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Die Zucker-Industrie auf Cuba

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Bibliographic data

fullscreen: Die Zucker-Industrie auf Cuba

Monograph

Identifikator:
832279064
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-64432
Document type:
Monograph
Author:
Worms, Émile
Title:
L' Allemagne économique ou histoire du Zollverein Allemand
Place of publication:
Paris
Publisher:
Ainé
Year of publication:
1874
Scope:
1 Online-Ressource (VII, 631 S)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Die Zucker-Industrie auf Cuba
    Die Zucker-Industrie auf Cuba
  • Title page

Full text

18 
Vorschlag auf, Cuba käuflich zu erwerben und wenige Jahre später bildete 
sich eine Gesellschaft, welche zu diesem Zwecke 200 Millionen Dollars zu 
sammenzubringen beabsichtigte. Zugleich begannen unternehmende Männer 
den abentheuerlicheu Plan iu's Werk zu setzen: Cuba durch Freischaareu 
zu erobern. Ein Obrist White hatte dazu bereits eine ansehnliche Zahl ge- 
sammelt, als die Regierung der Vereinigten Staaten einschritt, nachdem sie 
offiziell auf das völkerrechtswidrige Unternehmen aufmerksam gemacht war. 
Dies hinderte nicht, daß ein anderer Abeutheurer, General Lopez, den 
Plan wieder aufnahm itub zur Ausführung schritt. Im Jahre 1849 
schiffte er sich zu der sogenannten Rouud-Jsland-Expeditton ein, mit der 
er allerdings kläglich scheiterte. Nichts desto weniger seegelte er im Mai 1850 
abermals aus und landete au der Nordküste, eroberte Cardenas, mußte es 
aber alsbald wieder räumen und sein Heil in der Flucht über See suchen. 
Im Juli 1851 machte er den dritten Versuch. Er seegelte von New-Orleans 
ab, landete bei Bahia Honda, drang in das Land vor, lieferte den spanischen 
Truppen mehrere unglückliche Gefechte, flüchtete in das unwegsame Gebirge, 
wurde gefangen und in Havana hingerichtet. Es ist schwer anzunehmen, 
daß diese wiederholten Unternehmungen, welche der Insel empfindlichen 
Schaden zufügten, ohne stillschweigende Nachsicht der amerikanischen Re 
gierung wirklich Hütten zur Ausführung gelangen können. Als im Jahre 1852 
England und Frankreich in Washington eine Koalition vorschlugen, um 
den Spaniern Cuba zu erhalten, antwortete die amerikanische Regierung 
ablehnend mit dem Bemerken, daß sie nichts bezüglich Cuba's zu veran 
lassen gedenke, so lange es unter spanischer Herrschaft stehe, daß sie aber 
(getreu ' der Monroedoktrin) dem Eingriff jeder andern Macht entgegen 
treten würde. Dies hinderte freilich nicht, daß im Januar 1854 der gesetz 
gebende Körper des Staates Louisiana eine Motion zu Gunsten der Ein 
verleibung Cuba's annahm, und ferner nicht, daß in demselben Jahre 1854 
der amerikanische Gesandte in Madrid der spanischen Regierung das An 
erbieten machte, Cuba gegen Zahlung von 200 Millionen Dollars zu über 
nehmen. Dabei war auf die gerade damals sehr ungünstigen politischen 
und finanziellen Verhältnisse Spaniens gerechnet: das Anerbieten wurde 
abgelehnt mit der Bemerkung, „Cuba verkaufen, heiße Spaniens Ehre ver 
kaufen". Zu gleicher Zeit kühlte sich der amerikanische Eifer für die Er 
werbung der Insel ab. Einerseits erwog man, daß der Zutritt eines neuen 
Sklavenstaates und die Vermehrung der Bevölkerung durch l'/ 2 Millionen 
bigotter Katholiken für die Union Gefahren berge; andrerseits waren in 
Cuba Maßregeln zur Beschränkung der Sklaverei iu's Leben getreten, 
welche in Louisiana Aufsehen und Unruhe erregten, so wenig sie in Cuba 
selbst friedliche Zustände zu schaffen und zu bewahren im Stande waren. 
Durch das Beispiel der Neger auf Domingo (Haiti) angeregt, hatten 
die Sklaven alls Cuba bereits im Jahre 1812 eine weit verzweigte Ver-
	        

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Die Nationalökonomie in Frankreich. Verlag von Ferdinand Enke, 1910.
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