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Grundsätze der Volkswirtschaftslehre

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Bibliographic data

fullscreen: Grundsätze der Volkswirtschaftslehre

Monograph

Identifikator:
832651257
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-63075
Document type:
Monograph
Author:
Devas, Charles S. http://d-nb.info/gnd/124362435
Title:
Grundsätze der Volkswirtschaftslehre
Place of publication:
Freiburg
Publisher:
Herder
Year of publication:
1896
Scope:
1 Online-Ressource (XXIII, 521 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Grundsätze der Volkswirtschaftslehre
  • Title page
  • Contents

Full text

5. Kap. Fortschritt in der Productionsmethodc. 
69 
Daß die Umwälzungen auf dem Gebiete der Technik in gewiffen Rich 
tungen zu einer ungeheuern Vermehrung des menschlichen Könnens geführt 
haben, kann durch Beispiele bewiesen und in gewissen Fällen sogar ziffern 
mäßig zum Ausdruck gebracht werden. 400 Tonnen Kohlen können heutzutage 
binnen einer Stunde in ein Schiff verladen werden. Man hat hydraulische 
Kräne, welche eine 160 Tonnen schwere Masse auf einmal heben. Man kann 
zu Wasser 15 und zu Lande 50 englische Meilen in der Stunde mit Leichtig 
keit zurücklegen. Die Maschinendruckerei ist so Derbeffert, daß ein Mensch etwa 
3000 Exemplare einer Zeitung binnen einer Stunde drucken kann, und daß man 
mit den an jeden! Morgen eines Wochentages in London erscheinenden Zeitungen 
einen Raum von ungefähr 1000 englischen Meilen bedecken könnte. Die 
Elektricität hat einen Nachrichtenaustausch zwischen den fernsten Gegenden er 
möglicht, der sich fast im Augenblicke vollzieht. Das neue Stahlerzeugungs- 
Verfahren hat uns ein Material verschafft, welches zweimal so stark als Eisen, 
ohne Fasern, nach allen Seiten biegsam wie Leder und beinahe so hart wie 
ber Diamant ist, so daß man wahrscheinlich noch zu wenig rechnete, wenn 
man behauptete, daß Englands Productionskraft durch die Erfindung Bessemers 
cine der Arbeitsleistung von 100000 Männern gleichkommende Vermehrung 
erfuhr. Was die Kraft der in England vorsindlichen Dampfmaschinen an 
langt, so wird behauptet, sie sei zwanzigmal so groß, wie die Muskelkraft 
sämtlicher Bewohner dieses Landes. England müßte demnach anstatt 30 Mil 
lionen über 600 Millionen Einwohner haben, wenn es denselben Kraft 
aufwand ohne Anwendung von Dampfmaschinen machen wollte. Auch wird 
versichert, daß sich die Leistungsfähigkeit der Baumwollindustrie mehr denn 
dreihundertfach vermehrt habe. Bei der Ausstellung des Jahres 1851 wurde 
berechnet, daß in den zwölf vorhergehenden Jahren durch die Verwendung der 
Resultate der mechanischen Erfindungen im Bereiche der Landwirtschaft die 
Hälfte der Auslagen fiir Handleistungen erspart worden sei. Wenn dies be- 
kreffv jener Zeit und bezüglich Englands eine Uebertreibung war, so beläuft 
fich hingegen in den Vereinigten Staaten infolge der Verwendung landwirt 
schaftlicher Maschinen diese Ersparniß gegenwärtig auf einen noch höhern Be- 
krag, da dort zu Lande jeder Schaden an diesen Maschinen nach einem bei- 
gegebenen Plan, der die Zusammensetzung der sämtlichen, genau numerirten 
Maschinentheile nachweist, schnell reparirt werden kann, und auf diese Art jedes 
Hinderniß, das dem Gebrauch von Maschinen beim Betriebe der Landwirtschaft 
entgegensteht, beseitigt ist. 
solcher Art sind die infolge der technischen Umwälzungen erzielten Re 
sultate. Angesichts derselben drängt sich die sehr ernste Frage auf, warum 
bie Menschheit nach so glänzenden Fortschritten nicht bester daran ist, weshalb 
c'-r so viele hart arbeitende, schlecht gekleidete, ungenügend genährte und un-
	        

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Citation recommendation

Report from the Select Committee on Slave Trade (East Coast of Africa); Together with the Proceedings of the Committee, Minutes of Evidence, Appendix and Index. [The House of Commons], 1871.
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