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Grundzüge der Sozialpolitik

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Bibliographic data

fullscreen: Grundzüge der Sozialpolitik

Monograph

Identifikator:
832279064
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-64432
Document type:
Monograph
Author:
Worms, Émile
Title:
L' Allemagne économique ou histoire du Zollverein Allemand
Place of publication:
Paris
Publisher:
Ainé
Year of publication:
1874
Scope:
1 Online-Ressource (VII, 631 S)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Grundzüge der Sozialpolitik
  • Title page
  • Contents
  • I.Teil. Allegeines
  • II. Teil. Arbeiterwohlfahrtspolitik
  • III. Teil. Selbständige sozialpolitische Arbeit der Selbstverwaltungskörper und der Privaten
  • IV. Teil. Wohlfahrtspolitik in Bezug auf sonstige Personen in unselbständiger Arbeitsstellung

Full text

12. Kapitel. Die Arbeiterwolmungsfrage. 
399 
sind, als bei den noch kleineren Wohnungen, und daß weiter bei jenen 
die Frist bis zu 5 Monaten durchweg und die von 5—11 Monaten in Berlin 
und Altona seltener ist als bei den Wohnungen überhaupt. 
Die Wohnungen mit 2 heizbaren Zimmern haben auch bei den 
längeren Wohnfristen mit Ausnahme von Charlottenburg günstigere 
Verhältnisse, als sich für den Durchschnitt aller Wohnungen ergibt. 
Dagegen zeigen die noch kleineren Wohnungen — mit einer Ausnahme 
in Bixdorf — viel häufiger die kurzen Wohnfristen, als dem Durch 
schnitt alle)’ Wohnungen entspricht, während es sich bei den längeren 
Wohnfristen — mit 2 Ausnahmen für Bixdorf — gerade umgekehrt 
verhält. 
Bei den Wohnungen mit 2 heizbaren Zimmern ist demnach die 
Seßhaftigkeit viel größer, als bei denen, die nur ein heizbares Zimmer 
oder nur unheizbare Zimmer oder nur Küche umfassen. Gerade der 
Teil der Bevölkerung, der sich mit den engsten Wohnungen behelfen 
muß, hat am häufigsten die unwirtschaftlichen Lasten des Wohnungs 
wechsels auf sich zu nehmen. Besonders häufig sind die kürzesten 
Wohnfristen für die kleinsten Wohnungen in Charlottenburg. 
Zur Ergänzung des Bildes ist noch hervorzuheben, daß — aus Grün 
den, die schon angedeutet sind — das Angebot an kleinsten Wohnungen 
vielfach sehr unzulänglich ist. Die preußischen Erhebungen haben 
gezeigt, daß der Prozentsatz der leerstehenden Wohnungen, so stark er 
auch wechselt, gerade bei Einzimmerwohnungen mit wenigen Aus 
nahmen geringer ist, als bei größeren Wohnungen und bei den 
Wohnungen überhaupt, und daß der letztere Satz in manchen Orten 
erheblich unter dem Satz von 3 % bleibt, der im allgemeinen als not 
wendig zur Vermeidung wirklichen Wohnungsmangels gilt. Hierüber 
gibt auch das „Beichsarbeitsblatt“ durch die von ihm veröffentlichten 
Nachweisungen der städtischen statistischen Ämter über den Wohnungs 
markt in deutschen Städten Auskunft. Einige Ergebnisse dieser Mit 
teilungen seien hier eingefügt (S.400), wobei aber zu beachten ist, daß die 
Angaben der einzelnen städtischen statistischen Ämter nicht immer 
miteinander vergleichbar sind, namentlich, weil bald die Zahl der „Wohn- 
räume“, bald die der „heizbaren Zimmer“, bald die der „Zimmer“ an 
gegeben ist, Bezeichnungen, die sich keineswegs decken. 
Aus folgender Übersicht geht deutlich hervor, wie ungleich die Wohn 
verhältnisse der Arbeiter in den einzelnen Orten sind. In Mannheim 
ist der Wohnungsmarkt für Ein- und Zweizimmerwohnungen insofern 
nicht ungünstig, als das Angebot verhältnismäßig groß ist. Noch mehr 
gilt das von Essen; für Düsseldorf trifft es nur für Zweizimmer 
wohnungen zu, wobei indes die Unterschiede der örtlichen Gewohn 
heiten zu beachten sind. Die Preislage der Wohnungen bis zu 2 Zimmern 
ist dabei in Mannheim und Essen günstiger als in Düsseldorf. Auch
	        

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Grundzüge Der Sozialpolitik. Verlag von C. L. Hirschfeld, 1904.
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