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Grundsätze der Volkswirtschaftslehre

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Bibliographic data

fullscreen: Grundsätze der Volkswirtschaftslehre

Monograph

Identifikator:
832651257
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-63075
Document type:
Monograph
Author:
Devas, Charles S. http://d-nb.info/gnd/124362435
Title:
Grundsätze der Volkswirtschaftslehre
Place of publication:
Freiburg
Publisher:
Herder
Year of publication:
1896
Scope:
1 Online-Ressource (XXIII, 521 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Grundsätze der Volkswirtschaftslehre
  • Title page
  • Contents

Full text

11. Kap. Trügerische Lösungen wirtschaftlicher Schwierigkeiten. 
427 
Elftes Kapitel. 
Trügerische Lösungen wirtschaftlicher Schwierigkeiten. 
Wir haben nod) auf einige Reformvorschläge einen Blick zu werfen, 
welche von ihren Vertheidigern, wenn nicht als ein Universalheilmittel für alle 
socialen Schäden, so doch als ein wirksames Medicament für die meisten volks 
wirtschaftlichen Uebel unserer Zeit angepriesen werden, sich aber deffenungeachtet 
als wirkungslos erweisen. Von einigen derselben ist bereits früher die Rede 
gewesen. Hierher gehören: 
1. der Malthusianismus, d. h. die Lehre, nach welcher die socialen 
Leiden durch Verminderung oder wenigstens durch Beschränkung der Zunahme 
der Bevölkerungszahl eines Landes beseitigt werden. Wir haben dieselbe bereits 
"n 8. Kapitel des I. Buches beleuchtet. 
2. die Anempfehlung der unbedingten wirtschaftlichen Frei 
heit, unter welchem Namen sie immer auftauchen mag, ob sie nun ohne 
weiteres anempfohlen oder in Verbindung mit einer großen Vervollkommnung 
des Schulunterrichts und insbesondere mit der Schaffung zahlreicher Fach 
wittelschulen als Lösung der wirtschaftlichen Frage gepriesen wird. Auch über 
die Ueberschätzung der Resultate des Unterrichts haben wir uns bereits im 
3. Kapitel des I. Buches und über die uneingeschränkte Freiheit des Mit- 
bewerbs im 9. Kapitel dieses III. Buches ausgesprochen. 
3. die Behauptungen, daß der Genuß geistiger Getränke die Quelle 
°Uer wirtschaftlichen und socialen Uebel sei und daß das Heil der Menschheit 
dom Vegetarianismus abhänge, sind derart einseitig, daß es sich nicht 
der Mühe verlohnt, weiter davon zu reden. 
4. die Proclamirung der Productiv gen osse ns cha ft en als Panacee 
ßkgen die Mängel unserer Wirtschaftsordnung. Man hat es laut verkündet, 
daß die Abschaffung des Unterschiedes zwischen Unternehmern und Arbeitern, 
don Geschäftsgewinn und Lohn, indem man nämlich die Arbeiter selbst zu 
Unternehmern mache, welche ihr Einkommen nicht mehr in Form von Lohn, 
sondern in Form von Gewinn beziehen, das Mittel zur Lösung der socialen 
^doge sei. Ist dem wirklich so ? 
Unbestreitbar ist ja die genossenschaftliche Verbindung von Handarbeitern 
Behufe des selbständigen Betriebes eines Unternehmens eine Form der 
productiven Organisation, welche sich unter Umständen, aber eben auch nur 
unter gewissen Umständen, als Vortheilhaft und heilsam erweist. Das ist 
hauptsächlich dann der Fall, wenn es sich um Unternehmungen handelt, die 
sich recht wohl mit einer kleinen Anzahl von Arbeitern begnügen können, 
wenn die Arbeiter in Bezug auf ihre Körperkraft und ihre Geschicklichkeit im
	        

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Grundsätze Der Volkswirtschaftslehre. Herder, 1896.
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