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Grundsätze der Volkswirtschaftslehre

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Bibliographic data

fullscreen: Grundsätze der Volkswirtschaftslehre

Monograph

Identifikator:
832651257
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-63075
Document type:
Monograph
Author:
Devas, Charles S. http://d-nb.info/gnd/124362435
Title:
Grundsätze der Volkswirtschaftslehre
Place of publication:
Freiburg
Publisher:
Herder
Year of publication:
1896
Scope:
1 Online-Ressource (XXIII, 521 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Grundsätze der Volkswirtschaftslehre
  • Title page
  • Contents

Full text

12 
I. Buch. Production und Consumtion. 
bau dienen u. s. w., oder auf denen sich Gebäude vorfinden, sei es nun dasi 
diese den Charakter von Werkstätten, Fabriketablissements u. dgl. haben oder 
als Wohnungen benutzt werden; sodann b) diese Bauwerke selbst; ferner 
c) Werkzeuge, Maschinen, bewegliche Transportmittel, Möbel und Hausgeräthe; 
d) Eisenbahnen, Landstraßen, Telegraphen u. dgl.; e) Arbeits- und Nutz 
thiere ; f) die Stoffe, aus denen die Erzeugnisse der Landwirtschaft, der In 
dustrie und des Gewerbes hergestellt werden: Wolle, Leinwand, Eisen, Saat 
korn, die sogen. Hilfsstoffe zur Herstellung der Prodncte, wie die kohlen, die 
chemischen Ingredienzien u. s. w. ; g) die Arbeitslöhne, die Gehälter und Be 
züge der Beamten und höhern Functionäre der industriellen Unternehmungen 
und großen landwirtschaftlichen Betriebe, überhaupt alles, was dem Unter 
halt der Prodncirenden dient; h) die Vorräthe von Genußmitteln, welche die 
Kauf- und Handelsleute feilhalten; i) Theaterrequisiten und Musikinstrumente; 
k) das Geld; 1) Eigenschaften von Sachen, die denselben mittelst ersparter 
Gütervorrüthe verliehen wurden, Bodenmeliorationen, Austrocknung feuchter 
Wohnungen, Verschönerung von Häusern u. dgl.; m) der Aufwand für 
nützliche Institutionen, als Sicherheitsvorkehrungen, Justizpflege, gute staat 
liche und communale Verwaltung; religiös-sittliche Unterweisnng und Erziehung, 
insoweit sie auch das irdische Glück der Menschen fördern und erniöglichen u. s. w. 
Es gibt verschiedene Unterarten von Kapital. 
1. Je nachdem dasselbe seine Aufgabe mehrmals oder nur einmal er 
füllt, unterscheidet man stehendes Kapital oder Anlagekapital und 
nicht überschätzt werden darf, so empsiehlt es sich doch im Hinblick aus die 
Lehren der ältern Manchesterschule und der im Anschluß daran in weiten Kreisen 
der arbeitenden Welt nur zu lange Zeit hindurch geübten Praxis, auch in der 
wissenschaftlichen Terminologie wie in der alltäglichen Ausdrucksweise den Menschen 
als Subject unveräußerlicher Rechte und Pflichten den Sache,i entgegenzusehen. 
Dagegen müssen wir uns im Gegensatze zu vielen Autoren und deren Definitionen, 
unter denen nur auf die von Rau (a. a. O. I, 80) und Roscher (a. a. O. 
I, 78 ff.) verwiesen sei, für die Aufnahme der Grundstücke unter die Güter erklären, 
die zum Kapital gerechnet werden. Es bestehen allerdings bedeutende Unterschiede 
zwischen diesen und den übrigen dazu gezählten Gütern, aber immerhin haben die 
sämtlichen zur Production bestimmten Güter den gemeinsamen Zweck, der fortgesetzten 
Befriedigung menschlicher Bedürfnisse, der Fürsorge für das Wohl des menschlichen 
Geschlechts, für welches die Verwendung beider Arten von Gütern, der unbeweglichen wie 
der beweglichen, unerläßlich ist, zu dienen. Die einheitliche Auffassung des Menschen und 
seines Wohles läßt auch eine einheitliche Zusammenfassung der demselben dienenden Sach 
güter in mancher Art als wünschenswerth erscheinen. Sv haben denn auch bedeutende 
Autoren verschiedener Richtung die Grundstücke zum Kapital gerechnet. Wir nennen hier 
nur: Dunoyer, Liberté du travail, tom. VI, Paris 1845; Carey, Principles of social 
science III (Philadelphia 1858), 50, und Schäffle, Rationalökonomische Theorie 
der ausschließenden Absatzverhältnisse (Stuttgart 1867) 65 ff. 89 ff.
	        

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Material Zur Lage Der Bergarbeiter Während Des Weltkrieges. [Verband der Bergarbeiter Deutschlands], 1919.
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