Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Wirtschaft als Leben

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Wirtschaft als Leben

Monograph

Identifikator:
829067299
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-71927
Document type:
Monograph
Author:
Grandhomme
Title:
Die Theerfarben-Fabriken der Herren Meister, Lucius & Brüning zu Höchst a. Main, in sanitärer und socialer Beziehung
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Schumacher
Year of publication:
1880
Scope:
1 Online-Ressource (96 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Title page

Document type:
Monograph
Structure type:
Title page
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Wirtschaft als Leben
  • Title page
  • Contents
  • Der Wertgedanke ein verhülltes Dogma der Nationalölonomie
  • Die Herrschaft des Wortes
  • Die Grenzen der Geschichte 1903
  • Zur sozialwissenschaftlichen Begriffsbildung 1906-1909
  • Freiheit vom Worte. Über das Verhältnis einer Allwirtschaftslehre zur Soziologie 1923
  • Die Wirtschaftliche Dimension. Eine Abrechnung mit der sterbender Wertlehre 1923
  • Vom Wirtschaftsleben und seiner Theorie 1924
  • Index

Full text

Begleitwort. 
XV 
und unwandelbaren Vernunftgehalt aller Wirtschaft überhaupt. Als 
Theoreme hängen sie also deutlich nach der später so genannten 
„Ewigen Wirtschaft“ hin, obwohl ihr eigener Inhalt noch die Erkennt 
nis des geistigen Kerns aller Wirtschaft schuldig bleibt, obwohl ich 
damals noch gar nicht durchgedrungen war bis zu dem Grundgedanken 
aller Wirtschaft, dem Streben nämlich nach dauerndem Einklang von 
Bedarf und Deckung. Heute kann ich daher unmöglich mehr zu diesen 
„Formeln“ stehen, aber man sieht doch, wie sehr ich mit ihnen schon 
auf dem rechten Wege war. 
Das Seltsamste an diesem ersten Vorstoß in „positiver“ Theorie 
lag jedoch darin, daß er über sein Ziel weit hinausschoß 1 Nicht einfach, 
daß man heute rückblickend wohl sagen würde: in Gestalt dieser 
„Formeln“ ist mit Soziologie über die Nationalökonomie zur Tages 
ordnung übergegangen. Es liegt noch aufreizender. Denn obwohl sich 
offenkundig eine Theorie anbahnt, die alle Wirtschaft schon als Leben 
wahrhaben will, wird allen Ernstes die glatte Weigerung verfochten, 
den Gedanken der Wirtschaft selber ernst zu nehmen! Zu dieser 
Skepsis trug ja viel die Abscheu bei vor jenem Zerrbild des „rein 
Ökonomischen“, worin man herkömmlich das Wesen der Wirtschaft 
sieht. Im Grunde aber war die Selbstbesonnenheit erst soweit errungen, 
daß sich unsere Wissenschaft überhaupt als Sozialwissenschaft erkannt 
hatte und sich auch über ihren Gegenstand klar wurde, als einer 
Gestaltung zu Dauer und Bestand. Daneben jedoch bäumte sich die 
einmal entfesselte Skepsis noch allzu heftig gegen das Wort auf, nicht 
bloß gegen die Grundworte, gleich „Wert“ oder „Kapital“, auch gegen 
die Schlüsselworte, gleich „Wirtschaft“ und „Gesellschaft“. Auf solchen 
Wortschall sollte sich nun eine Aufspaltung innerhalb der Sozial 
wissenschaft zurückleiten? Das erschien mir als unmöglich — und 
soweithin mit Recht, da ja tatsächlich nicht diese Worte über die 
Sonderung der Fachwissenschaften vom menschlichen Zusammenleben 
entscheiden, vielmehr spielen sie bloß hinterher das sprachliche Sinnbild 
dieser Scheidung, die aus durchaus sachlichen Gründen erfolgt. Eigentlich 
ist meine vieljährige Skepsis in Sachen „Wirtschaft“ der schlagendste 
Beweis dafür, wie schroff sich meine Art Theorie davon abkehrt, das 
Wort zur Richtschnur zu nehmen. Die sonst so selbstverständliche Frage 
„Was ist Wirtschaft?“, die immer den Reigen eröffnet, spielt in dieser 
Theorie nicht die geringste Rolle! Erst nach langen Jahren führten 
mich rein sachliche Erwägungen darauf, daß sich aus dem Zusammen 
leben ein Tatbestand immerhin klar genug heraushebt, den man aus 
Zwang des richtigen Sprechens nicht gut anders denn „Wirtschaft“ 
nennen kann. Erst vor dieser Einsicht kapitulierte meine Skepsis.
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

This page

PDF
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Bedarf Und Absatzmöglichkeiten in Sowjetrußland. Schlüchterer, 1926.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How many grams is a kilogram?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.