preise abgesetzt worden ist, als ihm 
<ler vom Auslande bezogene Ballen kostet. Er wird daher mit
	        

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Wirtschaft Als Leben. Verlag von Gustav Fischer, 1925.
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