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Grundsätze der Volkswirtschaftslehre

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Bibliographic data

fullscreen: Grundsätze der Volkswirtschaftslehre

Monograph

Identifikator:
832651257
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-63075
Document type:
Monograph
Author:
Devas, Charles S. http://d-nb.info/gnd/124362435
Title:
Grundsätze der Volkswirtschaftslehre
Place of publication:
Freiburg
Publisher:
Herder
Year of publication:
1896
Scope:
1 Online-Ressource (XXIII, 521 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Grundsätze der Volkswirtschaftslehre
  • Title page
  • Contents

Full text

8. Kap. Tie genossenschaftliche Form der Socialordnung. 391 
zu vernichten oder vermöge der Hilflosigkeit, in die man sie versetzte, dem 
langsamen Untergange zu überliefern. 
Das hat man in den letzten Jahren auch mehr und mehr eingesehen 
und daher bedeutende Versuche gemacht, das Jnnungswesen in einer den Zeit 
verhältnissen angepaßten Form von neuem ins Leben zu rufen. 
Was das Deutsche Reich anlangt, so wurde den Innungen, nachdem 
ihnen die durch das Norddeutsche Bundesgesetz vom 21. Juni 1869 ein 
geführte Gewerbefreiheit den öffentlich-rechtlichen Charakter genommen hatte, 
dieser Charakter durch das Gesetz vom 18. Juli 1881 wieder gegeben; das 
gleiche Gesetz verlieh ihnen auch einige Vorrechte, ohne daß jedoch der Beitritt 
zu den Genoffenschaften obligatorisch gemacht worden wäre. Als Aufgaben 
wurden ihnen die Fürsorge für das Lehrlingswesen, die Errichtung von Fach 
schulen für Lehrlinge, die Abhaltung von Gesellen- und Meisterprüfungen, die 
Ordnung des Herbergswesens und des Arbeitsnachweises, die Errichtung von 
kranken- und Sterbekaffen zugewiesen. Jnnungsausschüffe können für die 
gesamten Innungen eines Ortes errichtet werden, und dieselben haben für das 
Herbergswesen, den Arbeitsnachweis, das Bestehen von Schiedsgerichten und 
überhaupt für die localen Jntereffen der in den sämtlichen Innungen eines Ortes 
vereinten Handwerker Sorge zu tragen. Ebenso können sich die Innungen 
eines und desselben Gewerbszweiges eines größern Bezirks zu Innungs- 
Verbünden vereinigen, da solche Verbünde kapitalkräftiger und überhaupt ge 
eigneter sind, Kranken- und Sterbekassen sowie Fachschulen zu errichten und 
auch sonst für das Gewerbe eine nutzbringende Thätigkeit zu entfalten. Ein 
rühmenswerthes Beispiel einer derartigen Vereinigung ist der Bäckerinnungs- 
vcrband ,Germania' mit dem Sitze in Berlin. 
Um den Innungen eine größere Anzahl von Mitgliedern zuzuführen, 
wurde denselben durch Gesetz vom 8. December 1884 das Recht eingeräumt, 
bei den Hähern Verwaltungsbehörden darum einzukommen, daß den außer 
btr Innung verbliebenen Gewerbetreibenden das Halten von Lehrlingen ver 
boten werde l , und weiter durch Gesetz vom 6. Juli 1887 verfügt, daß mit 
Genehmigung der Verwaltungsbehörde auch die der Innung nicht angehörenden 
Meister und deren Gesellen zur Deckung der Kosten der für Herbergswesen 
und Arbeitsnachweis, gewerbliche Ausbildung und Schiedsgerichte getroffenen 
Einrichtungen bis zu dein von den Jnnungsmitgliedern selbst geleisteten Be 
trage herangezogen werden können. 
1 Von dieser Maßregel proşitiren aber nur wenige Innungen. Logar in Berlin 
sind deren, die sie sich zu nutze machen konnten, nicht viele. In Hamburg genossen vor 
einigen Jahren nur sechs dieses Vorrecht, in Lübeck nur zwei <,Ş t i n d a, Tas gewerb 
liche Lehrlingswesen, in den Jahrbüchern der Nationalökonomik und Ltatistik IJenaj 
Juniheft 1890, S. 612).
	        

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Grundsätze Der Volkswirtschaftslehre. Herder, 1896.
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