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Grundsätze der Volkswirtschaftslehre

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Bibliographic data

fullscreen: Grundsätze der Volkswirtschaftslehre

Monograph

Identifikator:
832651257
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-63075
Document type:
Monograph
Author:
Devas, Charles S. http://d-nb.info/gnd/124362435
Title:
Grundsätze der Volkswirtschaftslehre
Place of publication:
Freiburg
Publisher:
Herder
Year of publication:
1896
Scope:
1 Online-Ressource (XXIII, 521 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Grundsätze der Volkswirtschaftslehre
  • Title page
  • Contents

Full text

312 
III. Buch. Die Vertheilung der Güter. 
Zuflußbewegung von Kräften und Kapitalien Schranken zu setzen. ^ei e 
Annahmen stehen aber mit den thatsächlichen Verhältnißen des Geschäft-' 
lebens unserer Zeit in offenem Widerspruche. Es ist sehr schwierig, sich Ģ 
die Höhe der Gewinne, welche heutzutage von den verschiedenen Arten von 
Unternehmern inmitten all der Chancen und Wechselfälle des modernen wir 
schaftlichen Lebens gemacht werden, zu vergewissern. Man hüllt dieselben os- 
mals in das tiefste Geheimniß. Sind sie niedrig, so schweigt man darüber au- 
Furcht vor Creditentziehung; sind sie dagegen hoch, so fürchtet man ^ 
Auftauchen von Concurrenten oder höhere Lohnforderungen der Arbeiter uñ 
beobachtet aus diesen Gründen ebenfalls strenges Schweigen. Ja manchma 
wissen die Unternehmer es selbst nicht einmal, wie hoch sich ihre Profite | 
laufen. Viele andere sind mit ihren eigenen Angelegenheiten so sehr beschäftig, 
daß sie denjenigen der übrigen Producenten keine Aufmerksamkeit schenket 
So wissen denn thatsächlich die Unternehmer des einen Produktionszweigs 
von den in den andern herrschenden Verhältnissen im allgemeinen wenig oder 
nichts. Und lägen selbst die Vergangenheit und die Gegenwart offen i 11 
Tage, so könnte man doch die Zukunft nicht mit Bestimmtheit voraussehe"' 
Der Wechsel in den Productionsverhältnissen und in dem Mitbewerbe bei 
verschiedenen für einen Markt arbeitenden Nationen, die Preisschwankungen 
lind die Folgen von Speculationen, die Ausdehnungen und Beschränkung^ 
des Credits, die wirtschaftlichen Krisen, die verschiedenen durch den AuĢ 
der Ernten, durch Kriege und andere politische Ereignisse geübten Eins" 
und endlich auch die immer wieder auftauchenden Entdeckungen und 
findungen können alle Vorausberechnungen zu Schanden machen. Unbestrei 
haben die Preisschwankungen infolge von Speculationen die Profite 
Unternehmer zu wahren Lottcriegewinnsten gemacht; und die Geschichte 
Handelskrisen, die häufigen Fallissements, die thörichte Ausdehnung ^ 
Creditwesens, die ungeschickte und irrationelle Verwendung von Arbeit " 
Kapital, d. h. alle die Vorgänge, auf welche wir bereits im 10. Kapitel 
II. Buches hingewiesen haben, beweisen, daß ein großer Theil der GeschO 
Welt nicht, wie gewisse Gelehrte vermeinen, ruhig und scharfsichtig die ^ 
einträglichen Unternehmungen auswählt und pflegt, sondern in blindem J 
dem Reichthum nachjagt und zwischen thörichtem Optimismus und 11 
triebener Schwarzseherei hin und her schwankt. Auch darf nicht vergeis 
werden, daß die große Ausdehnung des heutigen Creditwesens die Unge 
heit unter den Gewinnen der verschiedenen Unternehmungen eher verM^ 
als vermindert. Gegen diese Beweisführung läßt sich auch die Thatsache, 
sich Arbeitskräfte und Kapital, von der Hoffnung auf größern Gewm"^t 
leitet, häufig von einem Unternehmen einem andern zuwenden, durchaus 
ins Feld führen. Eine solche Bewegung findet in der That statt, und
	        

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The Stock Market Crash - and After. Macmillan, 1930.
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