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Schutz dem Arbeiter!

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Bibliographic data

fullscreen: Schutz dem Arbeiter!

Monograph

Identifikator:
829324011
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-85896
Document type:
Monograph
Author:
Hitze, Franz http://d-nb.info/gnd/118705288
Title:
Schutz dem Arbeiter!
Place of publication:
Köln
Publisher:
Bachem
Year of publication:
1890
Scope:
1 Online-Ressource (VIII, 264 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Der Steinkohlenbergbau in Preussen und das Gesetz des abnehmenden Ertrages
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Ueber die Technik und die Ökonomie der Förderung
  • Zweites Kapitel. Ueber den Grubenausbau und die Schächte
  • Drittes Kapitel. Die Ursachen und die Wirkungen des Gesetzes des abnehmenden Ertrages

Full text

94 
Setzungen manche Härten mit sich bringen, und dass vielfach nur 
der gute Wille der Syndikatsleute sie mildern kann. Sie ver 
sprechen da vieles. Wollte man die Zechen etwa zwingen, die 
Arbeiter stets weiter zu beschäftigen, so würde wohl bald die 
Erscheinung einer grossen »freiwilligen« Abkehr sich zeigen, wo 
mit die Arbeiter in derselben Lage wären, wie bei der Abkehr 
infolge Stilllegung. 
2. Eine zweite für die Entwicklung der wirtschaftlichen Be 
triebsform wichtige Bestimmung des neuen Syndikatsvertrages ist 
die, dass der Selbstverbrauch der Zechen von Einschränkungen 
und Umlagen seitens des Syndikats befreit ist. Unter den Selbst 
verbrauch wird aber auch die Förderung gerechnet, die die sog. Hüt 
tenzechen zum Betriebe der Hütten nötig haben. § I Absatz 2 
letzter Satz des neuen Syndikatsvertrages besagt nämlich: »Für 
diejenigen Zechenbesitzer, welche bei Abschluss dieses Vertrages 
gleichzeitig Eigentümer von Hüttenwerken sind, gelten auch die 
zu den eigenen Verbrauchszwecken ihrer Hüttenwerke und deren 
Zubehör erforderlichen Produkte als Selbstverbrauch.« Nur durch 
diese Konzession konnte man die mächtigen gemischten Eisen 
werke mit ihren Kohlenzechen zum Eintritt in das Syndikat be 
wegen. Diese sind nun die eigentlichen Hechte im Karpfenteiche. 
Denn während die reinen Eisenwerke höhere Kohlenpreise zahlen 
müssen, haben die gemischten Werke alle Vorteile der Unter- 
nehmungs- oder gar Betriebskombination. Damit werden die 
reinen Werke der Eisenindustrie fast vernichtet und müssen sich 
ebenfalls vertikal konzentrieren bezw. sich angliedern. So wird 
durch die Erscheinungen der horizontalen Konzentration in der 
Kohlenindustrie und den ersten Eisenproduktionsprozessen die 
vertikale Konzentration im Eisengewerbe, wenn auch nicht ge 
schaffen, so doch eminent beschleunigt 1 ). Wir haben ihr rapides 
Wachsen schon oben an dem Gegenüberstellen der Steigerung 
der Förderziffern gezeigt. Die Hüttenzechen aber sind ihrerseits 
wieder der Keil, der einmal das Kartell auseinandertreibt. Denn 
sie fördern fortdauernd intensiv, um ihren ganzen Bedarf aus 
ihren eigenen Zechen zu bestreiten, d. h. den reinen Kohlenzechen 
ein grosses Absatzgebiet zu nehmen. So fördern einige Werke 
überaus angestrengt, andere mit Feierschichten. Das erste sind 
die früher aussenstehenden, die grosse Vorteile bekamen, das 
1) Vgl. Hans Gideon Heymann, Die gemischten Werke . . . .
	        

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Tote Und Lebendige Wissenschaft. Verlag von Gustav Fischer, 1925.
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